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ArbG Frankfurt: Absurde Schadensersatzforderung gegen BR

26. Januar | 12:00 bis 12:30

Aufruf zur Solidarität mit dem Betriebsrat der Security-Firma I-SEC am Frankfurter Flughafen

Ort: Arbeitsgericht Frankfurt, Saal C 3.08, Gutleutstraße 130, 60327 Frankfurt am Main

Am Arbeitsgericht Frankfur findet am 26. Januar 2018 um 12.00 Uhr ein Gütetermin bezüglich einer abstrusen Schadenersatzforderung der I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH gegen den Betriebsratsvorsitzenden Mario S. und seinen Stellvertreter Erhan C. statt.

Es handelt sich um einen besonders massiven und beispielhaften Fall von Union Busting, der auf Unternehmensseite von Rausschmeißer Helmut Naujoks betrieben wird.

Die „Sicherheitsfirma“ I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH hat gegen den Betriebsratsvorsitzenden Mario S. und seinen Stellvertreter Erhan C. eine absurde Schadensersatzklage in Höhe von 1 Million Euro gestellt. I-SEC versucht mit Hilfe von Helmut Naujoks das Betriebsratsgremium zu zerschlagen und die Wiederwahl der Betriebsratsvorsitzenden bei der turnusmäßigen Betriebsratswahl 2018 zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt bereits wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit nach § 119 BetrVG (siehe unsere Pressemitteilung vom 24.11.2017).
I-SEC, so die krude Behauptung, sei ein Reputationsschaden entstanden, weil verdi über das aggressive Vorgehen des I-SEC-Managements gegen die den Betriebsrat berichtet hat. Schuld an der verdi-Berichterstattung, so der aberwitzige Dreh, sei nicht das betriebsratsfeindliche Management selbst, sondern die beklagten Betriebsratsmitglieder.
Worum es nämlich geht ist längst klar: das I-SEC-Personal schiebt tausende Überstunden. Der Betriebsrat fordert deshalb bis zu 150 Neueinstellungen (unser Bericht vom 23.11.2017). Das möchte das Management unter allen Umständen verhindern. Und anstatt sich um die Flugsicherheit am Frankfurter Flughafen zu kümmern (eine Aufgabe, die die Bundespolizei an dieses windige Privat- Unternehmen ausgelagert hat) holt das Management Helmut Naujoks ins Haus und geht auf den Betriebsrats los, der für die Entlastung der Kollegen kämpft (siehe auch: I-SEC will drittem Betriebsratsmitglied kündigen). 
Die Schadensersatzklage zielt ausschließlich auf die soziale Zermürbung der Betriebsratsmitglieder. Die aktion ./. arbeitsunrecht wertet sie als vorsätzliche sittenwidrige Schädigung des Betriebsratsvorsitzenden und seines Stellvertreters.

Schadenersatzklagen gehören zum üblichen Werkzeugskoffern von Union Bustern und sind darauf ausgerichtet, die Beschäftigten in Panik zu versetzen und die Belegschaft einzuschüchtern. Dabei sollen die rund 1450 Sicherheitsleute lediglich dazu gebracht werden, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln.

Die aktion./.arbeitsunrecht ruft alle Gewerkschafter, Flughafen-Beschäftigten und Frankfurter Bürgerrechtler_innen auf den Gerichtstermin solidarisch zu begleiten.

Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten:

  • Bitte unbedingt Zeit für Einlasskontrollen einplanen!
  • Bitte unmittelbar vor dem Termin an dieser Stelle prüfen, ob Helmut Naujoks wieder ein Verschiebung durchsetzen konnte!

Erhan C. und Mario S. kämpfen für die Neueinstellung von rund 150 Kolleg*innen. Die Reaktion des Managements sind: Kündigungen, Hausverbote und eine hanebüchene Schadenersatzforderung

Weitere Infos zum Fall gibt es hier:

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Details

Datum:
26. Januar
Zeit:
12:00 bis 12:30
Veranstaltungkategorie:
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Veranstalter

I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH + Helmut Naujoks

Veranstaltungsort

Arbeitsgericht Frankfurt, Saal C 3.08
Gutleutstraße 130
Frankfurt am Main, 60327 Deutschland
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