Betriebsratswahlen 2018: Union Buster melden!

Betriebsratswahl 2018 Union Buster gesucht!

Wo werden Betriebsratswahlen manipuliert und behindert? Wer sind die Fertigmacher, Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser?

Nennen Sie uns undemokratische Unternehmen & schmutzige Methoden >> per Kommentar!

Bisher nominiert sind: Arbeitsgericht Kiel | Bäckerei Schwarz (Allgäu) | deliveroo | I-SEC Deutsche Luftsicherheit | Intermarkt Thielen (Geldern) | Kaufhaus Breuninger | Lidl Matratzen Concord | Nordsee GmbH | real (Metro AG) | SPDZara

Das Grauen kehrt zurück: Der 13. April 2018 ist wieder ein Schwarzer Freitag. An diesem Tag wird die aktion ./. arbeitsunrecht zusammen mit Unterstützer_innen in ganz Deutschland Protestaktionen gegen Horror-Jobs und schikanöse Unternehmen durchführen.


Es gibt nichts Gutes. Außer Du tust es: >> Jetzt Fördermitglied werden!


Wir rufen die arbeitende Bevölkerung zum Widerstand auf: Gegen Union Buster, Fertigmacher, Betriebsratsfresser, Lohndrücker und skrupellose Profit-Maximierer!

Welches Unternehmen hätte Ärger verdient?

  • Warum genau? Was ist passiert?
  • Wer sind die Fertigmacher? Welche Anwälte & Unternehmensberater waren beteiligt?
  • Gibt es Berichte (Zeitung, Blogs, Facebook, Gewerkschaftsmedien)?

Nutzen Sie die Kommentar-Funktion ganz unten für freie Meinungsäußerungen und Verbreitung unzensierter Hintergrund-Informationen! (Beleidigungen und falsche Tatsachenbehauptungen sind selbstverständlich ausgenommen.)

Der Aktionstag Schwarzer Freitag, der 13. April 2018 beleuchtet die Schattenseiten der deutschen Arbeitswelt. Wir üben öffentlichen Druck auf üble Unternehmer aus. Ziel ist es, Beschäftigte, Gewerkschafter_innen und Betriebsratsmitglieder zu unterstützen, die am Arbeitsplatz auf unzumutbare Weise unter Druck gesetzt werden.

Der Vorstand der Initiative aktion ./. arbeitsunrecht e.V. wird aus den nominierten Unternehmen drei Kandidaten auswählen, die am 16. Februar 2018 in die Online-Abstimmung gehen.

ACHTUNG: Besser Anoym bleiben?

Wenn ihre Nominierung anonym erscheinen soll, geben Sie bitte einen Fantasie-Namen an. Wir benötigen aber Ihre korrekte E-Mail-Adresse (diese wird nicht angezeigt), damit wir evtl. Rückfragen zu konkreten Sachverhalten stellen können.

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17 Kommentare zu “Betriebsratswahlen 2018: Union Buster melden!
  1. redaktion01 sagt:

    Ich nominiere die Imbiss-Kette Nordsee GmbH.

    1. Für Betriebsratsbehinderung mit perfiden Tricksereien.
    Langjährige BR-Mitglieder und aussichtsreiche Kandidaten wurden vor der anstehenden Wahl zu Führungspersonal umdeklariert. Die Gewerkschaft NGG spricht von Taschenspielertricks und kriminellen Methoden. Leitende Angestellte können nicht zum Betriebsrat gewählt werden. Deren Zahl habe sich bei Nordsee plötzlich verzehnfacht.

    http://www.ngg.net/pressemitteilungen/2018/1-quartal/06-02-18-nordsee-gz/

    2. Niedriglohn, der in die Altersarmut führt.
    Nordsee kündigte den langjährigen Haustarifvertrag und wechselte zum 1. Janaur 2016 in den von McDonald’s gegründeten „Bundesverband der Systemgastronomie“. Grund: Lohndumping. Der Einstiegslohn liegt seitdem knapp über dem Mindestlohn und führt direkt in die Altersarmut.

    http://www.ngg.net/artikel/2017/6/nordsee-macht-arm/

    3. Rechtsradikales Unternehmertum
    Die Nordsee GmbH gehört seit 2009 dem Molkerei-Milliardär Theo Müller (Müller Milch) und dessen Briefkastenfirmen und Holding-Konstrukten. Theobald Müller ist nicht nur seit über 25-Jahren CSU-Mitglied sondern ein Förderer der von-Hayek-Gesellschaft – einer der wichtigsten Denk-Fabriken und Kaderschmieden der rechtsradikalen AfD. Hier verschmelzen Hardcore-Neoliberalismus mit National-Patriotismus und extrem konservativen Kreisen.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hayek-gesellschaft-mistbeet-der-afd-1.3589049

