Eine Richtigstellung
Der Geschäftsführer des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, Hans-Henry Wieczorek nahm Anstoß an unserer Darstellung seiner Konflikte mit Betriebsräten und Beschäftigten sowie seiner eventuellen Verwicklung in einen Skandal um die illegale Überwachung von Betriebsrats-Emails. In den Frontberichten der 13. Kalenderwoche 2013 – dem strittigen Beitrag – haben wir entsprechende Presseberichte verlinkt und kurz kommentiert. Möglicherweise haben wir dabei irreführend oder missverständlich formuliert. Wieczorek beauftragte die Anwälte Michael Winter und Ernst Fricke (Kanzlei Fricke & Coll., Landshut) gegen uns vorzugehen.
Geschäftsführer nicht demokratisch gewählt
Hans-Henry Wieczorek legt Wert auf die Feststellung, dass er als Geschäftsführer eines Vereins NICHT satzungsgemäß demokratisch gewählt werden muss. Das trifft zu. In unserer Berichterstattung wurde in der Tat die Rolle des Geschäftsführers mit der des Vorstandes verwechselt, was wohl daran lag, dass wir der irrtümlichen Meinung waren, der mächtigste Mann eines Vereines müsste auch gewählt werden. Dementsprechend bezog sich unserer Bericht auf die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder, an der Wieczorek laut NDR ein vitales Interesse hatte.
Laut Medienberichten soll der umstrittene ADAC-Geschäftsführer Wieczorek sich auch deshalb im Amt gehalten haben, weil angeblich zwei Oppostionskandidaten bei der Vorstandswahl aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen wurden und zwei weitere sich zurück zogen. (http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/adac289.html). Somit wurde der Vorstand ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Bei diesen Gegenkandidaten handelte es sich deshalb auch nicht – wie von uns berichtet – um Kandidaten gegen W. sondern um solche gegen den Vorstand. (http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Palastrevolution-beim-ADAC-an-Formfehler-gescheitert)







