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Arbeitsgericht Köln: Solidaritäts-Kundgebung gegen Union Busting bei Köln Bäder GmbH

31. Juli | 11:30 bis 12:30

Köln Bäder GmbH versucht Betriebsratsmitglied zu feuern 

Die Köln Bäder GmbH  unter Geschäftsführung von Claudia Heckmann und Markus Sterzl hat das Betriebsratsmitglied Martin seit Juni 2026 freigestellt. Vorgeschoben wird der Vorwurf Arbeitszeitbetrug. Ein Klassiker aus der Werkzeugkiste des Union Busting (Was ist das?), der sich offensichtlich besonders einfach konstruieren lässt. Tatsächlich dürfte es in diesem Fall allerdings eher um Kritik an der geplanten Streichung bezahlter Pausen gehen. Diese Streichung soll für Vollzeitkräfte auf den Verlust von 2,5 Stunden Freizeit  pro Woche hinaus laufen.

Der Betriebsrat hat dem Antrag der Köln Bäder GmbH auf Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung nicht statt gegeben. Nach Auffassung von ver.di fehlt damit die Grundlage für die Freistellung des Kollegen. 

Wir rufen zu solidarischen Kundgebung anlässlich des Gütetermins auf: 

Freitag, 31 . Juli 2026, 11.30 Uhr
Arbeitsgericht Köln,  Blumenthalstr. 33, 50670 Köln

Laut einem spontan gegründeten Solidaritätskomitee, ist dies seit Gründung der Köln Bäder GmbH im Jahr 1998 bereits der vierte Versuch ein Betriebsratsmitglied zu entlassen. Bei der Köln Bäder GmbH soll ein Arbeitsklima herrschen, in dem den Beschäftigten unmissverständlich vermittelt wird, dass kritische Äußerungen strikt geahndet werden.

Laut eigener Darstellung ist die Köln Bäder GmbH eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH (Vorsitzender der Geschäftsführung Andreas Feicht, Mitglieder der Geschäftsführung Marcel Winter, Timo von Lepel und Michael Theis) und leistet mit ihren Bädern einen wesentlichen Beitrag zur kommunalen Daseinsvorsorge. Tatsächlich entsteht jedoch der Eindruck, dass hier auf Kosten der Beschäftigten Lohnkosten gedrückt werden sollen. Das ist auch in Zeiten klammer Kassen nicht hinnehmbar. Zumal im schlimmsten Fall eine freigestellte Fachkraft über längere Zeit weiter bezahlt werden muss und die Geschäftsführung vermeidbare Anwalts- und Gerichtskosten verursacht.

Quellen: 

Köln Bäder GmbH: ver.di kritisiert Vorgehen und spricht von Union Busting, Mitteilung verdi vom 12.6.2026

Flyer des Kölner Solidaritäts-Komitees

 

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Veranstaltungsort

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