    Der Monopol-Milchbauer Müller sitzt außerdem im Beirat der arbeitnehmerfeindlichen Lobby-Organisation „Stiftung Familienunternehmen“
    https://lobbypedia.de/wiki/Stiftung_Familienunternehmen

    4. Steuerflucht und Steuerhinterziehung
    Der CSU-Patriot und AfD-Förderer ist selbst in die Schweiz abgewandert, vermutlich um Steuern zu sparen. Seine Unternehmen gehören Finanz-Konstrukten, die ihre Briefkästen in den Steuer-Oasen Luxemburg, Zypern und auf den britischen Kanalinseln aufgestellt haben.
    So sehen sie aus die deutschen Patrioten! Von Überfremdung und Überlastung der Sozialsysteme schwafeln und selbst Milliarden am Staat vorbei über die Grenzen schaffen…
    https://www.bwb.gv.at/Zusammenschluesse/Zusammenschluesse_2009/Seiten/BWB2fZ-1101.aspx

  2. Harald X. sagt:

    Arbeitgeber : Intermarkt Thielen in Geldern-Lüllingen, Schoppenweg 21

    Sammlung von Minusstunden ohne rechtliche Grundlage,
    Nichteinhaltung vom Arbeitszeitgesetz bzgl. Ruhezeit und Höchstarbeitszeiten sind nur einige der Punkte.

  3. Jessica Reisner sagt:

    Wir nominieren real (metro AG)

    Die Supermarktette real (rund 280 Filialen in Deutschland) betreibt die systematischen Umgehung von Normalarbeitsverhältnissen und die Zersplitterung der Belegschaft. Bis zu 30% der Kassierer*innen sollen von Leiharbeitsfirmen kommen – oft sogar nur wochenweise. Das Verräumen der Ware wird dagegen über Werkverträge, zum Beispiel mit der Firma Kötter, ausgelagert. Das Management setzt die Kernbelegschaft so immer weiter unter Druck. Indem Festverträge vermieden werden hält sich real Urlaubs- und Weihnachtsgeldzahlungen genauso wie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vom Leib. Ganz nebenbei geht auch die Arbeit von Betriebsräten an den Leiharbeiter*innen und Werkvertragsarbeitern vorbei.

    Im April 2017 traten neue Regelungen zur Leiharbeit in Kraft. Unter anderem sollten Leiharbeiter nun nach neunmonatiger Beschäftigung Anspruch auf Entgelt in Höhe von vergleichbar beschäftigten Festangestellten haben (§ 8 Abs. 4 AÜG) – „equal pay“ genannt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

    Real entledigt sich der Leiharbeiter*innen seither oft, bevor ein Anspruch auf equal pay entsteht, damit sie danach wieder neue Leiharbeiter zu niedrigen Löhnen ausbeuten können. Das Problem des sich Dank dieser grandios schlecht durchdachten Gesetzesänderung immer schneller drehenden Personalkarussells dürfte seit der Neuregelung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes abertausende Beschäftigte betreffen.

    Seit Leiharbeiter nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden dürfen, greift real sogar zu noch härteren Mitteln, um bestreikte Filialen offen halten zu können: In Düsseldorf-Bilk und Wülfrath sind bereits mehrere Kassen fest an den Dienstleistungskonzern Kötter ausgegliedert worden (siehe „Darum sitzen bei real fremde Kassierer am Band„, Der Westen vom 01.06.2017, abgerufen 15.02.2018). Das hier eingesetzte Kötter-Personal hat sogar eigene Pausenräume und soll weiterarbeiten, wenn die real-Belegschaft streikt.

    Wenn am 31.03.2018 der sogenannte Zukunfts-Tarifvertrag ausläuft, droht real laut Gewerkschaftern bei Neueinstellungen ab 01.04.2018 über 10% weniger zu zahlen. Einzige Lösung um Beschäftigte vor solchen Auswüchsen zu schützen wäre eine Rückkehr zur Allgemeinverbindlichkeit. Mit dem Zukunftstarifvertrag hatten die real Beschäftigten erhebliche Einbußen in Kauf genommen. So z.B. eine schrittweise Reduzierung des Weihnachtsgeldes von 2016 bis 2018 auf 40 Prozent, im Jahre 2019 auf 70 Prozent des bisher geltenden Satzes. Das Urlaubsgeld soll von 2017 bis 2019 ebenfalls um 40 Prozent gekürzt werden.

