Schlagwort: Rainer Dulger
Gesellschaftliche Kipppunkte? Gefahr durch Unternehmer im rechtsfreien Raum
Schiebt man eine Kaffeetasse über den Schreibtischrand passiert erst nichts, bis sie einen kritischen Punkt erreicht, an dem sie kippt und abstürzt. Gibt es auch im gesellschaftlichen Klima Kipppunkte? - Die SPD scheint einen Kipppunkt überschritten zu haben. (Mal wieder: Totgesagte leben länger, Zombies leben ewig...) Sie vollführt derzeit einen Spagat zwischen erstaunlicher Machtbeteiligung bei realer Bedeutungslosigkeit. Betriebsräte waren ein wichtiger Bestandteil ihrer Machtbasis. Über die betriebliche Mitbestimmung konnte sich die SPD trotz systematischer Entkoppelung von der arbeitenden Klasse durch Agenda 2010 und andere Grausamkeiten lange einen Rest von Verankerung in den Betrieben bewahren.
Union Busting-News 12/23: Prominent, Vivantes, Porsche, Uni Jena und Bezahlung Gefangener
Union Busting News ► Vivantes: Strafzahlungen verbessern Situation Beschäftigter nicht ► Prominent: Ex-Betriebsratsvorsitzender weiter unter Druck ► Bundesverfassungsgericht: Gefangene sollen besser bezahlt werden ► Porsche: Betriebsratswahl ungültig ► Uni Jena: Stellenabbau und Angst vor verdi-Infostand ► H-Hotels: Deutsches Unternehmen stört weiterhin Betriebsratsgründung in Salzburg ► Verbandschef: Zwei Stunden mehr Arbeit pro Woche wäre toll
Union Busting-News #16/22: Rechtsnihilismus und Straffreiheit | Ein Jahresrückblick
Welche Fälle waren in 2022 besonders beeindruckend und werden uns auch in 2023 beschäftigen? Straffreiheit für Betriebsratsfresser als institutionelles Problem | Neuer Trend: Union Busting per management-gesteuertem Betriebsrat | Positive Beispiele und das gewonnene Verfahren für Equal Pay
Frontberichte 08/2022: AWO, Prominent, HelloFresh, Vivantes
Die AWO Schleswig-Holstein versucht eine Aufspaltung und Schwächung des Betriebrats zu erreichen, Prominent will den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden bereits zum dritten Mal kündigen und macht sich den Betriebsrat untertan, HelloFresh Geschäftsführung versucht eine Betriebsratswahl zu verhindern und Vivantes muss 19 Millionen Euro Strafe wegen Umgehung der Mitbestimmung zahlen.



