Toys R Us: Management setzt auf gefürchteten Mobber

0
339

Spielwaren-Kette wehrt sich mit allen Mitteln gegen Tarifvertrag

In Würselen bei Aachen liegt eine der gewerkschaftlich aktivsten Filialen der Spielwarenkette Toys R Us in Deutschland. Jetzt beorderte das Management eine berüchtigte Leitungsfigur zurück in den Betrieb. Der stellv. Filialleiter war nach massiven Protesten und haarsträubenden Krankheitsfällen vor fünf Jahren nach Köln versetzt worden.

Nun kommt der gefürchtete Mobber offenbar als betriebsinterne Dampframme zurück nach Würselen, um die vorbildlich organisierte Belegschaft zu spalten und den Betriebsrat durch Mobbing zu zermürben.

Appelle an das Management, diese offensichtlich gewerkschaftsfeindliche Personalmaßnahme rückgängig zu machen, verhallten bislang wirkungslos.

Hintergrund

Toys R Us weigert sich seit Jahren, einen Tarifvertrag mit ver.di zu unterzeichnen. Die Kette zahlt miserable Löhne.

Die Toys R Us-Filiale in Würselen ist eine Streikhochburg. Die Würselener BR-Vorsitzende Mona E. gehört zu den aktivsten Arbeitnehmervertreterinnen der Kette und ist Mitglied des Gesamtbetriebsrats (GBR).

Toys R Us war Ziel des Aktionstags Schwarzer Freitag, 13. Mai 2016 (Hintergründe | Aktions-Bericht).


Wo Sie schonmal hier sind...

... hätten wir ein ernstes Thema zu besprechen.
Dieser Beitrag hat Zeit und Geld gekostet: Recherche, Schreiben, Redaktion. Der Verein aktion ./. arbeitsunrecht e.V. stellt den Inhalt kostenfrei und ohne Werbung zur Verfügung.
Dafür bitten wir Sie um Unterstützung. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here