  4. Marta sagt:

    Für den Schwarzen Freitag nominieren wir ZARA!

    ZARA betreibt aktiv Union Busting, indem es Versammlungen von Gewerkschaftsmitgliedern bespitzelt und die so gewonnenen Infos gegen Betriebsräte nutzt. Betriebsratswahlen werden aktiv von Vertretern des Arbeitgebers behindert, indem z.B. Stellungnahmen von wahlberechtigten Kolleginnen und Kollegen eingeholt werden. Es wird in München eine der deutschlandweit umsatzstärksten Filialen aus „Imagegründen“ geschlossen – die Mitarbeiter werden auf Filialen außerhalb des Stadtgebiets aufgeteilt, oftmals genau in die Filiale, die am weitesten vom Wohnort entfernt liegt. In den Filialen wird seit Monaten nicht richtig geputzt, weil man an Reinigungskräften spart – die Folgen sind nicht nur eklig, sondern mittlerweile gesundheitsgefährdend. Die Rede ist unter anderem von starkem Schimmelbefall. Klimaanlagen funktionieren nachweislich monatelang nicht richtig, riesige Monitorwände werden in den Kassenbereichen eingesetzt, die abgegebene Hitze ist für Kassierer teilweise unerträglich.
    Diese und weitere Themen sind alle dokumentiert und nachzulesen unter:

    http://verdi-zara.blogspot.de
    https://www.facebook.com/martabeiverdi
    http://www.bild.de/regional/muenchen/muell/zara-filialen-vermuellt-54785450.bild.html
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-raetselhaftes-ende-fuer-zara-filiale-in-der-fussgaengerzone-1.3724465
    http://verdi-zara.blogspot.de/2018/02/ekel-alarm-bei-zara-wenn-arbeit-krank.html
    http://verdi-zara.blogspot.de/2017/11/geheimakte-zara-kaufingerstrae-zara.html
    http://verdi-zara.blogspot.de/2017/05/schwitzen-fur-zara-wenn-das-arbeiten.html
    http://verdi-zara.blogspot.de/2017/05/abfindungsorgie-mit-langjahrigen-zara.html

  5. XXX sagt:

    Ich nominiere die deliveroo Germany GmbH.

    Im November letzten Jahres habe wir gegenüber der Geschäftsführung den Wunsch nach einem Betriebsrat geäußert. Es folgten anstrengende Wochen. Fristen wurden nicht eingehalten, der Geschäftsführer rief einen der Initiatoren an und teilte ihm mit er sei geschäftsschädigend.

    Über den Jahreswechsel kündigte Berlin an, dass keine Verträge mehr verlängert werden und niemand eingestellt wird. Es würde zukünftig auf selbstständige Kuriere gesetzt werden, hieß es.

    Innerhalb von 6 Wochen schrumpfte die Belegschaft um 50%, unter die 5-Sitze-Schwelle. Mittlerweile ist der Wahlvorstand, der die Wahl für den 16.2. festgelegt hat von ursprünglich 7 (inkl. Vertreter) auf 3 geschrumpft. Es amtiert derzeit der 3. Vorsitzende.

    Die Verträge sind alle auf 6 Monate befristet, viele Arbeitnehmer haben oder hatten Schwierigkeiten mit dem Lohn, ein Kollege hat zwischenzeitlich seine Wohnung verloren, da 4 Monate bei ihm kein Lohn angekommen ist.

    Darüber hinaus klärt deliveroo die Freelancer keineswegs über ihre Pflichten auf. Es fahren Kollegen die zumeist Auslandsstudenten sind ohne BG oder anderweitige Versicherungen umher und wissen oftmals nicht wie man eine Rechnung schreibt. Ein Kollege wüsste nicht einmal mehr, dass er das überhaupt muss um Geld zu bekommen.

    Mich als Wahlvorstandsvorsitzenden hat man unmittelbar nach Vertragsende mittels SMS, E-Mail mit Einschreiben voran sowie 2 vom GF persönlich unterzeichneten Schreiben, dass meine Arbeitskraft nicht länger erwünscht sei, per Einschreiben über das Ende des Vertrags informiert.

    Darüber hinaus verstößt deliveroo gegen die Arbeitsstättenverordnung, da keine Kälteschutzkleidung gestellt wird, trotz mehrmaliger Aufforderung, Nachfrage, Bitte. Es interessiert niemanden in Berlin.

