Caritas Würzburg: Zwei Mitarbeiter wehren sich gegen Kündigungen

Geschäftsführung versucht sie seit fünf Jahren los zu werden. Warum?

Fides, Spes und Caritas - Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe von Julius Schnorr von Carolsfeld ( 26. März 1794 - 24. Mai 1872, gemeinfrei)

Fides, Spes und Caritas – Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe von Julius Schnorr von Carolsfeld ( 26. März 1794 – 24. Mai 1872, gemeinfrei)

Die feststellbare Verrohung in der deutschen Arbeitswelt trifft nicht nur die Schwächsten, die am unteren Ende der Befehlskette stehen und die miserabelsten Arbeitsbedingungen haben. Wenn Manager das Ruder übernehmen, deren Horizont aus Quartalsabrechnungen und Profitraten besteht, kann auch Führungspersonal ins Fadenkreuz geraten: „Das sind Kostenstellen, die nicht refinanziert werden können“, lässt sich etwa Marco Warnhoff, Geschäftsführer der Caritas Einrichtungungen gGmbH (CEG) von der Presse zitieren.

In Würzburg kämpfen Stefan R. und Jürgen H. nach eigenen Angaben seit 2011 um ihre berufliche Existenz. Stefan R. war in einer sehr gut dotierten Position als Referent für Datenschutz und Personal angestellt. Er hat inzwischen drei Kündigungen der Caritas abwehren können, weil laut Presseberichten ausdrücklich keinerlei Fehlverhalten vorgelegen habe (SZ vom 31.07.2013, Main Post vom 02.08.2013). Es geht hier wohlgemerkt nicht um gewerkschaftliche Betätigung, Personalratsarbeit oder andere konfliktträchtige Aktivitäten.

Aufspaltung in Sub-Unternehmen => Lohn drücken + Personal entlassen

Hier sollen offenbar langjährige Beschäftigte mit guten Verträgen entsorgt werden – zur Not auch gegen das deutsche Arbeitsrecht. Als Hebel nutzte man – wie so häufig – die Aufspaltung und Zergliederung des Caritas-Betriebs in kleine schein-selbständige Einheiten.

Die CEG hat im Würzburger Raum über 800 Beschäftigte und betreibt 17 Kur- und Altenpflegehäuser, ferner zwei Dienstleistungsgesellschaften und fünf weitere gGbmHs. Die Gesellschafteranteile der CEG liegen zu 75 Prozent bei der Diözese Würzburg und zu 25 Prozent beim Diözesancaritasverband.


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Im Februar 2016 urteilte das Arbeitsgericht Würzburg, dass das Arbeitsverhältnis von Stefan R. weiter bestehe und er somit Anspruch auf weitere Gehalts-Zahlungen habe. Sein Weiterbeschäftigungsantrag wurde dagegen von der Caritas „vergessen“. Beide Parteien haben Berufung eingelegt. Stefan R. klagt nun auf Weiterbeschäftigung. Die Verhandlung findet am 18. Oktober 2016 um 14.00 Uhr vor dem Landesarbeitsgericht Nürnberg, Roonstraße 20 (Raum 416) statt.

Ein Bischof aus Walhalla

Die CEG wird von  Rechtsanwalt Marc Doßler von der Kanzlei Leschnig & Coll, vertreten. Er ist Mitglied im Bund katholischer Rechtsanwälte und der Katholischen Studentenverbindung Walhalla Würzburg (1), zu deren Mitgliedern auch der Würzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zählt, also der oberste Dienstherr der Caritas (unter dem Papst und Gott selbst). Eine mehrseitige Bitte um Unterstützung, den die beiden Bedrängten an den Geistlichen schickten, soll der Kirchenfürst unbeantwortet gelassen haben.

Was ist los bei kirchlichen Trägern?

Bei der aktion ./. arbeitsunrecht gibt es mittlerweile eine auffällige Häufung von Meldungen über Missstände bei kirchlichen Trägern. Wir sind an weiteren Informationen interessiert. Sie können über die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag oder per Mail Kontakt aufnehmen.


Anmerkungen

(1) Merkwürdig, dass eine christliche Studentenverbindung einen heidnisch-germanischen bzw. „völkischen“ Namen wie Walhalla tragen darf.

