Beschäftigte für TV-Doku gesucht

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Eine renommierte  Produktionsfirma hat uns um Hilfe bei der Suche nach Beschäftigten/Betroffenen für eine Doku zu Arbeitsverhältnissen für den Sender Arte gebeten. Beschäftigte, die sich angesprochen fühlen und bereit sind, zu den unten stehenden Themen vor die Kamera zu treten, melden sich bitte per Mail an buero(at)arbeitsunrecht.de bei uns zurück. Alle Infos werden vertraulich behandelt.

Für die 90minütige Dokumentation über die immer unsicherer werdenden Arbeits- und Lebensverhältnisse suchen wir Protagonisten aus ganz Europa, die vom Wachstum des Binnenmarktes nicht profitieren, deren wirtschaftliche Lage seit Jahren instabil ist oder gar schlechter wurde. Menschen, die zwar einen Job haben, aber mit dem Job das eigene Leben nicht mehr ausreichend finanzieren können. Aus Statistiken wissen wir, dass dies ein Drittel der Bevölkerung betrifft, und wir wollen zeigen, was die Menschen mit dieser wachsenden Unsicherheit umgehen.

Wir reden in unserem Themenabend mit den ganz „normalen“ Menschen, die unter der herrschenden Politik leiden, die ganze Regionen abhängt und die dafür gesorgt hat, dass die Mittelklasse an Einkommen und Sicherheit verloren hat. Menschen, die oft wütend sind und nach Lösungen suchen. Wir haben in Frankreich mit einer Putzfrau gedreht, die ihr ganzes Leben geackert hat, jetzt über Zeitarbeits-Firmen, und dennoch nicht weiß, wie sie ihren Sohn unterstützen soll. In Schweden mit einer Rentnerin, die über 15 Jahre nicht in die Rentenkasse eingezahlt hat um ihre Kinder zu erziehen und jetzt einen Nebenjob braucht, um sich über Wasser zu halten. Und in Spanien mit einem studierten Ingenieur, der ein Praktikum nach dem anderen bekommt, aber keinen festen Job. Aus diesen Unsicherheiten, davon sind wir überzeugt, entsteht ein explosives Gemisch. Wir wollen den Menschen Gehör verschaffen, die damit leben müssen.


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1 KOMMENTAR

  1. Hallo, der Bundestag beschäftigt seine MitarbeiterInnen in der Öffentlichkeitsarbeit und beim Besucherdienst, trotz verschiedener Urteile der Sozialgerichte weiterhin prekär.

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