Sonderspaß e.V. Brühl: Abmahnungswelle, Schikanen, Kündigung

Mitarbeiterin von arbeitsunrecht.de unter Beschuss | Aufruf zum Protest

sonderspaß, brühl: Jessica bleibt! Bossing, Abmahnung, Kündigung.Seit Ende 2011 erforschen und dokumentieren wir nun, wie aggressive Arbeitgeber in Deutschland Gewerkschafter und selbstbewusste Mitarbeiter systematisch aus Betrieben drängen (wollen) und dafür die Hilfe und Beratung von professionellen Dienstleistern in Anspruch nehmen.

Dass auch Vereine mitunter zu solchen Waffen greifen, zeigt der Fall des ADAC-Geschäftsführers Wieczorek. Dass auch Vereine mit sozialen Anliegen keine Ausnahme machen müssen, zeigte beispielsweise der Fall Stellwerk in Essen. Die Geschäftsführung der freien Kinder- und Jugendhilfe Stellwerk GmbH kündigte, laut Bericht der Jungen Welt vom 9. 12. 2011 einer Mitarbeiterin fristlos, als bekannt wurde, dass sie an der bevor stehenden Gründung eines Betriebsrates beteiligt war.

Dennoch staunten wir nicht schlecht, als eine enge Mitarbeiterin von arbeitsunrecht.de (1) an ihrem Arbeitsplatz selbst in das Fadenkreuz eben solcher Maßnahmen geriet, die wir hier gemeinsam dokumentieren und bekämpfen wollen.

Zum Konflikt beim Sonderspaß e.V.

Jessica R. arbeitet seit über sechs Jahren in Teilzeit als Organisatorin beim gemeinnützigen Verein Sonderspaß e.V. in Brühl. Dort organisiert sie Ferienfreizeiten, Kurse, Gruppen und andere Aktivitäten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (im Volksmund lieblos Behinderte genannt).

Sie war lange Jahre im Vorstand des Sonderspaß e. V. und hat auch ehrenamtlich viel zum Gedeihen des Vereins beigetragen. Der Verein hat derzeit vier Büroangestellte und ca. 130 Mitglieder, viele davon Familien mit behinderten Kindern.

Bossing nach Wechsel im Vorstand

Nachdem es im Jahr 2012 einen Wechsel im Vorstand gab, setzte ein klassisches Zermürbungs- und Bossing-Programm ein, wie es auf unserer Seite und auch bei work-watch.de vielfach beschrieben wurde:

  • Beschneidung der Zuständigkeitsbereiche
  • Degradierung bei der Arbeit und besondere Verbote, die für andere Büromitarbeiter nicht gelten
  • Mitarbeitergespräch mit demütigendem Inhalt
  • Schikanen und Kontrolle, ständige Vorschriften
  • Eine Welle von unsubstantiierten Abmahungen, darunter kurz vor Weihnachten (Kalkül im Union Busting Muster: Die Feiertage vermiesen)
  • Die Kündigung

Mögliche Ursachen

Hintergrund der Konflikte ist ein rapides Wachstum des Vereins, der durch die Umgestaltung der Betreuungslandschaft in Richtung Inklusion befeuert wurde. Was 1994 als ehrenamtliche Tätigkeit von Sonderpädagogik-Studenten begann, lässt sich inzwischen zu einem lukrativen Geschäft ausbauen.

Der neue Vorstand unter Ulli Leitner, Inge Zettler und Christopher Muncker, will den Verein nun offenbar „professionell aufstellen“ und zum Service-Unternehmen umwandeln.

Berater und Rechtsanwalt Michael Röcken aus Bonn

Der Vorstand wird vom Bonner Anwalt Michael Röcken beraten und anwaltlich vertreten. RA Michael Röcken profiliert sich im breiten Feld der deutschen Anwälte unter anderem, indem er juristische Methoden entwickelt hat, Rechtsextreme aus ostdeutschen Sportvereinen zu drängen (Siehe Broschüre: „Im Verein – gegen Vereinnahmung“, pdf). Ein Unterfangen, das wir begrüßen.