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29 Kommentare zu “Caritas Würzburg: Zwei Mitarbeiter wehren sich gegen Kündigungen
  1. Papierkorb sagt:

    An alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Caritas der Diözese Würzburg,

    Warum war der Caritasdirektor Dr. Wolfgang Kues nicht auf dem Vinzenz -Tag???

    Es soll das Gerücht rumgehen, dass er einen Aufhebungsvertrag vom Bischof Franz Jung aufgezwungen werden soll. So soll er nicht immer mit Domkapitular Clemens Bieber einer Meinung sein und dadurch die göttliche Ordnung stören bzw. Erheblich gefährden.

    Jetzt kann er noch ca. 2 Jahre bei vollem Gehalt und großzügiger Bezüge mit Dienstwagen zuhause bleiben:-)

    Tritt er in die Fußstapfen von Herrn Pfriem?

    Die Caritas hat’s ja…

  2. Rübezahl sagt:

    Staatsanwaltschaft Würzburg führte eine Hausdurchsuchung bei Rechtsanwalt Bruno Greier (Waldhorn & Partner Rechtsanwälte), Dr. Adolf Bauer (2. Bürgermeister von Würzburg) und Domkapitular Jürgen Lenssen usw. durch! Besonders peinlich für „Adi“ und sein Spezi Bruno.

    • Papierkorb sagt:

      Ha, das juckt die doch nicht.

      Unser toller Herr Dr. Adolf Bauer soll mit seinen Privathaus eine Sonderlocke im Gebiet des kirchlichen Erbbaurecht haben. Der kennt keine Skrupel, oder? Von wegen Anstand. Der bestellt sich schon „was Guts zu essen“, wenn er bezahlt bekommt. Gell, Bruno Greier?

      Der Bischof Franz Jung macht sich so lächerlich, daß er die gleiche Personen in der SBW Bau GmbH feuert und in dem viel wichtigeren Bruno-Werk behält sowie ohne Kontrolle gewähren läßt.

  3. Papierkorb sagt:

    An die Redaktion

    Der Finanzdirektor Al­b­recht Siedler der Diözese Würzburg sowie Mehrheitsgesellschafter und Aufsichtsratsmitglied der Caritas Einrichtungen gGmbH wurde wegen Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt mit einen Strafbefehll mit 90 Tagessätzen belangt!

    Der Strafbefehl im mittleren fünfstelligen Bereich sei im Zusammenhang mit nicht abgeführten Beiträgen an die Sozialversicherung von über 100.000 Euro usw. ergangen.

    Nur noch kriminell…

    • Ruebezahl sagt:

      Bitte die den Fall SBW GmbH nicht vergessen!

      Bischof Jung sowie Generalvikar Keßler unterstellen den Aufsichtsrat von SBW GmbH mit Dr. Adolf „Adi“ Bauer (2. Bürgermeister von Würzburg), Domkapitular Jürgen Lenssen und Bruno Greier schwere Untreue! Sie wurden entlassen oder besser den Pflichten entbunden. Grund: Es fehlen 36.000 Euro in der Kasse.

      Ha! Da hat einer den Bischof aber nicht richtig informiert, dass allein die Lieblingsnichte vom „Adi“ (Arbeit bei HPS | Hemberger Prinz Siebenlist GmbH & Co. KG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft) die Caritas Personalservice GmbH bankrott rechnete.

      -> Alleine die Insolvenzabwicklung kostete der Kirche ca. 38.000 Euro plus Steuern für die RA Herrmann und RA Dr. Hansen. Netter Stundenlohn für das Zählen von 10 PCs sowie Bürotische und kurze Telefonate für drei dringend zu entlassende Mitarbeiter!

      Stundenlohn im Vergleich:
      Reinigungskraft (ca. 10-12 Euro/Std) vs. Dr. Hansen (ca. 1100-1200 Euro/Std)?

      @Papierkorb
      der Porsche muss bezahlt werden;-)

      • Papierkorb sagt:

        Danke. Jetzt kenne ich den Weg meiner Kirchensteuer… nämlichen in die Taschen von Rechtsanwälten und für den Unterhalt von Luxus-Sportwagen.

