Schwarzer Freitag: Was sind deutsche Horror-Jobs?

Fertigmacher gesucht: Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser!

Der 13. Oktober 2017 ist ein Schwarzer Freitag. An diesem Tag wird die aktion./.arbeitsunrecht zusammen mit Unterstützer_innen in ganz Deutschland Protestaktionen gegen Horror-Jobs und schikanöse Unternehmen durchführen.

Wir rufen die arbeitende Bevölkerung zum Widerstand auf: Gegen Union Buster, Fertigmacher, Betriebsratsfresser, Lohndrücker und skrupellose Profit-Maximierer!

Mit dem Aktionstag am 13. Oktober 2017 wollen wir die Schattenseiten der deutschen Arbeitswelt beleuchten und öffentlichen Druck auf üble Unternehmer ausüben. Unser Ziel ist, Beschäftigte, Gewerkschafter_innen und Betriebsratsmitglieder zu unterstützen, die am Arbeitsplatz auf unzumutbare Weise unter Druck gesetzt werden. (Mehr Infos: Pressemitteilung, 24.07.2017)

Unsere Leserinnen und Leser haben folgende Unternehmen für den Aktionstag am 13. Oktober 2017 vorgeschlagen:

Wir danken für die Informationen! Wir würden uns über weitere Berichte aus den einzelnen Betrieben freuen! Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

Der Vorstand der aktion./.arbeitsunrecht e.V. hat drei Kandidaten ausgewählt und für die Online-Abstimmung zum Aktionstag Freitag, der 13. Oktober 2017 nominiert.

Deutsches Rotes Kreuz | Hennes & MauritzRotec (Mercedes-Benz Zulieferer)


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33 Kommentare zu “Schwarzer Freitag: Was sind deutsche Horror-Jobs?
  1. Bodo Steigleder sagt:

    Für mich und die Belegschaft der Wellpappe Gelsenkirchen kommt nur einer in Frage. Dr. Wolfgang Palm, Eigentümer der Palm Verpackungsgruppe und somit auch der Wellpappe Gelsenkirchen GmbH & Co. KG.

    Ich selbst war 29 Jahre in diesem Unternehmen tätig. Davon 26 Jahre Betriebsrat und 23 Jahre Betriebsratsvorsitzender.

    Ständige Angriffe und Forderungen waren in dieser Zeit an der Tagesordnung. Tarifverträge und Gesetze aller Art die die Rechte der Beschäftigten sichern wurden vom Eigentümer ignoriert. Es sei denn, er konnte Vorteile für sich daraus ableiten.

    Im Jahr 2004 wurde per Öffnungsklausel im Tarifvertrag die Möglichkeit einer Verlängerung der Arbeitszeit um bis zu 3 Stunden/Woche zu vereinbaren. Voraussetzung war eine Beschäftigungs- und Standortsicherung. So wurde 2005 mit Beteiligung von ver.di und dem Betriebsrat eine Vereinbarung abgeschlossen die eine Arbeitszeit von 38 statt 35 Stunden wöchentlich ermöglichte.

    Das reichte dem Eigentümer aber noch nicht! Weitere Forderungen ließen nicht lange auf sich warten. Die Prämie von monatlich 230.-€ im gewerblichen Bereich wollte man schrittweise abbauen. Eine Betriebsvereinbarung über flexible Arbeitszeiten die es ermöglich 2 Stunden arbeitstäglich länger zu arbeiten wurde gefordert und eine Reduzierung der Jahressonderzahlung im Angestelltenbereich war Thema.

    All diese Forderungen wurden vom Betriebsrat vereinbart. Insbesondere wegen des hohen Altersdurchschnitt der Belegschaft und der hohen Arbeitslosenquote in Gelsenkirchen.

    Die Verträge wurden für 2 Jahre abgeschlossen und brachten dem Eigentümer etwas mehr als 1 Mio. € / Jahr ein. Kurz vor Ende der Laufzeit -wie konnte es anders sein- wurde der Betriebsrat aufgefordert, die Verträge um 2 Jahre zu verlängern. Immer die Beschäftigungssicherung im Fokus, gingen wir alle 2 Jahre bis zum Dezember 2014 darauf ein. Während der jeweiligen Laufzeiten wurde kein Geld investiert.

    Im Dezember 2014 forderte man ebenfalls eine Verlängerung der Vereinbarungen jedoch ohne die tariflich vorgeschriebene Beschäftigungssicherung. Das wurde von ver.di und dem Betriebsrat abgelehnt mit der Folge, dass wir ab Januar 2015 wieder die 35 Stunden/Woche eingeführt haben.

    Im Januar 2015, boten wir nach Rücksprache mit ver.di den Übertritt in den schlechteren Tarifbereich der IG Chemie an. Das wurde, obwohl alle andere Wellpappe Betriebe des Konzerns in der IG Chemie gebunden waren, vom Eigentümer abgelehnt.

    So wurde weiter 35 Stunden/Woche gearbeitet und wie es sich gehört, jede von regelmäßig beantragten und genehmigten Überstunden bezahlt. Die Auftragsbücher waren voll und die Produktion brummte.

    Palm vergrößerte kontinuierlich sein Unternehmen durch Zukäufe von Wellpappe Fabriken die teilweise kurz vor der Insolvenz standen. Bei einem Jahresumsatz von 1,4 Mrd € im Jahr auch kein Problem.

    2014 wurde von ihm die Seyfart Gruppe mit 5 Wellpappbetrieben und 1 Papierfabrik in Frankreich aufgekauft. Auch diese Gruppe stand kurz vor der Insolvenz. In Gelsenkirchen wurde auch weiterhin nicht investiert.

    Das Werk Monheim unweit von Gelsenkirchen wurde stattdessen umfangreich umgebaut und mit neuen Maschinen versehen. Das beunruhigte uns natürlich doch auf Fragen des Betriebsrates gab es keine Antworten. Bis auf den denkwürdigen 31. Oktober 2016 dem Montag vor Allerheiligen an dem in Gelsenkirchen ein Brückentag vereinbart war.

    Ich erhielt am Mittag des 31. Oktobers einen Anruf in dem mir mitgeteilt wurde, dass der Eigentümer Palm eine riesen „Sauerei“ plane und wir am 02. November das Wer nicht mehr betreten dürfen.

    Ich muss gestehen, dass ich diese Nachricht zunächst nicht ernst genommen habe. Aber ich konnte mich vor dem Werksgelände eines Besseren belehren lassen. Mit zusätzlichen Abspergittern und Unmengen von Security Leuten die Hunde bei sich führten war das Werksgeländer abgesperrt. Auf Fragen an diese Leute was los sei, kam die kurze und knappe Antwort, es handelt sich um eine Insolvenz.

    Noch im Laufe dieses Brückentages und des darauffolgenden Feiertages, wurden allen Mitarbeitern -per Booten- ein Schreiben des Eigentümers übermittelt in dem es hieß“ Auf Grund des veralteten Maschinenparks und fehlender Gelder für Investitionen haben wir Insolvenz angemeldet. Sie sind widerruflich von der Arbeit freigestellt und brauchen am 02. November nicht zur Arbeit zu erscheinen.

    Natürlich erschienen wir alle schon am 01. November vor dem Werk um sich vor Ort zu überzeugen und zu protestieren.