Männerbund mit grausamen Ritualen: Corps Neoborussia

Rechtsanwalt Michael Röcken steht allerdings nicht in Gefahr als linker Antifa zu gelten. Laut seinem xing-Profil (Stand: 18. 05. 2013) ist RA Michael Röcken Mitglied in folgenden Organisationen: Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung, (GfbG), Studentengeschichtliche Vereinigung des Coburger Convents (Historia academia), Corps Neoborussia. Letztere ist ein elitärer, konservativer akademischer Männerbund, der bis heute überkommene Sauf- und Selbstverstümmelungsrituale praktiziert, um soldatische Affektkontrolle zu trainieren (Kneipe, Mensuren, PP-Suite, Infobroschüre des ASTA Frankfurt hier).

Abschottung des Vereins gegen Mitarbeiter

Mit Hilfe des Corpsstudenten Michael Röcken versucht nun der neue Vorstand des Sonderspaß e.V. seine Macht im Verein zu sichern. So wurden diverse Mitgliedsanträge von Angestellten und Honorarkräften ohne Begründung abgewiesen. Fürchtet man sich vor deren Mitgestaltungs-Wünschen?

Die hoch qualifizierte und verantwortungsvolle Aufgabe, Ferienfreizeiten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen durchzuführen, honoriert der Sonderspaß e.V. nicht selten mit einer Pauschale von weniger als 50,- Euro pro Tag.

Durch die Nichtaufnahme von Mitarbeitern und Honorarkräften (solche haben den Verein einst gegründet) versucht man offensichtlich, eine Organisierung und Interessensvertretung zu unterbinden. Vorstandmitglied Ulli Leitner propagiert ganz offen, dass der Verein zu allererst Service für die Mitglieder liefern soll. Und über deren erlauchten Kreis wacht sie nun mit ihren Vorstandskollegen selbst.

Wir wissen, dass Jessica R. mit viel Einsatz für den Sonderspaß e.V. gearbeitet hat und großen Rückhalt unter den Familien der Vereinsmitglieder hat. Wir können uns die Repressalien gegen sie nach eingehender Betrachtung nur so erklären: Der neue Vorstand will seine Macht festigen und dafür eine langjährige Mitarbeiterin demonstrativ fertig machen.

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Inzwischen haben über 20% der ca. 130 Vereinsmitglieder per schriftlicher Erklärung eine satzungsgemäße außerordentliche Mitgliederversammlung gefordert, um eine Rücknahme der Kündigung von Jessica R. zu erwirken.

Wir fordern:

  • Rücknahme der Kündigung gegen Jessica R.
  • Beendigung aller weiteren juristischen wie menschlichen Drangsalierung am Arbeitsplatz
  • Angemessene tarifliche Bezahlung der Angestellten und Honorarkräfte des Sonderspaß e.V.
  • Rücktritt des Vorstands aus Ulli Leitner, Inge Zettler und Christoher Muncker
  • Beendigung des Mandatsverhältnisses zu RA Michael Röcken, Bonn

Wir werden den Fall Sonderspaß e.V. weiter beobachten. Wir hoffen, dass der amtierende Vorstand eine fair und sauber einberufene und geführte außerordentliche Mitgliederversammlung gewährleistet.

Elmar Wigand, Werner Rügemer

– – – –

Anmerkung:

(1) Jessica R. erstellt für arbeitsunrecht.de maßgeblich die wöchentliche Rubrik „Frontberichte“; sie betreut zudem den Bereich Social Media (virtuelle soziale Netzwerke).

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10 Kommentare zu “Sonderspaß e.V. Brühl: Abmahnungswelle, Schikanen, Kündigung
  1. Sophie sagt:

    Hallo!
    Gibt es Neuigkeiten in diesem Fall?

