Offener Brief an Renate Köcher: ALDI Betriebsräte schützen!

Renate Köcher lehrt an der Uni Mannheim, sitzt in Aufsichtsräten von BMW, Allianz und Infineon und Vorständen zahlreicher Stiftungen. Foto:INSM, Quelle: Flickr, Lizenz: CC BY-ND 2.0

Helfen Sie uns, demokratische Zustände bei ALDI zu schaffen! Unterzeichnen Sie diesen offenen Brief!


Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Renate Köcher,

wir schreiben Ihnen, weil Śie im Vorstand der Siepmann-Stiftung sind, die das Vermögen von ALDI-Süd verwaltet. Die Siepmann-Stiftung gilt als das oberste Kontroll-Gremium von ALDI-Süd. Sie sind für die Management-Methoden bei ALDI-Süd direkt verantwortlich.

Wir schreiben Ihnen als einer der mächtigsten Frauen Deutschlands. Sie sind als Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) nicht nur eine der führenden Meinungsforscherinnen Deutschlands, sie sind Top-Netzwerkerin und Multiplikatorin.

Wir schreiben Ihnen auch, weil Sie seit 1996 das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland tragen.

Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, 1. Klasse
„Der Orden wird verliehen für Leistungen, die im Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienten, und soll eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt.“

Frau Köcher, Sie müssen sich jetzt entscheiden: Wollen Sie Teil der Lösung werden oder Teil des Problems bleiben?  ALDI-Süd bekämpft seit Jahrzehnten Betriebsräte und Betriebsratsgründer/innen mit brutalen, kriminellen Methoden.

Das Management sieht ALDI-Süd offensichtlich als exterritoriales Gebilde, in dem wesentliche deutsche Gesetze wie das Betriebsverfassungsgesetz nicht gelten. Betriebsratswahlen werden bei ALDI-Süd gezielt seit Jahrzehnten sabotiert, unterlaufen und ausgehebelt. Federführend ist hierbei die Essener Kanzlei Schmidt, von der Osten & Huber (SOH).

Das geht nicht so weiter, Frau Köcher!

Sie können  nach unserer Überzeugung keineswegs weiter das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik tragen, sollte dieser rechtsnihilistische Zustand bei ALDI-Süd andauern.

Wir fordern von ALDI:

  • Freie, geheime, faire Betriebsratswahlen für jede Filiale. Keine Beeinflussung und Manipulation der Betriebsratswahlen durch das Management.
  • Hände weg vom Betriebsrat in Langenfeld und den Betriebsratsgründern in der Region Dormagen!
  • Eine glaubwürdige Aufarbeitung und Entschuldigung für jahrzehntelangen Rechtsnihilismus („legal, illegal, scheißegal“) und anti-demokratische Firmenkultur.
  • Entschädigung der Opfer.
  • Personelle Konsequenzen: Die Verantwortlichen für Union Busting zur Rechenschaft ziehen. Menschenschinder und Mobber als Filialleiter oder Gebietsleiter aus dem Verkehr ziehen!

Frau Köcher, wir fordern nicht mehr als geltendes Recht:

Geben Sie dem obersten Fertigmacher bei ALDI, dem Arbeitsrechtler Dr. Till Wegmann (SOH), entsprechende Anweisung!

Sorgen Sie dafür, dass bei ALDI-Süd endlich demokratische Verhältnisse einkehren!


Wir werden den offenen Brief mit gesammelten Unterschriften öffentlichkeitswirksam übergeben.

Ja, ich unterschreibe den offenen Brief an die ALDI-Süd-Aufsichtsrätin Renate Köcher:

Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter wieder austragen.
 

530 Personen haben unterschrieben!