    Ab 03. November haben wir dann rund um die Uhr mit Mahnwachen verhindert, dass eventuelle Insolvenzmasse abtransportiert wird.

    Der vorläufige Insolvenzverwalter informierte dann am 04. November darüber, dass es aufgrund der widerruflichen Freistellung kein Arbeitslosengeld geben wird. Ebenfalls wurde die erforderliche Unterschrift zur Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes vom Eigentümer verweigert. Man kann sich vorstellen was in den Leuten gerade kurz vor Weihnachten vorging.

    Dank der Stadt Gelsenkirchen und ihrem OB, wurde dann doch eine Vorfinanzierung ermöglicht und die Gelder konnten fließen.

    Durch die Mahnwachen und die Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsrates haben wir zumindest erreicht, dass ab Januar 2017 alle Mitarbeiter für die Zeit von 7,5 Monaten in eine Transfergesellschaft wechseln konnten. Die dafür notwendigen 1,3 Mio € hat der Eigentümer aufgrund der negativen Pressemeldungen und einem enormen Imageschaden nach Aufforderung des Betriebsrates und der Gewerkschaft ver.di gezahlt.

    Berichtet wurde in der WAZ, in der WDR Lokalzeit Essen, in der Bild-Zeitung, auf Radio Emscher-Lippe und auch in einer Ausgabe „Bericht aus Berlin“ ARD.

    Auf Facebook: Wellpappe Gelsenkirchen – Wir kämpfen

    • Bodo Steigleder sagt:

      Ergänzend ist hinzufügen, dass Palm auf Anfrage des Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen gesagt hat, „Ich habe mich 30 Jahre mit der Belegschaft und dem Betriebsrat rum geärgert, dass tue ich mir nicht weiter an. Mit dieser Vorgehensweise macht Palm auch in seinen anderen Werken druck und schüchtert Betriebsräte und Belegschaften ein.

      • Patrick Schacky sagt:

        Leider gehöre ich auch zur Ex Belegschaft der Wellpappe Gelsenkirchen.Hier hat man mit voller Absicht ein Werk von heut auf morgen geschlossen. 96 Existenzen auf’s Spiel gesetzt. Ein Teil von uns , meist die jüngeren haben einen neuen Job bekommen. Doch wir, die ab 50+ haben es verdammt schwer. Zu dem kommt ja noch das wir Null Abfindung von Herrn Doktor Palm erhalten haben. Trotz Jahrzehntelanger Treue dem Werk gegenüber. Ferner hat er uns am Anfang im Regen stehen lassen und 3 Monate keine Löhne gezahlt. Das ist die unterste Schiene. So geht man noch nicht mal mit seinem ärgsten Feind um.

  2. Bernie sagt:

    Ich nomiere die Firma Nemera, in Neuenburg, die Leiharbeiter für Auftragsspitzen einstellt, diese aber als unbefristeten Arbeitsvertrag verkauft, was eine klare Lüge ist. Die meisten Leiharbeiter sind nach unterschiedlicher Zeit, am kürzesten 2-3 Wochen, am längsten 2 Jahre, ohne Übernahmegarantie beschäftigt.
    Die Firma hatte einst einen guten Ruf, aber mittlerweile praktiziert sie, für 3-er-Schicht diese Methode. Außerdem bekommt man, statt üblicher Weise den normalen Lohn nur die Hälfte davon, wenn überhaupt, wie ich nach 3 Wochen feststellen mußte. Eine Zeit, in der ich nie wußte, erhalte ich für meine Tätigkeit überhaupt einen Lohn? Nach 3 Wochen war ich draussen, und wurde über die Leihfirma, die Stegmann heißt, wieder direkt in die Arbeitslosigkeit entlassen. Derzeit bekomme ich, nach Herbst letzten Jahres, Hartz IV, dank dieser Praxis der Leiharbeitsfirma.

  3. Superhexe sagt:

    Ich nominiere Real Sb Warenhaus 😠😠.
    An den Mitarbeitern wird gespart , keine Lohnerhöhung seit Jahren und Verzicht auf jeweils 60%vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
    Der Zukunftstarifvertrag hat nur Nachteile für die kleinen Angestellten und immer mehr Mitarbeiter sind am Ende der Kräfte.

    Aber für unsinnige Seminare ist Geld da.

  4. Thomas Gründer sagt:

    Ich nominiere die Real-Sb warenhaus gmbh für den Aktionstag Schwarzer Freitag.

    Die Real-Mitarbeiter haben auf Lohn Urlaubs und Weihnachtsgeld verzichtet, um das Unternehmen zu retten.
    Sämtliche Führungskräfte bei Real haben sich vom Geldverzicht der Mitarbeiter Bonuszahlungen in Mio Höhe gegönnt.

      Hohe Managergehälter, teure Dienstwagen, Prämien, Dividendenausschüttungen gönnen sich die Herrschaften trotz Zukunftstarifvertrag. Die Profitmaximierung wird vorangetrieben. Es gab mehrere Verstöße und niemand klagt dagegen.

      Tausende Jobs werden weiter bei Real vernichtet. Das alles bei steigenden Gewinnen und Reichtum der Metro AG.

      Mitarbeiter bekommen nur noch mehr Arbeit und immer weniger Geld.

    Bitte nominiert Real für diese Verstöße zum Aktionstag am 13.Oktober 2017!
    Danke an alle die mitmachen.

  5. Manfred Keller sagt:

    Ich nominiere das DRK Soziale Dienste in der Region Hannover gGmbH aufgrund seines repressiven Umgangs mit MitarbeiterInnen und seiner Betriebsratsbekämpfung für den Schwarzen Freitag. Das DRK Soziale Dienste ist in den letzten drei Jahren zu einem der größten Betreiber für Flüchtlingsunterkünfte in Hannover aufgestiegen. Nachdem, aufgrund schwankender Prognosen, wie viele Flüchtlinge in den nächsten Jahren nach Hannover kommen würden, panisch MitarbeiterInnen gesucht oder unter entwürdigendem Vorgehen gefeuert wurden, gründete sich im Herbst 2016 ein Betriebsrat.
    Dagegen regte sich Widerstand der Geschäftsführung. Eine Kollegin, die sich zur Wahl stellen wollte, wurde gekündigt (vgl. https://ggb.hannover.fau.org/2017/03/24/nach-kuendigung-durch-drk-soziale-dienste-in-der-region-hannover-ggmbh-kuendigungsschutzklage-endet-mit-vergleich/). Von Anfang an gab es keinen Zweifel, dass die Geschäftsführung das Entstehen eines Betriebsrates verhindern wollte. Im Betrieb wurden Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl gestreut und die Wahl von Beginn an zu torpedieren versucht. Das Anfechten derselben wurde angekündigt (https://ggb.hannover.fau.org/2016/12/22/drk-willkuer-unter-dem-mantel-der-mitmenschleichkeit/). Schließlich schaffte es die Geschäftsführerin Frau Allgeier mithilfe der Anwaltskanzlei Göhmann, den Betriebsrat vor Gericht zu einer vorgezogenen Neuwahl zu nötigen (https://ggb.hannover.fau.org/2017/07/09/drk-soziale-dienste-unversoehnlich/).
    Davon, dass das DRK mit seiner schikanösen Praxis massiv verdient, kann ausgegangen werden. Ende 2016 berichtete beispielsweise die Hannoversche Allgemeine Zeitung, dass niedersächsische Wohlfahrtsverbände mit Flüchtlingsunterkünften hohe Gewinne erzielten. Kein Wunder, die Löhne sind nicht tariflich geregelt und selbst für soziale Tätigkeiten niedrig. Das DRK legte seine Zahlen allerdings nicht offen.