  2. Marko Hausmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Wiegand,

    was Marie mit ihrem Kommentar mitteilen will ist doch wohl ziemlich offensichtlich:
    Sie möchte auf die Einseitigkeit Ihrer Berichterstattung in diesem Fall aufmerksam machen. Und ich gebe ihr Recht!

    Tatsächlich enthält der Artikel außer, sehr allgemein gehaltenen Informationen zum Thema Bossing und vielen reißerischen Parolen, nur sehr wenig handfeste Aussagen.
    Mich würde beispielsweise interessieren, wie genau die Zuständigkeitsbereiche von Frau R. beschnitten wurden. Welchen Inhalt hatten die demütigen Mitarbeiergespräche?
    Wie sahen die ungerechtfertigten Schikanen und Kontrollen aus?
    Vor Allem wüsste ich sehr gerne, was aus der außerordentlichen Mitgliederversammlung geworden ist, welche 20% der Mitglieder erwirkt haben. Da Sie in Ihrem letzten Kommentar einen Arbeitsgerichtsprozess erwähnen, gehe ich davon aus, dass die Mitglieder gegen eine Rücknahme der Kündigung gestimmt haben. Warum?

    Letztlich ist das alles sehr allgemein gehalten und dem Leser fällt es sehr schwer Solidarität mit Frau R. zu entwickeln, wenn er die entscheidenden Sachverhalte nicht schlüssig vermittelt bekommt.

    Zu Ihrem letzten Kommentar im speziellen möchte ich mich auch noch einmal äußern:

    Zitat: „Warum Du dich zu Konflikten äußerst, die offenbar vor Deiner Zeit lagen,(…), bleibt mir unklar.“

    Ich denke, Marie darf sich zu jedem Konflikt äußern, das ist ihr gutes Recht. Außerdem sollte sie durch die Lektüre Ihres Artikels ein anständiges Bild von dem betreffenden Sachverhalt haben.

    Zitat: „Gemessen an den Löhnen in Kambodscha sind selbst 10 Euro viel.“

    Polemik ist eine Sache, aber die Löhne der Arbeitskräfte des Sonderspaßes mit denen in Kambodscha zu vergleichen, nur um ein bisschen Meinungsmache zu betreiben, das finde ich reichlich plump.

    Zitat: „Mir schwant anhand Deines Kommentars, warum die Arbeiter_innen in der Pflegebrache allgemein als schwer organisierbar gelten…“

    In welchen Kreisen gelten die Mitarbeiter der Pflegebranche denn als schwer organisierbar?
    Zudem finde ich Ihre Formulierung sehr verallgemeinernd und geradezu beleidigend, gegenüber den Menschen aus der Branche. Es klingt ein Bisschen nach: „Der Mitarbeiter in der Pflegebranche an sich…“

    Zitat: „Wenn unsere Kollegin ihren Arbeitsgerichtsprozess am 20. Februar 2014 gewinnt – wovon ich überzeugt bin – und ihre Kündigung für ungültig erklärt wird, dann kannst Du sie ja mal im Sonderspaß-Büro besuchen.“

    Das widerum klingt fast wie eine Drohung…

    Schlussendlich möchte ich zusammenfassen, das ich mir hier mehr solide Information und weniger Meinungsmache wünschen würde.

    Und bevor die Frage aufkommt: Ich bin weder Mitglied, noch Mitarbeiter des Vereins.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marko Hausmann

    • redaktion01 sagt:

      Lieber Herr Hausmann!

      Wenn sie den Rest unseres Blogs betrachten, was denken Sie dann?
      Sind das Informationen, ist das Meinungsmache?

