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Krefeld: Novemberrevolution 1918! 100 Jahre Betriebsräte in Deutschland

29. November | 18:30 bis 20:30

Patroullie des Kölner Arbeiter- und Soldatenrats, November 1918

Vortrag von Elmar Wigand | Donnerstag, 29. November 2018, 18.30 Uhr | Fabrik Heeder, Kleiner Saal, Virchowstraße 130, 47805 Krefeld | Veranstalter: DGB-Stadtverband Krefeld,


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Ohne den Matrosenaufstand in Kiel und Wilhelmshaven gäbe es heute keine Betriebsräte. Sie sind ein weltweites Unikat der betrieblichen Mitbestimmung, das es in vergleichbarer Form nur in Deutschland, Österreich und den Niederlanden gibt. Die Betriebsräte überlebten als ungeliebtes Relikt einer sozialistischen Räterepublik, die nie zu Stande kam.

Im Rheinland spielte Köln und ihr damaliger Oberbürgermeister Konrad Adenauer eine wichtige Rolle.

Am 5. September 1917 waren die Wilhelmshavener Matrosen Albin Köbis und Max Reichpietsch wegen Meuterei klammheimlich in Köln-Wahn hingerichtet worden. Ein Jahr später liefen dem Kommandanten Kruge die Soldaten weg. Damit ist vermutlich ein Blutbad vermieden worden. Am nächsten Tag wurde in Köln ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet, Vorsitzender: WilhelmSollmann, SPD.

Elmar Wigand geht der Frage nach, was den Betriebsräten in den Wirren der Novemberrevolution ins Stammbuch geschrieben wurde. Sie waren stets von verschiedenen Seiten unter Beschuss und haben bis heute keine flächendeckende Geltung in der deutschen Industrie.

Als ihr Status 1920 mit den Betriebsrätegesetz rechtlich abgesichert wurde, liefen linke Gewerkschafter ebenso Sturm wie rechte Unternehmer. Das Muster wiederholte sich unter anderen Vorzeichen bei der Verabschiedung des Betriebsverfassungsgesetzes 1952.

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Details

Datum:
29. November
Zeit:
18:30 bis 20:30
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Veranstaltungsort

Fabrik Heeder
Virchowstraße 130
Krefeld, NRW 47805
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