    Es wäre interessant zu hören, ob auch in anderen Tochtergesellschaften des Deutschen Roten Kreuzes ähnliche Zustände bekannt sind und eine gemeinsame Nominierung erfolgen könnte…

  6. Anonymus sagt:

    Hiermit schlage ich das DRK Oberlahn für den Aktionstag Schwarzer Freitag vor!

    Deutsches Rotes Kreuz will weiterhin Betriebsratsvorsitzenden kündigen und betreibt Union Busting

    Das DRK Oberlahn hat Berufung beim Landesarbeitsgericht Frankfurt gegen das Urteil vom Arbeitsgericht Wiesbaden eingelegt. Das Arbeitsgericht stellte sich gegen die Forderung des DRKs, den Betriebsratsvorsitzenden Thomas M. zu kündigen.

    Dem Vorsitzenden Herrn Dr. Frank Schmidt (SPD) und dem Geschäftsführer Herrn Meuser (SPD) sind die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuz vermutlich egal. (Grundsatz des DRK: Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Halbmond-Bewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, politischen, rassistischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

    Auch das Wahlkampfthema ihrer Partei, die neue soziale Gerechtigkeit, kennen diese „Sozialdemokraten“ nicht und betrieben Union Busting.

    Zur Durchsetzung und Zerstörung des Betriebsrats hat das Deutsche Rote Kreuz den Betriebsratskiller Rechtsanwalt Peter Wallisch aus Frankfurt engagiert. Er arbeitet eng mit dem aus den Medien bekannten Rechtsanwalt Helmut Naujoks zusammen. Peter Wallisch hat sich spätestens nach seinem Fernsehdebut in der Sendung „Die Rausschmeißer“ klar als Betriebsratskiller geoutet.

    An diesem Vorgehen lässt das DRK erkennen, dass es sich hierbei NICHT um eine rein arbeitsrechtliche Sache handelt, wie es der Geschäftsführer in der Lokalpresse verlauten lässt, sondern nur darum, einen unbequemen Betriebsratsvorsitzenden, der sich um die Rechte und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter engagiert einsetzt, zu zermürben, loszuwerden und mundtot zu machen.

    Da die erste konstruierte Klage keine Aussicht auf Erfolg hatte, setzte das DRK Oberlahn noch eine weitere konstruierte „Druckkündigung“ gegen den Betriebsratsvorsitzenden ein. In ihr verlange man, dass der Betriebsratsvorsitzende Thomas M. entlassen werden soll, da der stellvertretende Rettungsdienstleiter angeblich nicht mehr unter diesem Betriebsratsvorsitzenden arbeiten wolle.

    Während der Güteverhandlung äußerte sich der Rechtsanwalt Peter Wallisch, der das DRK vertritt, dass das Tischtuch zerschnitten sei.

    Spätestens hier war klar, dass es nur um das Amt des Betriebsratsvorsitzenden und die Zerstörung des Betriebsrats geht.Mittlerweile schrumpfte auf wundersame Weise das Betriebsratsgremium unter die geforderten Mitglieder, so dass eine vorzeitige Betriebsratswahl stattfinden muss. Die Gründe liegen auf der Hand, das DRK möchte eine bestehende Betriebsvereinbarung, die für das Deutsche Rote Kreuz Oberlahn kostenintensiv ist, verhindern oder rückgängig machen. Damit könnten die Mitarbeiter wieder einen hohe Zahl unbezahlter Überstunden leisten. Anscheinend ist es in der Summe günstiger einen engagierten Betriebsratsvorsitzenden loszuwerden, statt Gesetze und Verordnungen einzuhalten.

    Des weiteren gründete das DRK Oberlahn eine Soziale Dienste GmbH. Hiermit betreibt das DRK einen Pflegedienst und wie es in der lokalen Presse zu lesen ist demnächst auch ein betreutes Wohnen. Was aber in den Presseartikeln unerwähnt bleibt, ist dass die Mitarbeiter dort nicht nach dem gültigen DRK- Tarifvertrag bezahlt werden, wie der Rest der Belegschaft des Kreisverbandes. Somit sind diese Mitarbeiter finanziell schlechter gestellt, insbesondere in der Altersversorgung.

    Damit betreibt der Sozialverband DRK Oberlahn Lohndumping, um den Profit zu steigern und eine Ende ist nicht erkennbar. Der Sozialverband des DRK betreibt durch seine Gliederungen Lohndumping bundesweit. Das Vorgehen wie in Weilburg stellt aber einen fast einzigartigen Vorgang dar.

    Durch die Beauftragung eines als Betriebsratskillers bekannten Anwalts verstößt der Vorstand und die Geschäftsführung gegen jegliche gute Sitten.

    Es geht bei diesem Vorgehen der Arbeitgeber nur darum, Angst in der Belegschaft zu verbreiten und einzelne Exempel zu statuieren. Solch ein Exempel wurde bei uns mit der Kündigung eines Rettungsdienstmitarbeiters durchgeführt. Dieser ist oder war bis dato sogar im eigenen Vorstand des DRK Oberlahn tätig. Fraglich ist nur, wie diese Methoden und die hohen unnötigen Kosten durch einen mildtätigen sozialen Verein getragen werden können. Seit weit über einem Jahr ist der Betriebsratsvorsitzende bei vollen Bezügen freigestellt und hat Hausverbot.

    Mit solchen sinnlosen Geldverschwendungen, die nichts mit einer Mildtätigkeit zu tun haben, werden die Mitglieder und Spender getäuscht, ihnen wir vorgegaukelt, dass das Geld für soziale Zwecke ausgegeben wird. Weiterhin trete die professionellen Werber mit der Rettungsdienstkleidung auf, um den einfachen Bürger zu täuschen.

    Mit einer Hand wird aktiv um Spenden gebeten und mit der anderen Hand wird das Geld den Arbeitsunrechtsanwälten in die Taschen gesteckt, anstatt Gesetze und Rechte der Mitarbeiter zu akzeptieren.

    Fraglich ist auch eine Veruntreuung von Krankenkassenbeiträgen, da der Rettungsdienst zur Kostendeckung von Gehältern und Material Gelder von den Krankenkassen erhält. Ob die Krankenkassenbeiträge einfach veruntreut werden, sollte hinterfragt werden. Schließlich sind diese Gelder von allen Krankenkassenmitgliedern.

    Solche Themen sollten recherchiert und aufgearbeitet werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Anonymus

    Ergänzung der Redaktion:
    aktion ./. arbeitsunrecht hatte um solidarische Begleitung des Betriebsratsvorsitzenden Thomas M. beim nächsten Gerichtstermin gebeten. Der Termin ist, vermutlich aus rein strategischen Gründen, von Seiten des Unternehmens verlegt worden. Die Ankündigung enthält jedoch viele interessante Zusatz-Infos: https://arbeitsunrecht.de/termin/arbg-wiesbaden-drk-mit-fertigmacher-wallisch-gegen-br-no-2/

  7. Jey sagt:

    Ich schließe mit Timm an. Ich nominiere die Modekette H&M Jahre lang müssen die Mitarbeiter unter schlechten Umständen arbeiten, in einem kaputten Klima, das die Mitarbeiter krank macht. Die Mitarbeite werden gemobbt, die machen psychisch krank die Modekette H&M – wenn die/er Mitarbeiter nicht nach den Bedingungen von H&M arbeitet, werden sie Aufhebungsvertraege bekommen oder Kündigung.