      Ich verstehe nicht, was Sie wollen und was ihr Motiv ist.

      mfG
      Elmar Wigand

  3. Marie sagt:

    Hallo zusammen,
    Ich muss mich Andreas anschließen und freue mich, dass nicht alle Leser diesen Artikel schlucken!
    Ich muss zugeben, der Artikel ist gut und interessant geschrieben – wenn man die Hintergründe nicht kennt! Die Argumente sind sehr einseitig gewählt und ausgelegt! Auch ist der Einstig sehr gut gewählt: Erst mal andere Fälle beschrieben, welche mit diesem jedoch in keinem Zusammenhang stehen!
    Erst Informieren- dann mitschimpfen! Leider fehlen auch mir noch letzte Informationen, um hier einen Teil richtig zu stellen. Jedoch kann ich nur sagen, dass ich sehr positiv in diesem Verein aufgenommen wurde und ihm voraussichtlich auch treu bleiben werde. Dass sie nicht gegen Frau R. hetzen, sondern den Ausgang des Verfahrens abwarten, bevor sie Informationen verbreiten finde ich angemessen!
    Auch die Formulierung „Behinderte“ Sonderspaß anzukreiden finde ich mehr als überflüssig! Haben Sie mal mit Menschen mit Behinderung Zeit verbracht? Sie würden wohl nicht schlecht gucken, wenn Sie ein Mensch mit Trisomie 21 fragt: „Was ist pink und steht auf einem Bein? Ein Flamongo!“ . Und die ganze Gruppe lacht! Es ist doch egal, ob man jetzt Menschen mit Behinderung oder Behinderte sagt. Auf den wertschätzenden Umgang kommt es an!!! Und diese ist im Verein in hohem Maß vorhanden!

    LG von einer, die sich über die 50E tagespauschale sehr freut, da diese normalerweise bei 10-20E für Ferien-Freizeiten liegt!

    • redaktion01 sagt:

      Hallo Marie!

      Warum Du dich zu Konflikten äußerst, die offenbar vor Deiner Zeit lagen, und was Du uns in Deinem Kommentar konkret mitteilen wolltest, bleibt mir unklar. What is the news?

      Gemessen an 10-20 Euro sind 50 Euro Tagespauschale sicherlich viel. Genauer gesagt: Mehr als das Doppelte. Gemessen an den Löhnen in Kambodscha sind selbst 10 Euro viel. So kommen wir aber nicht weiter. Mir schwant anhand Deines Kommentars, warum die Arbeiter_innen in der Pflegebrache allgemein als schwer organisierbar gelten…

      Wenn unsere Kollegin ihren Arbeitsgerichtsprozess am 20. Februar 2014 gewinnt – wovon ich überzeugt bin – und ihre Kündigung für ungültig erklärt wird, dann kannst Du sie ja mal im Sonderspaß-Büro besuchen.

      mit freundlichen Grüßen
      Elmar Wigand

  4. Andreas Fach sagt:

    Sehr geehrter Herr Wigand,
    sehr geehrter Herr Rügemer,

    ich scheine den obigen Text nicht richtig verstanden zu haben.

    Sie verlangen die Beendigung des Mandatsverhältnisses eines Anwaltes zu seinem Klienten, weil der Anwalt es gewagt hat gegen rechtsradikale in Vereinen vorzugehen und sich darüberhinaus erdreistet selbst Mitglied in einem Verein zu sein, der Alkohol in großen Mengen konsumiert und deren Mitglieder sich untereinander im Fechten messen.

    Solange der Anwalt nicht betrunken oder gar bewaffnet im Gerichtssaal erschein empfinde ich das als nicht problematisch.

    Ich habe einen Freund, der sich während des Studiums auch der Hilfe eines solchen Vereins bedient hat, da er aus finanziellen Gründen sonst nicht in der Lage gewesen wäre zu studieren.
    Soll ich dem jetzt ihrer Meinung nach auch die Freundschaft kündigen?

    Zu ihrem Aufruf:
    Den würde ich ja gerne unterstützen, wenn ich ein wenig mehr Informationen hätte.
    Diese fehlen in ihrem Bericht leider vollkommen.
    Sie sprechen nur ganz generell von einem Zermürbungs- und Bossing-Programm, ohne konkret zu werden.
    Könnten sie den Lesern vielleicht etwas detaillierter berichten und vielleicht auch Berichte von den ganzen anderen abgemahnten Mitarbeitern (Sie sprechen ja von einer Abmahnungswelle) hinzufügen?

