Grippe-Viren mit der Essenslieferung? Deliveroo meiden!

Offener Brief an Deliveroo-Vertragsrestaurants. Helfen Sie mit einer Spende!

Gesundheitsrisiko durch Kuriere ohne Krankenversicherung und Lohnfortzahlung!

Shame on you deliveroo!

Liebe Restaurant-Betreiber + Filialleiter_innen!

Sehr geehrte Geschäftsführerinnen, sehr geehrte Geschäftsführer!

wir bitten Sie um Unterstützung im Kampf für Menschrechte in der Arbeitswelt.

Bitte überprüfen Sie ihre Geschäftsbeziehungen zu Deliveroo!

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Schwarzer Freitag für Deliveroo: Aktionsideen

Der Fahrrad-Kurierdienst steht auf wackligen Beinen: Restaurants und Kunden können zur Konkurrenz wechseln

Die Arroganz, mit der Deliveroo gegenüber seinen scheinselbständigen Fahrer_innen auftritt, steht in keinem Verhältnis zur heiklen Lage, in der sich das Unternehmen tatsächlich befindet. Deliveroo hinkt weit hinter dem Marktführer Foodora (Delivery Hero AG) zurück. Mit Lieferando aus den Niederlanden wächst eine Konkurrenz heran, die Fahrer_innen mit wesentlich besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen (E-Bikes) lockt.

Deliveroo ist von drei Seiten mit wenig Aufwand angreifbar:

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Leiharbeit: Wegweisendes Urteil gegen Umgehung von equal pay

Arbeitsgericht M`gladbach urteilt zugunsten Leiharbeiterin

Brachte mächtig Schwung ins Leiharbeits-Personalkarussell: Ex-Ministerin für Arbeit und Soziales Andreas Nahles (SPD) (wikicommons, Olaf Kosinsky)

Die Erste Kammer des Arbeitsgerichts Mönchengladbach verkündete am 20.03.2018 ein Urteil, das Leiharbeitsfirmen und Unternehmen, die den Anspruch auf gleiche Bezahlung systematisch umgehen, deutschlandweit aus der Ruhe bringen dürfte. In der Pressemitteilung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf zum Urteil vom 20.03.2018 heißt es:

Die Kündigung einer Leiharbeitnehmerin ist nicht schon dann gerechtfertigt, wenn der dauerhafte Einsatz beim Kunden auf dessen Wunsch für drei Monate und einen Tag unterbrochen wird, obwohl ein Beschäftigungsbedarf durchgehend besteht.

Geklagt hatte Heike O., die bereits seit 2013 für den Verleiher Mumme Personalservice GmbH als Kassiererin bei der Handelskette real gearbeitet hatte. Rund fünf Jahre (!) kassierte sie in der real-Filiale in Grevenbroich. Mumme kündigte ihr zum 31.12.2017, exakt 9 Monate nach in Kraft treten der Reform des Arbeitnehmerüberlassugsgesetzes (AÜG) zum 01.04.2017. So erging es auch Kolleg*innen aus der selben real-Filiale, die alle bei der Mumme GmbH angestellt gewesen waren. Heike O. klagte als Einzige. Sie vermutete einen direkten Zusammenhang mit der Reform des AÜG: ab 01.01.2018 hätte Heike O. Anspruch auf gleiche Bezahlung wie fest angestellte Kassierer*innen gehabt (siehe hier). Weiterlesen ›

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Union Busting im Bundestag

Die Linke fordert besseren Schutz für Betriebsräte

Die arbeitspolitische Sprecherin der Partei Die Linke, Jutta Krellmann, forderte am 15.03.2018 im Bundestag die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und härtere Strafen für Unternehmen, die gegen das Betriebsverfassungsgesetz verstoßen. Ab Minute 2:40 sprach sie explizit die Betriebsratsbehinderung beim Sicherheitsunternehmen I-SEC am Frankfurter Flughafen an:

Die Firma I-SEC geht mit Hilfe des für seine dreckigen Methoden bekannten Rechtsanwalts Helmut Naujoks gegen mehrere Betriebsratsmitglieder vor (Artikelsammlung zum Union Busting bei I-SEC).

Dies alles geschieht unter den Augen des Frankfurter Arbeitsgerichts und der Staatsanwaltschaft Darmstadt, die längst wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit (§119 BetrVG) gegen I-SEC ermittelt, bisher jedoch nichts zum Schutz der Betriebsratsmitglieder und der -wahl unternommen hat. Um in dieser Angelegenheit Druck zu machen haben wir eine Petition an den hessischen Generalstaatsanwalt aufgesetzt. Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie diesen Aufruf!

Die aktion ./. arbeitsunrecht hat 2017 einen eigenen Katalog mit Vorschlägen zum besseren Schutz von Betriebsräten erarbeitet, der hier zum Download bereit steht.

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