  8. Es kann nur ein Gewinner geben sagt:

    Es kann nur ein Gewinner geben und der heisst H&M!
    Ich nominiere H&M weil sie diesem Preis gerecht werden.

    Das macht H&M:

    Sie gehen nur nach Nasenprinzip und es werden vor allem diejenigen gefördert die gegen Betriebsrat sind.

    Mütter werden gedrängt Spätschichten zu arbeiten.

    Beschäftigte und Führungskräfte werden vom Arbeitgeber ermutigt, die Betriebsräte zu zermürben. Sie werden ermutigt gegen Betriebsrat falsche Zeugnis abzulegen.

    Beschäftigte und Führungskräfte werden vom Arbeitgeber ermutigt, gegen Beschäftigte falsche Zeugnis abzulegen, um sie los zu werden.

    Beschäftigte werden Krankheitsbedingt gekündigt obwohl der Arbeitgeber die Verursacher sind. Die Beschäftigten werden gekündigt weil sie einfach zu teuer und unbequem sind.

    Mindestbesetzung führt zur physischer und psychischer Belastungen der Beschäftigten.

    Probleme will der Arbeitgeber nicht hören und das lassen sie einen spüren. Wenn man sich doch beschwert, geben sie dir das Gefühl das du alleine Schuld an dieser Situation bist.

    H&M verteilt zur Unrecht Abmahnungen.

    H&M erhöht die Arbeitsverträge mach Nase, vor allem auch, je lauter Du die Stimme gegen den Betriebsrat erhebst, desto mehr Stunden kriegst du.

    Die Geschäftsleitung gibt sich bei der Presse als ein Freund des Betriebsrats aber der Gegenteil ist der Fall, sie sagen dir es klar, dass sie nichts hören wollen.

    Die Filialleiter machen Partys mit den Führungskräften, vor allem mit denen die falsche Zeugnis abgelegt haben und die Beschäftigten psychisch zermürben.

    Die Filialleiter gehen lieber vors Gericht als, dass sie den Mitarbeitern etwas geben und das einfach aus Prinzip! Tausende Euros werden so verbraten.

    Die Führungskräfte drohen, die Mitarbeiter und die Filialleiter machen nichts.

    Die Filialleiter lügen, um jemand los zu werden oder den Ruf eines Beschäftigten zu schaden.

    Sie diskriminieren die schwerbehinderten Beschäftigten.

    Der Betriebsrat wird fertig gemacht und jede Möglichkeit dazu wird genutzt.

    H&M interessiert sich nicht für die Gesundheit der Beschäftigten, im Gegenteil, je kaputter du bist, desto mehr hauen sie drauf, vor allem an der Stelle wo es dir schon weh tut.

    Alle die H&M toll finden, sind diejenigen die ganz tief gesunken sind, um den A… zu lecken.

    Man kann sich das nicht vorstellen. Es vergeht kaum ein Tag, wo etwas passiert und vor allem, wenn der Betriebsrat nicht anwesend ist.

    H&M muss diesen Preis gewinnen, denn sie haben es mehr als verdient!

  9. Anonym sagt:

    Es gibt keine spezifische Branche mehr – Lohndumping findet mittlerweile auch in Bereichen statt, die qualifiziertes Personal verlangen.

    Das heißt für alle zukünftigen Akademiker, die sich geplagt habe, knallharter Wettbewerb nach unten, denn die Leute wehren sich auch nicht mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass veschulte Studiengänge die Kritikfähigkeit einnebeln. Aber es geht hier nicht darum, Studis als Opfer darzustellen oder Schuldige zu suchen.

    Es geht darum, dass man sich klar wird, dass immer mehr Qualifikation verlangt wird, die proportional schlechter bezahlt ist. Zudem soll man dann noch froh sein, dass man überhaupt einen Job hat (Hallo? Menschenwürde? Leistungsprinzip? Verteilungsgerechtigkeit?) oder es ja noch andere Arbeitgeber gibt die noch schlechter zahlen. Genau: man sucht sich Negativbeispiele. Nach dem Motto, seid doch froh, andernorts ist es noch katastrophaler. Ich kann mich nur wiederholen (Menschenwürde? Leistungsprinzip? Verteilungsgerechtigkeit?)

    Nehmen wir Bildungsträger, die gerne als gGmbH firmieren. Nicht allein, dass mittlerweile max. nur noch Jahresverträge auslobt werden (meldet Euch halt arbeitslos, während ihr arbeitslose Menschen versucht in Arbeit zu bringen beispielsweise…) Neuster Trend: Training-on-the-Job (interne Job-Rotation unabhängig von der Qualifikation des Personals) und Honorarjobs als Lückenfüller (22 € die Stunde, Akademiker erwünscht! Jetzt rechnet mal).
    Wenn sich die BR einsetzen wollen, kriegen sie oft von den eigenen Kolleg/innen noch einen auf den Deckel. Die Politik sieht zu, denn wir wollen ja sparen. An wem spart den der Staat?

    Leute wehrt Euch! Wenn nicht für Euch, dann für Eure Kinder und die Nachwelt!!!!
    Angst ist der schlechteste Ratgeber.

  10. Thomas Saur sagt:

    Wie ist es möglich, dass ein Krankenhaus-Konzern wie die HELIOS „Gewinne macht“, während ansonsten in deren Kliniken an jeder Ecke gespart wird, vor allen Dingen am Personal bzw. den Löhnen und Gehältern. Und wer ist so blöd und bezahlt klaglos diese „Gewinne“? Die Krankenkassen, mithin wir alle selbst.

    Thomas Saur

  11. Stangenschieber sagt:

    Nominierung : Heine & Beisswenger Stiftung und Co KG aus Fellbach weil sie bei ihrem Tochterunternehmen, der ROTEC Zerspanung in Hermaringen, seit Jahren faire Arbeitsbedingungen, Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung bekämpft.

    Drohungen der Geschäftsführer gehören bei der Stiftung zum Arbeitsalltag. Den überwiegend polnischen Mitarbeitern wurde z.B. gedroht ihre befristeten Arbeitsverträge nicht zu verlängern, wörtlich wurde sogar hinzugefügt ihre Familien könnten dann in Polen verhungern.

    Gegenüber dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden hieß wenn er nicht nach der Pfeife der Geschäftsleitung tanzt dann wird er rausgeschmissen, auch wenn es die Firma 100.000 Euro kostet. Abmahnungen sind ein Mittel zur Machtdemonstration und werden im Unternehmen vollkommen willkürlich ausgesprochen. Betriebsräte und Führungskräfte werden durch die Mobilisierung ihrer eigenen Interessen gefügig gemacht. Dienstwagen für ortsansässige Arbeitnehmer ohne Außendiensttätigkeit sprechen dabei für sich.

    Gewerkschaftsmitglieder wurden mit Prämien zum Austritt bewegt.
    Das Lohngefüge in der Produktion liegt so weit unter dem Durchschnitt das angestellte Arbeitnehmer schlechter als Zeitarbeiter vergütet werden.

