Frontberichte 01/2018

Presseschau: Betriebsrats-Behinderung + Kündigung von Gewerkschaftern

Bohr Omnibus GmbH. Unbezahlte Überstunden + Betriebsratsbehinderung

Bohr ey, die trauen sich was! Was hat der Mannschaftsbus von Eintracht Frankfurt mit unbezahlten Überstunden und Betriebsratsbehinderung zu tun? Lesen Sie die Meldung ganz unten!

  • Bliestalverkehr GbR / Blieskastel: Bus-Unternehmen kündigt BR-Vorsitzendem
  • UKS Uni-Klinik / Saarland: Mitglied des Personalrats droht Kündigung
  • Nordkurier / Malchin: 60 Kündigungen gegen Zusteller wegen Betriebsratswahl
  • Bauhaus / Krefeld: Betriebsratsmitglied in Baumarkt gekündigt
  • Bohr Busreisen / Lautzenhausen: Bundesliga-Busunternehmen kündigt wegen eingeforderter Überstunden
  • SO36 / Berlin: Szene-Club zerschlägt Betriebsgruppe

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Brennpunkt Betriebsratswahl: Vorsicht Fertigmacher!

Aktionstag Freitag, der 13. April 2018 gegen Union Busting & Betriebsratsbehinderung.

Wahlbeeinflussung melden, aktive Betriebsräte unterstützen!

Pressemitteilung der aktion ./. arbeitsunrecht e.V., 22. Januar 2018

Die Initiative Aktion gegen Arbeitsunrecht ruft auf, aktive Betriebsratskandidaten und gewerkschaftsnahe Listen bei den anstehenden Betriebsratswahlen 2018 zu unterstützen. Diese finden laut Betriebsverfassungsgesetz turnusgemäß zwischen März und Mai 2018 statt.

Der Aktionstag Freitag, der 13. April 2018 gegen Fertigmacher und Union Busting wird sich gegen Unternehmen richten, die mit unlauteren Methoden auf Betriebsratswahlen Einfluss nehmen. Weiterlesen ›

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H&M: Rassistische Werbung nur Spitze des Eisbergs

Die Modemarke ist aus vielen Gründen weltweit verrufen. Absturz der H&M-Aktie begann mit Aktionstag Schwarzer Freitag, der 13.

Das H&M Werbedesaster

Der coolste Affe im Dschungel? Missglückte H&M-Werbung. (Quelle: Screeshot-Ausschnitt SBS-News, abgerufen, 19.1.2018)

Der Aktienkurs des schwedischen Modekonzerns H&M ist bereits seit Freitag, 13. Oktober im Sinkflug. Das Foto eines kleinen, dunkelhäutigen Jungen, der in einem grünen Kaputzenpulli mit der Aufschrift „Coolest Monkey in the Jungle“ (Der coolste Affe im Dschungel) gesteckt wurde und damit für die Textilien des Konzerns werben sollte, war nur die Spitze des Eisbergs.

Anders als die internationale Wirtschaftspresse berichtet, reicht ein rassistisches Werbefoto für ein solches Erdbeben, wie es H&M gerade erlebt, nicht aus. Bei dem Foto handelt sich bei näherer Betrachtung auch nicht um einen „Ausrutscher“. Das Problem ist das gesamte H&M-Geschäftsmodell sowie ein patriarchal geführtes Managment, dass vor Arroganz, Selbstverliebtheit und Hybris strotzt.

Einem anderen Unternehmen hätten Bürgerrechtler, Gewerkschafter, Kämpfer für eine gerechte Wirtschaftsordnung, Tierrechtler und Ökologen diesen einen Fehltritt vermutlich leichter durchgehen lassen. H&M aber wirkt inzwischen vom Kopf bis zu seinen einzelnen Gliedern auf verschiedenste Zielgruppen rund um den Globus so verfault, dass Zweifel und Verdacht am gärigen Markenimage kleben bleiben wie Fruchtfliegen auf der Suche nach Nahrung.

Können Aktionen in Deutschland den weltweiten Aktienkurs beeinflussen?

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Betriebsratswahlen 2018: Union Buster melden!

Betriebsratswahl 2018 Union Buster gesucht!

Wo werden Betriebsratswahlen manipuliert und behindert? Wer sind die Fertigmacher, Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser?

Nennen Sie uns undemokratische Unternehmen & schmutzige Methoden >> per Kommentar!

Bisher nominiert sind: Arbeitsgericht Kiel | Bäckerei Schwarz (Allgäu) | deliveroo | I-SEC Deutsche Luftsicherheit | Intermarkt Thielen (Geldern) | Kaufhaus Breuninger | Lidl Matratzen Concord | Nordsee GmbH | real (Metro AG) | SPDZara

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Update: I-SEC will drittem Betriebsratsmitglied kündigen

Juristisches Stalking durch RA Helmut Naujoks geht ungebremst weiter

I-SEC Betriebsrat Protest am Frankfurter Flughafen

Erhan C. und Mario S. kämpfen für die Neueinstellung von rund 150 Kolleg*innen. Die Reaktion des Managements sind: Kündigungsversuche, Hausverbote und eine hanebüchene Schadenersatzforderung.

Das Management der I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH unter Ran Langer und Glenn Murphy reichte am 13.12.2017 einen Antrag auf Zustimmung (§103 BetrVG) zur außerordentlichen, verhaltensbedingten Kündigung eines dritten Betriebsratsmitglieds ein. Der Betriebsrat hat, wie bei den anderen Kündigungsbegehren gegen Betriebsratsmitglieder von I-SEC, die Zustimmung verweigert. Ein Gerichtstermin ist hierzu noch nicht bekannt.

Anhängig sind bereits Kündigungsschutzklagen des Betriebsratsvorsitzenden Mario S. (zwei Kündigungsversuche) und seines Stellvertreters Erhan C. I-SEC hindert durch Ketten unsubsantiierter Hausverbote an der Betriebsratsarbeit und versucht die gewählten Vertreter von der Belegschaft fern zu halten.

Das Management des Security-Unternehmens am Frankfurter Flughafen bedient sich der Expertise des berüchtigten Hardcore-Arbeitsrechtlers Helmut Naujoks, der trotz zahlreicher Hinweise auf unlautere Methoden bislang weitgehend ungestört als Anwalt praktizieren darf.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt zwar wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit gegen I-SEC, bislang aber offenbar ohne Erfolg (siehe: Pressemitteilung, 27.11.2017). Weiterlesen ›

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