        Zudem möchte ich ergänzen, dass gegen Herrn Andreas Hammer, Stellv. Leiter HA VII der bischöflichen Finanzkammer und Leiter der Geschäftsstelle, auch konkrete Vorwürfe der Untreue schriftlich dokumentiert seien sollen.

  4. Thomas sagt:

    Hier liegt eine Verwechslung vor. Clemens Bieber ist neuer Geschäftsführer der Caritas-Schulen gGmbH in Würzburg. Ein Pfarrer darf das nicht machen.

    • Papierkorb sagt:

      Hi Thomas,

      Nein, es handelt sich hier tatsächlich um Domkapitular Clemens Bieber trotz des akuten Mangel an Priestern.

      Man könnte meinen, es gibt keinen Priestermangel in der Diözese Würzburg und der Ausfall der vielen Gottesdienste sowie die Unterversorgung der Seelsorge sei ein von kritischen Kirchgängern verbreitetes Märchen.

      Die neuerliche Machtfülle des Domkapitulars Clemens Bieber, die auch jetzt durch den neuen Bischof Franz Jung betätigt wurde, gibt mir schon seit längerem die Befürchtung, dass wir bald „ihn“ anhimmeln oder huldigen müssen.

      Mal sehn, wann die Seligsprechung durch den Vatikan vorbereitet wird:-)

      Christlichen Gruß in freudiger Erwartung

  5. Papierkorb sagt:

    Aktiviert der neue Bischof Franz Jung wieder den „Hexen“-Hammer (lateinisch Malleus maleficarum) und wird zum Nachfolger des Heinrich Kramer (lateinisch Henricus Institoris), der auch in Speyer wesentlich für die katholische Kirche wirkte?

    Alles deutet meiner Meinung darauf hin … und so denke ich, dass er skrupellos in seine Fußstapfen tritt. Allein die schriftliche Ankündigung eines Sprengsatzes gegen einen Mitarbeiter, die aus dem Kreis des bischöflichen Ordinariat kam, hat den Charakter eines menschenverachtenden Umgangs längst erreicht und gibt mir das Gefühl einer geplanten und angekündigten Hinrichtung gegen Kritiker… im Sinne des Heinrich Kramer?

    In den letzten Tagen macht zudem folgende Tatsache die Runde, dass die Kirche und Caritas durch die Rechtsanwälte Dr. Hansen mit RA Marco Warnhoff die Kosten des fingierten sowie kläglich gescheiterten Betriebsübergang für die obigen Mitarbeiter auf die Anwaltskanzlei Leschnig & Coll. Rechtsanwälte mit RA Marc Doßler übertragen wollen. Diese wurden auf ca. 1 Mio. Euro verklagt, da die Kirche angeblich falsch beraten wurde.

    • Rübezahl sagt:

      Jetzt beginnt aus der Verfolgung eines Mitarbeiters ohne ersichtlichen Grund ein Hexenprozeß in Bistum Würzburg zu werden, der die Kirche schon Millionen an Kosten ohne Erfolg eingebracht hat. Da wird der Ton natürlich schärfer, in dem schriftlich gegen Leib und Leben gedroht. Zwielichtg ist nur die Rolle des Theologe und Offizials –
      Monignore Dr. Stefan Rambacher – am bischöflichen Kirchengericht im Bistum Würzburg. Aber kein Wunder, wenn man mitbekommt, daß gegen Domkapitulare schon wegen kriminellen Delikten die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen musste.

  6. Susanne sagt:

    Findet am 30.05.2018 der Gerichtstermin statt? Wir wollen auch kommen. Stefan hat wieder Insgesamt vier Kündigungen wegen Missachtung und Kritik an seiner Majestät bekommen. So soll die Leitung der Caritas das weitere Vorgehen als „mörderisch“ angkündigt haben. Im gleichen Zug soll mit einer versteckten Sprengladung oder Sprengfalle am Arbeitsplatz bei Wiederaufnahme der Arbeit gedroht worden sein. Bitte um Bestätigung des Termins. Danke

  7. Papierkorb sagt:

    Caritas ist jetzt offiziell ein KONZERN in Unterfranken !!!!

    Die Caritas hat in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland das zweite mal eine Konzernbilanz in der Geschichte dees Caritas Verbandes Deutschland abgeliefert?