    Lohnversprechen an einzelne Mitarbeiter werden sogar persönlich von Mitgliedern des Aufsichtsrats der H&B Stiftung gemacht und hinterher wieder revidiert.

    Die Belegschaft hat jahrelang beobachtet wie von den Geschäftsführern und Dritten, Firmeneigentum und regelmäßig sogar komplette Produktionsmaschinen entwendet wurden. Der überschlagene Schaden seit 2011 könnte durchaus im siebenstelligen Bereich liegen. Nach der Androhung eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers wurde zwar einer der beiden verantwortlichen Geschäftsführer unter dem Tarnmantel einer „strategischen Neuausrichtung“ an ein weiteres Tochterunternehmen der Stiftung versetzt, die Handschrift des Mutterkonzerns durfte aber weder der vorübergehende Betriebsleiter noch die nachfolgende Unternehmensberatung (https://www.straube-consulting.com/) verändern.

    Weil der im April 2014 gewählte Betriebsrat (insgesamt 15 Mitglieder /7er Gremium) diese Missstände aufgearbeitet hat wurde er mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft und zerschlagen.

    Die Veröffentlichung von Schulungskosten des BR im Pausenbereich der Belegschaft oder Aushänge am schwarzen Brett : „Aufgrund von Angriffen des Betriebsratsvorsitzenden könne das Lohn und Gehaltssystem nicht zeitnah umgesetzt werden“ sind weitere Beispiele für die Handschrift der Heine & Beisswenger Stiftung. Im November 2015 waren nach 18 monatiger Amtszeit, aufgrund von Mobbing und Schikane nur noch 5 der ehemals 15 gewählten Mitglieder übrig. Mitarbeiter erkranken psychisch und sind regelmäßig wegen des katastrophalen Betriebsklimas arbeitsunfähig.

    Mehrere Kündigungsversuche am damaligen BR Vorsitzenden fruchteten aber erst als nach erzwungenen Neuwahlen im Mai 2016 „arbeitgeberfreundliche“ Mitglieder im Betriebsrat installiert werden konnten. Diese haben dann ohne Prüfung des Sachverhalts, die notwendige Zustimmung zur Kündigung erteilt.

    Um diese Positionen gezielt im Betriebsrat zu installieren war allerdings eine gewisse Vorarbeit notwendig. So wurden ausländische Arbeitnehmer beispielsweise über den allgemeinen Ablauf der BR-Wahlen informiert und beim Verlassen des Raumes, im Glauben eine Anwesenheitsliste zu unterschreiben, von der Personalabteilung zu den erforderlichen Stützunterschriften genötigt.

    Der leitende Wahlvorstandsvorsitzende erkannte seine profitable Position und traf sämtliche Entscheidungen ohne gemeinsame Sitzungen, Protokolle oder Mehrheitsentscheide über den kompletten Ablauf der BR-Wahl.

    Nach erfolgreicher Wahlanfechtung wurde die Wahl wenigstens wiederholt. Der ehemalige BRV jedoch mit Hausverbot von den Neuwahlen ausgeschlossen. Zwischenzeitlich wurden die Wahlanfechter eingeschüchtert sie hätten die Kosten der Anfechtung selbst zu tragen. Außerdem denunzierte der „frische“ Betriebsrat die Wahlanfechter zusätzlich per Aushang namentlich, sie wollen dem Unternehmen wohl größtmöglichen Schaden zufügen…
    Das zeigte Wirkung, so wurde aus dem eigentlichen Antrag auf Nichtigkeit der Wahl, nur eine Neuwahl.

    Nachdem Mitarbeiter bereits 2014 den Kontakt zur Öffentlichkeit gesucht hatten berichtete die Lokalpresse mehrmals über die Zustände im Unternehmen.

    http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/mitarbeiter-klagen-ueber-mobbing-bei-rotec-11490274.html

    http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/bespitzelung_-mobbing-und-rassismus_-keine-verbesserung-bei-rotec-7571630.html

    http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/rotec-belegschaft-verlaesst-ig-metall-10100132.html

    Arbeitsunrecht berichtete ebenfalls bereits im Rahmen der Frontberichte 2015 (https://arbeitsunrecht.de/frontberichte-22015/)

    Die IG Metall Heidenheim war in der Vergangenheit leider keine Hilfe beim Kampf um bessere Arbeitsbedingungen. So wurde dem damaligen Betriebsratsvorsitzenden vom Gewerkschaftssekretär sogar nahegelegt wegen verhärteten Fronten sein Amt niederzulegen!

    Das i-Tüpfelchen bildeten aber 2 langjährige Betriebsratsmitglieder, welche einen Arbeitnehmer (ein Ersatzmitglied des BR) mit Kameraaufnahmen belasteten für die gar keine Betriebsvereinbarung existierte. Außerdem nahmen sie ihn ins Kreuzverhör und versicherten später gegenüber den Anwälten der Geschäftsleitung an Eides statt den Verlauf des Verhörs. Letztendlich urteilte aber noch der Vorsitzende der IG Metall Heidenheim als befangener Richter (er war über den kompletten Sachverhalt informiert !) am Arbeitsgericht über die Verdachtskündigung wegen versuchten Diebstahls…

    Alles nur die Spitze des Eisbergs der unmenschlichen Methoden mit welchen die Mitarbeiter drangsaliert werden.

    Unfassbar das die Heine & Beisswenger Stiftung immer noch viele namhafte Automobilhersteller beliefern darf, unter anderem ein Unternehmen welches sich unmissverständlich vor seinen Mitbewerbern positioniert. Nach den negativen Artikeln der Lokalpresse verschwanden sogleich die Referenzen auf der offiziellen Homepage der Rotec Zerspanung.

    Kunden der Heine & Beisswenger Stiftung :
    http://fs5.directupload.net/images/170729/h2x3sg69.jpg

    Der offizielle Verhaltenskodex der Heine & Beisswenger Firmengruppe :
    https://www.heinestahl.de/sites/default/files/Verhaltenskodex_Gruppe_2015_3.pdf

    Vertreten durch :
    Kanzlei Grub Brugger http://www.grub-brugger.de/
    Kanzlei Thümmel, Schütze & Partner http://www.tsp-law.com/home/ )

  12. Gerhard sagt:

    Mein Favorit unter den Top 10 – ist CEVA-Logistics (aus dem Zusammenschluss aus TNT-Logistics und EGL entstanden), von Apollo gekauft und dann fallen lassen – Heuschrecke!
    Da es nicht genug Heu zu finden gab, kam jetzt ein Leiter, der einen GAU nach dem Anderen die Arbeitnehmervertreter angreift – ganz offen und wissentlich.
    CEVA (gesprochen Civa) kauft Betriebsräte „raus“. Ist wer nicht willig, so wird ihm das Gehalt oder der Lohn um 10% gekürzt – natürlich nur, wenn man seine Betriebsrats-Arbeit liegen lasse und „so nebenbei“ Betriebsrats-Arbeit mache.
    1×1 des Arbeitsrechts: die Betriebsrats-Kollegen bekamen Recht und das Geld zurück. Das schockte Ceva nicht, man schloss ganz einfach den Standort und schwups da waren alle guten Mitarbeiter raus – elitäre AK natürlich nicht.
    Damit der Gesamtbetriebsrats geschwächt wird, wurde einfach eine ganz neuer eigenständiger Betrieb, außerhalb gegründet „und raus bist Du!“
    Der Wirtschafts-Ausschuss wird betrogen – ohne Rücksicht auf Verluste! „Alles gut, es gibt keine Betriebsänderungen in absehbarer Zeit, so steht es im Protokoll – „zwei“ Tage später wurde der Fuhrpark aufgelöst.