  6. André sagt:

    Die SPD präsentiert sich immer als Partei der Arbeitnehmer, jedoch gibt es bei ihr weder Betriebsrat noch Tarifvertrag oder ähnliches. Die Partei, die die Gewerkschaften geschwächt hat, sieht für sich nicht die Verantwortung, ein guter Arbeitgeber zu sein. Geregelte Arbeitszeiten, Tariflöhne, Betriebsräte – Die LINKE macht vor, wie man es richtig macht, während die SPD als Arbeitgeber diese Themen absitzt und ignoriert.

  7. Armin Rittmann sagt:

    Es ist immer wieder erschreckend: „im Auftrag“ Bundespolizei/Bahn/Telekom usw…
    …während die Stammbelegschaft Jahr für Jahr mehr herausholt, fallen die externen immer weiter ab – und das mit der gleichen Gewerkschaft (Telekom/ver.di)

  8. Jörg sagt:

    Ich schlage das Kaufhaus Breuninger vor, weil dort seit einigen Jahren der Arbeitgeber zusammen mit einen Co Manager Betriebsrat ,Verdi Betriebsräte ständig unter Druck setzt.Mitarbeiter Angst haben sich bei den Brwahlen auf die verdi Liste einzutragen Es herrscht dort ein totales Klima der Angst,Mitarbeiter wo länger als 3 Wochen krank sind,werden vorgeladen und es wird nach Diagnosen gefragt.Älteren Mitarbeitern Mitarbeitern wird nahegelegt Auflösungsverträge zu unterschreiben.
    Ergänzung der Redaktion:
    Welt 30.05.2016, abgerufen 09.02.2018 Die bittere Wahrheit über das deutsche Jobwunder
    Regio News 12.12.2017, abgerufen 06.02.2018: Herzlosestes Unternehmen 2017: Tierschützer zeichnen Breuninger aus

  9. Markus sagt:

    Ich nominiere Die Bäckerei Schwarz aus Lindenberg im Allgäu.
    Der Betriebsrat besteht aus Marionetten der Firmenleitung und Leuten die damit man nicht neu wählen muss nur auf dem Papier an Sitzungen anwesend sind. Die Mitarbeiter werden unter Druck gesetzt mit Kündigungen bedroht und angewiesen nicht mit Gewerkschaftern zu reden(mit Androhung von Konsequenzen). Man wird bei Krankmeldungen vom Chef angerufen und unter Androhung arbeitsrechtlicher Schritte aufgefordert zur Arbeit zu erscheinen. Die Mitarbeiter müssen Wochen lang durcharbeiten (ohne frei) oft auch mehr als 10 Stunden am Tag (ohne Pause). Die Ruhezeit von Arbeitsende bis -beginn wird nicht beachtet. Wenn man mal frei hat, muss man damit rechnen angerufen zu werden und aufgefordert zu werden beim arbeiten zu erscheinen (erneut mit Drohungen).

  10. LM sagt:

    Ich nominiere die Firma Matratzen Concord. In der Niederlassung Braunschweig wird der Betriebsrat seit 2 Jahren vom Arbeitgeber mit Hilfe von zwei Anwaltskanzleien drangsaliert und systematisch behindert. Der Betriebsratsvorsitzende wurde mit Versetzungen, Degradierungen, Abmahnungen und Kündigungen überhäuft und hat jetzt gerade erst seine ganzen Verfahren vor dem Arbeitsgericht Braunschweig gewonnen.
    Über diese Zustände wurde bereits bei Report Mainz und in den Tageszeitungen berichtet.

  11. Arbeitsgerichte Kiel; sie haben das Grundgesetz in der Arbeitswelt mittels Scheinurteilen außer Kraft gesetzt. Betroffen sind Schulen, Altenpflege, Krankenhäuser, Polizei u.a.m.

    • Clemens Schwinkowski sagt:

      Guten Tag,
      die Vorwürfe gegen die (?), das ArbG Kiel sind doch etwas schwammig.
      Was sind konkret „Scheinurteile“?
      Das GG gilt allenfalls mittelbar im Arbeitsrecht.
      Wer ist konkret betroffen?