    Die Wirtschaftsprüfer Hemberger Prinz Siebenlist GmbH & Co. KG haben die Caritas-Einrichtungen gGmbH als Konzern klassifizert. Ein einmaliger Vorgang in der Diözese Würzburg.

    Aufgrund der schnellen Berufung von Generalvikar Franz Jung zum neuen Bischof von Würzburg vermute ich, dass er mit seiner strategischen Stärke mehr Ortsverbände und lokale Strukturen in den Konzern eingliedert werden und zu einem profitablen Unternehmen heranwachsen wird.

    Pastorale Arbeit ist jetzt schon am Tiefpunkt und kann nur noch über Dolmetscher erfolgen.

  8. Papierkorb sagt:

    Danke für die klaren Worte. Darf man die Ordnungswidrigkeit noch beim Hauptzollamt Schweinfurt anzeigen oder melden?

    • Rübezahl sagt:

      Zwei Ergänzungen bzw. Klarstellungen.

      Hauptzollamt
      Jeder Bundesbürger/in ist hierzu berechtigt.

      „Caritas goes Porsche“
      Vermutlich handelt es sich um den Kollegen, Rechtsanwalt und 1. Vorsitzenden des Hofkabarett Aschaffenburg Dr. Franz Josef Hansen. Zudem soll er mehrmals privat Herrn Domkapitular Clemens Bieber in Angelegenheiten z.B. wie bei Erbschaft oder lokale Sachen für Kleinostheim vertreten haben. Ich vermute, dass er sein persönlicher „Spezi“ ist. Sollte letzteres stimmen, dann wäre dies ein zusätzlicher Hinweis für Nepotismus in der Caritas laut Papierkorb. Nach meiner persönlichen Einschätzung hat er freie Hand im System katholische Kirche und sollte keine Kontrolle durch den Caritasrat fürchten.

  9. Papierkorb sagt:

    Nein, die Kirche ist „leider“ für mich der real existierende Nepotismus.

    Es sollte bald keinen in der Diözese Würzburg mehr wundern, welche unbeantwortete Fragen immer wieder unter den Teppich gelangen…

    1. Wir haben einen Geistlichen Missbrauchsbeauftragten, der laut Zeitungsberichte der Mainpost selbst „schwer“ aktiv gewesen sein soll…?
    2. einen Domkapitular der Nächstenliebe, der sich selbst der „Nächste“ sein soll indem er beim Erbe ohne „Skrupel“ Gegenüber seiner Familie trickste…?
    3. „Einen“ Caritasdirektor aus Passau, der seiner Familie in voller Stärke (mit Frau und bald auch vielleicht mit Schwager, Nachbar oder Neffen dritten Grades) gut bezahlte „Positionen“ zuschuster soll. Zumindest wird die „goldene“ Familienkasse hier etwas aufgebessert. Beschwerden?
    4. wenn Anwälte der Caritas bei uns nur noch mit Porsche in den Hof fahren…

    All das noch unter der Schirmherrschaft von unserer Landtagspräsidentin Barbara Stamm – CSU?

    Im diesem Sinne einen frohen 2. Advent.

  10. Klaus Peter sagt:

    Da brodelt die Gerüchteküche: „Wie ging das jetzt aus?“. Keiner will mir was bei der Caritas sagen, obwohl angeblich so viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen sollen. Wer informiert hier? Der Bischof oder Diözese Wuerzburg?

  11. Maria Rüth sagt:

    Im Bericht werden Fakten schlicht auf den Kopf gestellt. In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich aus nächster Nähe jahrelang den Umgang von Herrn Stefan R. mit MitarbeiterInnen miterleben müssen. Die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen und auch die kath. Arbeitnehmerbewegung haben wiederholt an Bischof, Generalvikar die Verantwortlichen der Caritas appelliert, gegenüber Stefan R. die überfälligen Konsequenzen zu ziehen. Es wäre sehr zu wünschen, dass der „außerordentlich gut dotierte Arbeitsvertrag mit dem außerordentlich guten Sonderkündigungsschutz“ (Main Post 02.08.13) endlich unwirksam ist.