  13. Dommermuth sagt:

    United Internet AG (1&1, GMX, web.de etc.)
    – hat keinen Betriebsrat
    – behindert Betriebsratsgründung
    – schmeißt mutige Mitarbeiter raus, wenn sie Betriebsrat gründen wollen
    – nur das zugekaufte Unternehmen „Versatel“ hat überhaupt einen BR

    Quellen:

  14. Antonia van Galen sagt:

    Ich nominiere alle nichtöffentlich und nichtkonfessionell geleiteten Klinikbetriebe, allen voran die HELIOS Kliniken GmbH in 10117 Berlin. So, wie es hier bei uns in der HSK Wiesbaden zugeht, so geht es in ausnahmslos allen Helios-Kliniken zu. Unmenschliche Arbeitsbedingungen und permanenter Druck von oben, ungleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit, und bei Kritik Psychoterror ohne Ende.

    Es ist mir ohnehin ein Rätsel, wie es möglich ist, dass in Deutschland ein Krankenhaus „Gewinne machen“ darf. Diese Gewinne fließen nicht in das Krankenhaus zurück, sondern in die Taschen von Investoren. Und die Krankenkassen (also wir Beitragszahler) sind so blöd und bezahlen das alles.

    Antonia van Galen

  15. Papierkorb sagt:

    Vorschlag:

    Die Konzerntochter des größten deutschen Arbeitgebers->

    Caritas Personal Service GmbH

    1. Unternehmenszweck: Aufgabe und Zweck war vermutlich nur Entsorgung von Mitarbeiter mit freundlicher Finanzierung aus Kirchensteuereinnahmen.
    2. Eigentümer: Gesellschafter sind meist aus dem Domkapitel, die in Bayern eine Art Verbeamtung haben und durch den Freistaat Bayern bezahlt verwerten. Auf Lebenszeit! Somit staatlich gelenkt:-)
    3. Kontrollen: Freie Hand durch mächtige CSU Politikern (Barbara Stamm) in Kontroll-Gremien? Ohne Worte. Hypealpeadria lässt grüßen
    4. Unternehmensmotto: predigt im Stil Drohbotschaft als Frohbotschaft
    5. Betriebsrat: „nullinger“ per Verfassung verboten; Kirchenkonzern größer Union-Burster aller Zeiten.
    6. Gewinnbeteiligung: nur für den Bischof Hofmann. Dank fleißiger Mitarbeiter baut sich der Geistliche einen tollen Fahrstuhl für 1,3 Mio. EUR für seinen persönlichen Alterswohnsitz ein. Die DAX Vorstände sind bestimmt neidisch;-)
    7. ach ja die MAV. Steht für mich als “ Mitarbeiter Anpranger Verwaltung“
    8. Mitarbeiter: … gottgläubig, blauäugig und gutgläubig? Aber straff im befehlsstruktur des absolutistischen Fürsten integriert

    In diesem Sinne…

    Gruß Mainfranken
    Jürgen

    Ergänzung der Redaktion: wir fragen uns immer wieder, was bei sogenannten christlichen Trägern los ist. So auch am Ende dieses Artikels, den wir im Oktober 2016 über die Caritas Einrichtungen gGmbH veröffentlichten. Uns erreichen immer wieder Telefonate und Mails, in denen Beschäftigte solcher Betriebe sich bitter über die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsklima beschweren, oft aber auf die extreme interne und externe Verfilzung kritisieren.

  16. gewerkschaftler sagt:

    Hallo,
    ich würde die Firma Hama GmbH und Co KG nominieren.
    Sie handelt gegen ihre Lohnabhängigen wie Gutsherrenart. z.B. Manteltarif wird nicht eingehalten, Mitarbeiter/innen werden einfach auf Stellen versetzt,wo sie sich nicht mehr wohlfühlen und z.T. psychisch erkranken. Vom 17 köpfigen Betriebsrat ist über die Hälfte von der Geschäftsleitung installiert worden bzw. im Nachhinein auf ihre Seite gebracht worden. Der, zum Glück, mittlerweile zurückgetretene Betriebsratsvorsitzende hat in Personalgesprächen den Kollegen/innen Störung des Betriebsfriedens vorgeworfen. Schwerbehinderte werden schikaniert und dann versucht über billige Auflösungsverträge sie aus dem Unternehmen zu bekommen. usw.
    Betriebsratsmitglieder die scih für die Interessen der Lohnabhängigen einsetzen werden permanent schikaniert und versucht sie zu einer Selbstkündigung zu treiben.
    Sicher gibt es noch schlimmere Unternehmen. Aber die Firma hat sich in die Topgruppe der Unternhmen hochgearbeitet, die den Menschen nur als Lohnkostenfaktor sehen und daher ihn behandelt als wäre es ein STück auswechselbare Ware.

  17. Stone sagt:

    ZTE Services Deutschland GmbH in Düsseldorf ist ein absoluter Horror Arbeitgeber.
    Mitarbeiter werden schikaniert und zustehende Entlohnung wird einfach einbehalten.

  18. Krankenpfleger sagt:

    Helios sind ein Horror-Arbeitgeber.

  19. Strahlheinz Kacke sagt:

    Ich nominiere ganz klar die Helios Kliniken GmbH, Teil des Gesundheitsriesen Fresenius. Größter Klinikkonzern in Europa.

    Helios tritt ArbeitnehmerInnerechte mit Füßen. Lokal: 2016 wollten sie in Salzgitter eine Betriebrätin kündigen. Ohne Erfolg http://www.labournet.de/interventionen/solidaritaet/solidaritaet-mit-jana-helios-klinikum-salzgitter-will-betriebsratsmitglied-loswerden-das-auf-patientengefaehrdung-durch-zu-wenig-personal-hinweist/?cat=7726

    Sie wollten 2014 in Dachau eine Belegschaftszeitung verbieten. Ohne Erfolg http://betriebsgruppen.de/bgak/download/antigen_verboten_streik.pdf

    2012 wollten sie in Norddeutschland 1000 (!) Beschäftigte kündigen, weil sie für einen unbefristeten Streik stimmten http://www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/Helios_Kliniken#Helios_k.C3.BCndigt_1000_Besch.C3.A4ftigten_w.C3.A4hrend_Streik

    Helios hat durch ein rechtliches Schlupfloch 2014 seinen Aufsichtsrat aufgelöst.

    Helios beutet seine Beschäftigten ohne Grenze nach oben bis zum allerletzten aus:
    Helios hat eine größenwahnsinnige Gewinnerwartung von 15% EBITDA. http://www.helios-kliniken.de/ueber-helios/strategie.html
    Im Gegenzug wird an allem gespart, v.a. Personal wird reduziert, weit unter ein Minimum. Abteilungen geschlossen. Pflegekräfte müssen zu dritt oder zu zweit 60 bis über 70 Patienten betreuen.
    Helios hat ein undurchsehbares Geflecht an Untergesellschaften: Reinigung, Catering, Facility Management. Lohndumping Firmen, eine Art rechtsfreier Raum. Betriebsräte gibt es nicht oder werden gekauft. Tarifverträge gibt es nicht. Beschäftigte werden mit Abmahnnungen überhäuft, Urlaub wird ohne Berücksichtigung nach Gutdünken der Vorgesetzten vergeben.