    Eine etwas differenziertere Berichterstattung würde auch das Risiko verringern das dem gemeinnützigen Verein durch Ihren Aufruf ein Schaden entsteht.
    Denn die Leidtragenden sind ja nicht nur die Vorstände sonder natürlich in erster Linie die Mitglieder/Mitarbeiter und die Menschen die von dem Verein profitieren (also in diesem Fall Menschen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung).
    Da Frau R. ja fordert wiedereingestellt zu werden, kann das nicht in ihrem Interesse liegen.

    Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen das es tendenziell unserious (bzw., entschuldigen Sie meine Direktheit, feige) wirkt wenn Sie Jessica als Frau R. titulieren und gleichzeitig aber die Namen der Vorstände
    vollständig angeben.

    Für weitere Anregungen oder Diskussionen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
    Antworten Sie bei Bedarf einfach auf meinen Beitrag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas

    • admin sagt:

      Lieber Herr F.!

      Wir weisen in dem Beitrag auf folgenden Umstand hin:

      1. Ein Verein, der sich der Integration und Inklusion von Menschen mit besonderen Bedürfnissen verschrieben hat, nimmt sich einen Anwalt, der sich öffentlich zu einer Vereinigung (eine schlagende, farbentragende Verbindung) bekennt, die nicht einmal Frauen in ihren Reihen duldet. „Behinderte“ dürften bei Organisationen wie dem Corps Borussia bestenfalls als bemerkenswerte Krüppel gelten.

      2. Dieser Anwalt – Michael Röcken – wendet auf Geheiß des Vorstands schikanöse Methoden an, um eine langjährige und verdiente Mitarbeiterin zu zermürben und aus dem Job zu treiben.

      Die letzte außerordentliche Vorstandssitzung hat ergeben, dass der Verein Sonderspaß inzwischen zu diesem Zweck über 4.000,- Euro an den Burschenschafter Röcken gezahlt hat. Es wäre interessant, das mal mit den Spenden aus der Brühler Bürgerschaft gegen zu rechnen.

      mit freundlichen Grüßen
      Elmar Wigand

      ps: Nach dem Selbstverständnis der Burschenschafter, gilt die Mitgliedschaft lebenslänglich. Sie bilden Seilschaften (alte Herren) und unterstützen sich gegenseitig in ihrer Karriere.

  5. Samson sagt:

    Folgendes fiel mir auf

    ……. für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (im Volksmund lieblos Behinderte genannt.

    2 Zeilen danach wieder

    ……. 130 Mitglieder, viele davon Familien mit behinderten Kindern.

    Auf der Sonderspassseite schauts formulierungsmäßig aber auch nicht besser aus naja wird schon noch.

    Ansonsten kann ich Youtube als Öffentlichkeitsmaßnahme SEHR empfehlen.

    Klassenkämpferische Grüße
    Samson

  6. Franka sagt:

    Liebe Jessica,

    ich drück dir die Daumen, dass es uns gelingt deinen Arbeitgeber doch noch zur Vernunft zu bringen.
    Falls dennoch erforderlich, bitte kurze mail. Werde gern auch hier Köln für weitere Aktionen mobilisieren.

    Mit solidarischen Grüßen
    Franka

  7. Solidarität für Jessica R. – arbeitsunrecht.de

    Veröffentlicht am Montag, 20. Mai 2013 16:20
    Geschrieben von L.E.O

    Mit der Bitte um Unterstützung für die Mitarbeiterin des gemeinnützingen Vereins Sonderspaß e.V. in Brühl, Jessica R., wirbt die Internetseite arbeitsunrecht.de um Solidarität. Auch L.E.O. schließt sich dem Solidaritätsaufruf an und verbreitet ihn gerne weiter.

    Grund für diesen Aufruf ist, dass Jessica R. seit einiger Zeit unter starkem Beschuss von Abmahnungen, Schikanen und nun der Kündigung steht.

    Alle Informationen zum Konflikt bei Sonderspaß können hier nachgelesen werden.

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