    • Wolfgang sagt:

      Liebe Maria, nun bin ich mir nicht sicher, welchen Stefan R. Du meinst? Soweit mir bekannt musste Stefan A. R. nach wenigen Monaten die Caritas – meiner Meinung nach – fast schon “ Halsüberkopf“ verlassen. Jetzt ist er … so glaube ich… in Erfurt. Bitte spreche das Thema mit den Vergütungen für leitende Mitarbeiter(innen) gemäß § 3 Abs. (g) Allgemeiner Teil AVR noch mal an. Wir wollen beispielsweise bei der Vergütung für Herrn Marco Warnhoff nachfragen, in wie weit bei den 10-20 Geschäftsführer- und Aufsichtratpositionen plus stelv. Caritasdirektor monetär valutiert wird. Nach unserer Schätzung liegt sein Gehalt bei ca. 0,25 bis 0,5 Mio Euro pro Jahr. Bitte nehme die Richtlinie der Caritas von 2008 zur Hand. Vielen Dank für Deine Unterstüzung Gruß Wolfgang

    • Papierkorb sagt:

      Hallo Frau Rüth,

      Bitte kommen die aus dem Ruhestand zurück und motivieren Sie Ihre diag MAV Kollegen für Mut und Stärke für die Gespräche mit der neuen Bistumsleitung Bischof Franz Jung. Es kann nicht sein, dass eine verurteilter Straftäter und krimineller Manager wie Finanzdirektor Albrecht Siedler still und heimlich seine Bezüge ohne Abstriche weiter bezieht. Es sollte Ihnen klar sein, dass sein menschenverachtentes Handeln der Kirche geschadet hat und er keinen Respekt bei den Sozialversicherungen in der Solidargemeinschaft für den Geist der Gemeinschaft gezeigt hat.

      Wir sollten hier uns ein Beispiel an Jesus Christus nehmen, der unsere Glaubensgemeinschaft gegründet und dies in jeder Predigt angeprangert hat. Wie können wir unseren Mitarbeiter in der Caritas oder des Bistums erklären, dass diese Menschen 3. klasse sind. Solle sich Bischof Franz Jung als „auserwählter“ des einen wahren Gottes sein oder fühlen, aber wahre Wunder kann der nicht vollbringen. Gegenteil, der wird noch schlimmer als …. Wie können nicht auf gegenseitigen Respekt vertrauen, solange die Kleriker (1.Klasse) und Manager wie Albrecht Siedler (2. Klasse) repräsentieren. Kleine Vergehen sollen schon zu fristlosen Entlassung führen und bei den da „oben“ gilt Willkür?

      Danke

      • Rübezahl sagt:

        Hallo Papierkorb,

        Ja, der Finanzdirektor der Bistums Würzburg, Herr Albrecht Siedler, ist ein rechtskräftig verurteilter und krimineller Straftäter, der jedoch anscheinend nur seinen Kopf für andere geopfert hat.

        Ich kann nur schwerlich den direkten Zusammenhang zwischen den Priesterseminaristen und der Finanzabteilung erkennen. Es hätte die Aufgabe von Herrn Thomas Lorey als Personalleiter und Ordinariatrat mit der Zusammenarbeit des Domkapitular und Monsignore Dietrich Seidel sein müssen. Die Kontrolle hierüber hat letztendlich der generalvikar Thomas Keller! Und hier liegt das Problem. Der Bischof Franz Jung kann keine Geistlichen opfern, die laut der Doktrin der Kirche als „Übermenschen“ gelten. Dies würde ein Erdbeben in der Öffentlichkeit unbestimmten Ausmaße verursachen.

        Also was liegt näher: ein Bauernopfer namens Albrecht Siedler, da es schon ein leitender Mitarbeiter sein muss.

        Die Putzfrau oder der Mitarbeiter an der Pforte wären weniger glaubwürdig gegenüber der Staatsanwaltschaft.

        Deswegen bekommt er noch volle Bezüge mit Altersteilzeit:-)

        Somit ist der generalvikar Thomas Keßler fein raus. Gelle?

        Schönes Wochenende und Gruß an das Kirchensteueramt in Würzburg.

      • Papierkorb sagt:

        Servus Rübezahl,

        da stimme ich zu.

        Der Kollege Ottmar Finger soll auch nur als Sündenbock für eine raffinierte Ablenkungsspiel mit der SBW Bau GmbH herhalten.