    Andererseits wurde 2016 mit Quironsalud der größte spanische Klinikkonzern mit einem Griff in die Portokasse übernommen.

    Helios baut auf ein einheitliches Vorgehen, straff zentral. Kritik wird im Keim erstickt oder mit Gegenpropanganda zum Erliegen gebracht. PR nach außen ist hochprofessionell, nach innen wird es mit einer Sekte verglichen. Entweder vereinnahmen oder unterdrücken. Die Beschäftigten werden krank durch die Arbeit im Klinikgiganten. Da ist jeder Arbeitstag ein schwarzer Tag.

    • Monika Gottwald sagt:

      Diese Praktiken im privatisierten Gesundheitswenen greifen um sich.

      Sicher auch der SRH Konzern, der das Krankenhaus in Gera/Thüringen übernommen hat. 2003 ist ein ähnlicher Player. Auch was die Umsatzrendite angeht.

      Gesundheitsvorsorge in privatisierten Krankenhäusern, dem Profit folgend,in dem jetzt ablaufenden System, plündert unsere Krankenkassen aus, bei oft fragwprdiger Qualität für den Patienten.
      Der Patient und seine Angehörigen wundern sich. Ob des DRG geleiteten Abrechnungssystems, Mindestverweildauern, mittlere und Höchstverweildauern, was der Patient i. d. R. nicht einschätzen kann.
      Der beste Gewinn, vereinfacht gesagt, ist, wenn die Patienten kurz nach der Mindestverweildauer, entlassen werden können, wie auch immer sie beschaffen sind. Darauf paßt auch ein Krankenhauskontrollierung auf.

      Entlassungen passieren unter hohem Druck, für die Organisation nach dem Krankenhausaufenthalt. Oft in solcher Masse, daß sie mit den vorhandenen Strukturen im Klinikbereich nach draussen gar nicht mehr verantwortungsvoll zu bewältigen sind. Im Alltag kommt es zu Situationen: Sozialdienst informiert. Dokumentiert. Patient ist aber schon entlassen. Insulin, Medikamente, knapp. Diskussionen mit den Hausärzten. Die sich zu Recht weigern, die manglnde Medikamentnmitgabe der Klinik, auszugleichen, grade wenn es um Feiertage herum liegt.

      Der Einsparungsdruck der Kliniken wird an Sozialdienst, Hausärzte und Pflegedienste, die so schnell nicht handeln können, „outgesourct“.

  20. Erna Kowalski sagt:

    Ich nominiere die Wach- und Sicherheitsfirma Stölting/S.E.T..

    Die Gründung eines Betriebsrates wird hier seit Jahren verhindert, wer zu laut Betriebsrat sagt fliegt raus.

    Die Mitarbeiter werden systematisch verarscht.
    Es werden zu wenig Stunden bezahlt, Zuschläge nicht gezahlt, bei den Urlaubsentgelten wird getrickst und bei der Entgeltfortzahlung ebenfalls. Und damit das System nicht so auffällt werden die Lohnabrechnungen schön unübersichtlich gestaltet.

    Wenn dann ein Beschäftigter seine Ansprüche geltend macht, wird zum Teil nachgezahlt und in der nächsten Lohnabrechnung wird die selbe Summe unter irgend einem Vorwand wieder abgezogen, in der Hoffnung, dass der Beschäftigte nix merkt.

    Wer befristet beschäftigt ist (und das sind inzwischen die meisten) wird nicht entfristet, wenn er/sie seine/ihre Ansprüche geltend gemacht hat.

    Ergänzung der Redaktion:
    Für eine „verbindliche Kündigungsbestätigung ihrer Mitgliedschaft in einer Arbeitnehmervertretung” winkte das Unternehmen 2016 mit 50 Euro: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ig-bau/firma-zahlt-kopfgeld-fuer-austritt-aus-gewerkschaft-44861706.bild.html

    2015 warnte der Blog wasi-nrw.de:
    Lohnabrechnungen bei Stölting Security oft fehlerhaft http://wasi-nrw.de/lohnabrechnungen-bei-stoelting-security-oft-fehlerhaft/

    • Martin sagt:

      Kann doch alles nicht stimmen, sonst hätte sich der OB von Gelsenkirchen seinen Neujahrsempfang nicht von einer solchen Firma sponsern lassen.
      Die Putzfrau der Nation könnte bestimmt noch einiges erzählen, wenn man sie denn ließe.

  21. ☮️💟🕉 sagt:

    Ich nominiere ganz klar Hennes & Mauritz und schließe mich Tim Bergmann an.

    H&M schikaniert seid Jahren unsere Betriebsräte und versucht mit angeblichen „Taten“ sie aus dem Unternehmen zu kicken.

    Aber bis jetzt haben sie glücklicherweise oft vor Gericht verloren……

    Nicht nur hier in Deutschland geht H&M schlecht mit den Mitarbeitern um sondern auch in den asiatischen Ländern, wo die Produktion anfängt. Wenn man einmal da gewesen ist und gesehen hat wie es dort abgeht, weiß man wovon ich rede.

    Frauen werden misshandelt, Kinder müssen wegen zu wenig Gehälter arbeiten gehen, um die Eltern zu unterstützen.

    Und hier versuchen sie sich immer toll ins Licht zu stellen wie mit ihrer dummen Bio Baumwolle und Nachhaltigkeit…. ich sage nur Bla bla bla, fangt endlich mal an eurer Mitarbeiter richtig zu entlohnen und Ihnen Wertschätzung zu schenken, wenn ihr diese hier wie in Asien nicht hättet, hättet ihr auch null Kohle in euren Taschen 😡🤘🏼

  22. Tim Bergmann sagt:

    Ich nominiere die Modehauskette H&M zum Horrorarbeitgeber 2017/2.

    Warum?

    H&M tut sich durch aggressive Bekämpfung von etablierten/neu gegründeten Betriebsräten hervor.
    https://www.weka.de/betriebsrat-personalrat/hm-will-betriebsrat-loswerden/
    http://www.work-watch.de/2017/06/hm-neue-offensive-gegen-br-mitglieder/
    http://www.arbeitsrechtler-in.de/das-textilkonzern-hennes-mauritz-beantragt-vor-arbeitsgericht-die-amtsenthebung-des-betriebsrates.html

    H&M presst seine Angestellten in die Teilzeitfalle.
    https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/03/22/arbeit-auf-abruf/
    http://www.labournet.de/politik/gw/mitbestimmung/betriebsrat/kapital/hm-will-betriebsratin-zum-schweigen-bringen-ver-di-jugend-heilbronn-setzt-sich-fur-gekundigte-betriebsratin-ein/?cat=8037

    Verdi spricht von UnionBusting mit System.
    https://fils-neckar-alb.verdi.de/themen/nachrichten/++co++c42160fa-fd92-11e6-bae2-52540077a3af
    http://www.beobachternews.de/2017/06/21/hm-unterliegt-vor-reutlinger-arbeitsgericht/

    Wegen allgemeinem asozialem Verhalten.
    http://www.zeit.de/2017/29/h-und-m-mitarbeiter-betriebsrat-kuendigung-arbeitsbedingungen

    Außerdem schäume ich in Kenntnis der Vorfälle jedesmal ganz furchtbar vor Wut wenn ich im Einkaufszentrum um die Ecke an einer Filiale vorbei laufe……

    Zum „Recht“ verhlfen soll H&M die Großkanzlei DLA Piper.
    https://arbeitsunrecht.de/termin/ermal-mali-t-hm/
    https://www.dlapiper.com/en/germany/people/a/alvensleben-volker-von/?tab=insights

    Noch Fragen?
    https://arbeitsunrecht.de/hm-streik-in-kambodscha-sl-garment/

    Jeden Tag eiern zig-tausend Menschen in diese Läden ohne zu wissen wie dieser Verein seinen Mehrwert ergaunert, das muss aufhören!

