Newsletter: Egetürk, Footlocker, Symths Toys, #FREITAG13

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Liebe Leserinnen und Leser!

Ich habe heute daran gearbeitet, unseren Newsletter optisch zu verbessern.

Unser Mitstreiter Raphael aus Berlin hatte sich beschwert, dass unsere Mails auf seinem iPhone stets zerschossen wären. Das darf natürlich nicht sein.

Wie ist es bei Ihnen? Bitte schicken Sie mir einen Screenshot, wenn diese Nachricht irgendwie blöd aussieht!

Was auch nicht sein darf, ist der skandalöse Prozess gegen Mona in Aachen. Hier soll ein Mobbing-Opfer von ihrem Peiniger verklagt werden. Anlass war unser erfolgreicher Weihnachtsmann-Protest im Dezember 2017 gegen die Rück-Versetzung eines notorischen Mobbers in die Würselener Filiale von Toys R Us. Mehr dazu unten.

Bitte vormerken: Weil die Lage im Einzelhandel so deprimierend ist, weil der nächste Schwarze Freitag in die Vorweihnachtszeit fällt, widmen wir den #FREITAG13, Dezember 2019 diesmal keinem einzelnen Unternehmen, sondern der gesamten Branche.

Wie es aussieht, wird auch Smyths Toys (Toys R Us) wieder Knecht Ruprechts Rute zu spüren bekommen. Mehr zum Aktionstag Einzelhandel folgt am 13. November über diesen Kanal.


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Mit solidarischen Grüßen,

Elmar Wigand | aktion ./. arbeitsunrecht Büro Köln

PS:

Besteht Interesse an den letzten beiden Ausgaben des Nachrichtenmagazins Hintergrund? https://www.hintergrund.de/ Wir schicken die Hefte kostenlos an Vereinsmitglieder. Bitte um kurze Rückantwort mit Postanschrift!


NEUE BEITRÄGE 

Foot Locker: Kündigungswelle gegen Betriebsratsvorsitzende

Vier Kündigungsversuche gegen Düsseldorfer Betriebsratsvorsitzende – Stellvertretender BR-Vorsitzender als Komplize der Geschäftsleitung.

In den mittlerweile vier außerordentlichen Kündigungen, die die Geschäftsführung bis zum jetzigen Zeitpunkt gegenüber der jetzigen Betriebsratsvorsitzenden aussprach, konstruierte sie als wichtige Gründe nach §626 BGB falsche Abrechnung der Arbeitszeit, Beleidigung, Störung des Betriebsfriedens und die Verletzung des Arbeitsvertrages.

Die engagierte Betriebsratsvorsitzende setzte in ihrer Filiale eine Vielzahl von Entfristungen und Anpassungen von Arbeitsverträgen durch. Der Betriebsrat konnte mehrere Betriebsvereinbarungen zu Gunsten der Belegschaft abschließen und die Einstellung einer Reinigungskraft für die Sanitäranlagen in ihrem Betrieb durchsetzen.

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Egetürk: Patriarchales Familienunternehmen gegen Tarifvertrag und Gewerkschaften

Hetze gegen den Betriebsrat und Drohung mit Arbeitslosigkeit

Anstatt auf die Forderungen aus der Belegschaft einzugehen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie eine einheitliche Bezahlung nach einem Haustarifvertrag einzurichten, verstärkt Ahmet Eden seine gewerkschaftsfeindliche Haltung und droht Mitarbeitern mit Arbeitslosigkeit.

Seit Monaten versucht die Gewerkschaft NGG mit der Geschäftsführung von Egetürk ins Gespräch zu kommen und über einen Haustarifvertrag zu verhandeln. Doch alle Gesprächsangebote und vorgeschlagenen Termine wurden durch Egetürk bisher unbeantwortet verstreichen lassen.

Da der Firmenpatriarch Eden sich stur stellt, rief die Gewerkschaft NGG die Mitarbeiter für den 27.08. und 08.10.2019 jeweils zu einem Warnstreik auf.

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Menschenrechte fordern und die Systemfrage stellen

Im Zeitalter der Hyper-Globalisierung brauchen wir ein neues Engagement für Arbeitsrechte

Werner Rügemers Eröffnungsrede zur 2. juristisch-politischen Fachkonferenz in Köln

Der neoliberale Kapitalismus hat sich weiter beschleunigt, ist noch aggressiver geworden, komplizenhaft geschützt von sogenannten Verantwortlichen in den Bundesregierungen und in der Europäischen Union, ob sie christlich oder sozialdemokratisch oder liberal oder auch grün lackiert sind.

Viele abhängig Beschäftigte, viele, die einen Betriebsrat gründen wollen, müssen und wollen sich gegen heftige Widerstände wehren.

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Smyths Toys: Skandalöser Mobbing-Prozess bedroht BR-Vorsitzende

Arbeitsgericht Aachen: Mobbing-Prozess gegen Mona. Solidarität und Öffentlichkeit sind gefragt

Dreister Versuch eines Täters, sich selbst zum Opfer zu stilisieren. Smyths Toys Personalverantwortlicher verklagt Betriebsrätin vor dem Arbeitsgericht Aachen. Er hatte die Verkäuferin 2012 auf der Arbeit gemobbt und derart terrorisiert, so dass sie schwer krank wurde.

Jetzt verlangt der Täter Schmerzensgeld und Schweigen. Er selbst sei durch Monas Äußerungen bzw. durch Presse-Berichte und ein Interview im August 2017 krank geworden…

  • Donnerstag, 21. November 2019, 10:30 Uhr
  • Arbeitsgericht Aachen, Saal A 2.004, Adalbertsteinweg 92, 52070 Aachen (DB-Haltestelle: Aachen-Rothe Erde. Abfahrt Köln Hbf: 9:15 Gleis 9 D-G)
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