        Ob das auch für den Aufsichtsrat Rechtsanwalt Bruno Greier (Waldhorn Partner) und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer gilt, kann ich jetzt nicht sagen. Vielleicht haben die es einfach nicht mehr geblickt? Einen Generationenwechsel schadet nicht:-)

        Der Umgangston wird rauer in der Kirche. Jetzt habe ich schriftlich die Drohung des Bistums auf mein Handy im Fall „Stefan R.“ bekommen. (Danke nochmals an die Kollegen):

        Nach obsiegen den betreffenden Kollegen soll die Leitung des Bistums Würzburg (Zitat – wörtlich) ‚einen „verminten“ Stuhl‘ für Ihn vorsehen.

        Ist das wahr? Wenn ja, dann richtig abscheulich.

        Sind das die Worte unseres Oberhirten Bischof Franz Jung?

        Es streben immer so sehr viele Menschen an „Landminen“ und bei der Caritas in der Diözese Würzburg wird es zum normalen Sprachgebrauch eingeführt.

        Ich denke, dass der neue Prozesstag in der KW 50 (AG Würzburg) mehr Offenheit bringt soll.

  12. Walter Herrmann sagt:

    Wie ging das Urteil bzw. Gerichtsverhandlung aus?

    • Jessica Reisner sagt:

      Anwesende berichteten uns, dass der Betriebsübergang gekippt sei. Wir warten allerdings noch auf den genauen Wortlaut und die Urteilsbegründung

  13. edualc grebnenorg sagt:

    Interessant: Besagter Geschäftsführer und Rechtsanwalt M. Warnhoff ist mittlerweile nicht mehr bei der Caritas. Er ist sich selber zum Opfer geworden, denn er war vermutlich nur „Handlanger“, Lakai, seines Vorgesetzten, der die Fäden zieht. Der Druck, der in der CEG auf die Mitarbeiter ausgeübt wird, ist einfach unbeschreiblich! Das Teufelchen treibt sein Unwesen in der Caritas. Das sollte auch der verantwortliche Bischoff wissen. Der schaut weg.

    • IPleak sagt:

      Sehr geehrter Herr Cronenberg,
      Sie wissen schon, dass Sie da mit eigenartigen Spekulationen unterwegs sind. Oder?
      Beste Grüße an den Untermain.

      • Ich stimme edualc grebnenorg zu, aber die Kirche ist nicht das normale Leben. Wenn man den Gerüchten glauben darf, dann sollen die GF Warnhoff, Sperrle und Hammer keinen guten Job gemacht haben. Die Caritas Personal Service GmbH soll illegal gewesen sein. Ein Wahnsinn, besonders bei den ach so guten Geschäftsführern! Zugleich werden die Mitarbeiter auf Jahre freigestellt, für mich: Untreue? Aber unser toller Domkapitular sollte als Aufsichtsrat…. ohne Worte. Martin Luther hätte an ihn seine wahre Freude gehabt! Spätestens heute wären die 95 Thesen an die Tür in der Franziskanergasse angenagelt worden. Oder meine lieben Brüder und Schwestern?

    • Rübezahl sagt:

      Anbei noch folgende Bemerkung zum Wort „illegal:

      Das Arbeitsgericht Würzburg -Kammern Schweinfurt – hat im Verfahren 3 Ca 679/15 festgestellt, dass zum Zeitpunkt der Überlassung nach §§ 1,2 AÜG die erforderliche Arbeitnehmerüberlassung nicht vorlag.

      Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die nur durch das Hauptzollamt Schweinfurt geahndet werden sollte. Vollzug ist unklar.

      Schlimmer ist aber, dass die GF nicht zuverlässig gehandelt haben oder völlig überfordert waren.

      Letzteres gibt über den Aufsichtsrat mit Bieber und Stamm Aufschluss und zeichnet eine fragwürdiges Bild über deren Leistung und Urteilsvermögen.

      Es wäre an der Zeit, dass Domdekan Günter Putz und Gernalvikar Thomas Keßler ihrer Verantwortung nachkommen und die Caritas vor weiteren Schäden bewahren!

      Für die MAV ist das eine Bankrotterklärung.

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