  12. Lilly sagt:

    Ich nominiere Lidl.
    Ich wurde unter falschen Tatsachen durch den Vertriebsleiter in den Personalraum abgeholt.
    Da sprach man eine Verdachtskündigung gegen mich aus. * (Anm. der Redaktion s.u.)
    Mir wurde nicht die Möglichkeit gegeben einen unabhängigen Zeugen dazu zu holen noch zu den Anschuldigungen konkret mich zu rechtfertigen.
    Es wurde mir nicht zugehört und man übte Druck auf mich aus.
    Im Vorfeld gab es Ankündigungen, dass das Durchschnittsalter zu hoch ist in den Filialen, dass im Vorfeld vor der Kündigung schon Leute gesucht wurden die meine Stelle als Stellvertretende Filialleiterin ersetzen sollte, bevor meine Anhörung überhaupt stattgefunden hat.
    Es werden nur Männer momentan in diesem Unternehmen gefördert und auch sie bekommen nur höhere Stundenverträge.
    Ich bin 43 Jahre arbeite selbst 11 Jahre in diesem Unternehmen von Anfang an als Stellvertreter. Ich bin 5 Mal in diesen 11 Jahren krank gewesen und habe mir nie was zu Schulden kommen lassen.
    Junge Leute sind gern gesehen im diesem Unternehmen. Sie sind günstiger.
    Zudem ist diese Männerhierarchie sehr markant geworden ist. Eine langjährige Kraft wie mich durch solch Kündigung vor die Tür zu setzten ist ein Armutszeugnis für dieses Unternehmen.

    * Bei einer Verdachtskündigung wird dem Beschäftigten eine schwerwiegende Pflichtverletzung oder gar eine Straftat unterstellt. Es ist eine besonders beliebte Form der Kündigung, weil sie oft fristlos ausgesprochen wird und nützlich sein kann, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter*innen in Verruf bringen will. Die aktion ./. arbeitsunrecht fordert in ihren Reformvorschlägen, dass die Beweislast grundsätzlich beim Unternehmen liegen soll. https://arbeitsunrecht.de/betriebsraete-staerken-kriminelle-unternehmer-bekaempfen/

    • Daniela sagt:

      Das tut mir sehr leid. Das ist ja fast wie in der Türkei, wo ständig unliebsame Journalisten verhaftet werden wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Ich hoffe sehr, dass Sie vor dem Arbeitsgericht etwas bewirken können!

  13. Jessica Reisner sagt:

    Ich nominiere die Sicherheitsfirma I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH und deren Anwalt Helmut Naujoks, bekannt durch skrupelloses Vorgehen gegen demokratisch gewählte Mitarbeitervertreter.

    Die I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH führt im Auftrag der Bundespolizei mit rund 1450 Beschäftigten am Frankfurter Flughafen Sicherheitskontrollen durch. Monatlich fallen tausende Überstunden an. Der Betriebsrat kämpft deshalb für Neueinstellungen.
    Das Management unter Ran Langer und Glenn Murphy reagiert auf diese Forderung mit der Kündigung von drei Betriebsratsmitgliedern, nämlich des Betriebsratsvorsitzenden, seines Stellvertreters und eines weiteren Betriebsratsmitglieds.
    Vermutlich auch um zu verhindern, dass die engagierten Betriebsratsmitglieder die Betriebsratswahl 2018 vorbereiten können, werden sie seit Wochen durch eine Aneinanderkettung von Hausverboten von der Belegschaft fern gehalten.

    Hinzu kommt einer von Helmut Naujoks dreckigsten Schachzügen: gegen den Betriebsratsvorsitzenden und seinen Stellvertreter liegt eine abstruse Schadenersatzklage vor. Der Gütetermin zur Schadenersatzklage findet am 26.01.2018 statt.

    Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt bereits wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit gegen die I-SEC. Dennoch kann Helmut Naujoks immer wieder Verlegungen von Gerichtsterminen erwirken und die Verfahren dadurch in die Länge ziehen.

    Das I-SEC Management betreibt derweil Stimmungsmache gegen die engagierten Vorsitzenden des Betriebsrats und schüchtert die Belegschaft, sowie die restlichen Betriebsratsmitglieder ein.

    Helmut Naujoks ist derzeit am Frankfurter Flughafen nicht nur bei der I-SEC als Union Buster aktiv. Auch bei der Firma Travelex, die am Flughafen Frankfurt Wechselstuben unterhält, betreibt Helmut Naujoks, unbehelligt von der Anwaltskammer, die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden und seiner Stellvertreterin. Dazu hier mehr: https://arbeitsunrecht.de/system-naujoks-wer-stoppt-diesen-wahnsinn/

    Der von I-SEC und Helmut Naujoks praktizierte Rechtsnihilismus und die offen zur Schau getragene Verachtung für das Betriebsverfassungsgesetz fordert geradezu Proteste. Sicherheitskontrollen an Flughäfen sind keine Aufgabe für windige Privat-Unternehmen.

    Eine Sammlung der Berichte zu den skandalösen Vorgängen bei I-SEC am Frankfurter Flughafen findet sich hier: https://arbeitsunrecht.de/?s=I-SEC&submit=Los

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