  23. Peter sagt:

    Ich benenne ganz klar das ZDF in Mainz/Lerchenberg.

    Abgesehen von der tendenziösen Berichterstattung wird intern mit allen Haken und Ösen der individuellen Profilierungssucht gefrönt.
    Aufstiegsmöglichkeiten können nur nach langem, zähen Kampf mit Vorgesetzten der mittleren Führungsebene ggf. mit Rechtsanwalt durchgesetzt werden, Vorschläge zur betrieblichen Verbesserung werden lapidar mit Das- war-schon -immer-so weggebügelt.

    Einstellungsverträge werden nur noch unter Verzicht auf jegliche Pensionsansprüche unterschrieben.

    Unfähige, Ahnungslose Vorgesetzte blockieren und hemmen wirtschaftliche Arbeitsorganisation. Der Betriebsarzt, eigentlich unabhängiger Mediziner, weigert sich, massenhafte chronische Erkrankungen durch die 40 Jahre alte Klimaanlage zu bestätigen ( klar: wes‘ Brot ich was, des‘ Lied ich sing).

    Interne Suizide werden verharmlost und als Individualproblem der Belegschaft dargestellt.

    Die Motivation der Beschäftigten ist nahe null, jeder schaut nur noch nach seinem eigenen Vorteil.

    Dem Betriebsrat werden permanent Knüppel zwischen die Beine geworfen. Mehrere Kollegen sind bereits in diesem System gescheitert und zusammengebrochen.

  24. Günter sagt:

    Ich nominiere die Pflegeexperten in Frankfurt. Der Betrieb scheisst auf alle Arbeitnehmerrechte. Kollegen die einen Betriebsrat wählen wollten wurden bedroht und einer gekündigt. Es ist ein Pflegedienst, der das Personal verheizt.

    Ergänzung der Redaktion zum Fall der Behinderung von Betriebsratsarbeit bei den Pflegeexperten Frankfurt:
    http://www.labournet.de/interventionen/solidaritaet/die-pflegeexperten-kuendigung-des-iww-kollegen-harald-stubbe-nach-engagement-gegen-erschreckende-arbeitsbedingungen-in-der-mobilen-pflege/
    https://iwwfrankfurt.wordpress.com/2017/04/24/die-pflegeexperten-kuendigung-des-iww-kollegen-harald-stubbe-nach-engagement-gegen-erschreckende-arbeitsbedingungen-in-der-mobilen-pflege/

  25. Reinhard Stranz sagt:

    Ich nenne VW. Gerade kommt raus was die in Brasilien während der Militärdiktatur mit Kollegen gemacht haben. Und hier ist das auch nicht besser. Arbeitsverbot, schwarze Listen und Politische Polizei und Werkschutz arbeiten zusammen. Und gewählte Gewerkschafter werden einfach abgesetzt.

    Ergänzung der Redaktion:
    aktuelle Berichte zur Rolle von VW während der Militärdiktatur in Brasilien finden sich u.a. hier:
    http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Komplizen-VW-und-Brasiliens-Militaerdiktatur,vwdobrasil102.html
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/brasilien-volkswagen-soll-militaerdiktatur-unterstuetzt-haben-a-1159357.html
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/brasilien-vw-konzern-soll-militaerdiktatur-unterstuetzt-haben/20099560.html

    Beiträge zu den aktuellen Kartellvorwürfen gegen VW, Daimler, Audi, Porsche und BMW:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/diesel-kartell-eu-prueft-kartellverdacht-gegen-vw-daimler-bmw-audi-a-1159344.html
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kartell-vorwuerfe-gegen-vw-audi-porsche-bmw-und-daimler-deutscher-autoindustrie-droht-klagewelle-von-kaeufern-1.3599868

    Der zusammenfassende Wikipedia-Eintrag zum VW-Abgasskandal findet sich hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal

  26. Martin sagt:

    Kaufhaus Stolz.

    Gewerkschaftsmitglieder fliegen ohne Grund raus.

    Sie behandeln die Angestellten wie Eigentum und durch eine Regelung zur Wochenendarbeit hat man nur 6 Tage im Monat frei und macht dabei noch fleißig Minusstunden.

    Sie zwingen einen saisonal zur Mehrarbeit (193h Verträge)
    Und der Versuch einen Betriebsrat zu gründen wurde niedergeschlagen mit der Entlassung des Personals einer ganzen Filiale.

    Die hätten es verdient!

    Ergänzung der Redaktion:
    Berichte über die Verhinderung von Betriebsratswahlen aus dem Jahr 2005:
    http://sh-nordwest.dgb.de/presse/++co++9b6b37ae-6ea1-11e0-77b5-00188b4dc422
    http://www.roterhusar.org/employ/stolz.html
    zumindest auf Fehmarn scheint es auch 2016 keinen Betriebsrat zu geben: https://www.kununu.com/de/kaufhaus-martin-stolz/a/SUBoVF1yfA%3D%3D

  27. Jessica Reisner sagt:

    Ich nominiere die Kette Fressnapf für die Kündigung von sieben Mitarbeitern der Firmenzentrale in Krefeld, die einen Betriebsrat gründen wollten. – Alle sieben Mitarbeiter*innen wurden gegen Abfindungen aus dem Betrieb gekauft. Auf Seiten des Unternehmens war maßgeblich Rechtsanwalt Frank Alexander Hartmann von der Kanzlei Hartmann Dahlmanns Jansen aus Wuppertal als Fertigmacher tätig.

    Firmengründer Torsten Toeller (Vorsitzender des Verwaltungsrates) ist über die Gründung der Tierfutter-Kette zum Milliardär geworden (Vermögen laut wikipedia: 1,7 Milliarden).

    Ich halte es für gesellschaftszersetzend, wenn Milliardäre Mitarbeiter*innen ihr Grundrecht auf Mitbestimmung abkaufen können. Dass die Betroffenen Verschwiegenheitsklauseln unterschrieben haben ist traurig – könnte aber auch zum Anlass genommen werden, bundesweit umso lautstarker auf den Rechtsnihilismus des Fressnapf-Managements unter Torsten Toeller und CEO Alfred Glander aufmerksam zu machen.

    Hintergrundinfos hier:
    https://arbeitsunrecht.de/frontberichte-4-17/#anker01 und
    http://www.wz.de/lokales/krefeld/fristlose-kuendigung-fressnapf-kauft-sich-frei-1.2470452

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