Freitag13: Skrupellose Unternehmen gesucht!

Kampagne sammelt Vorschläge: Bereits 15 Skandalfälle eingegangen | Vorbereitung auf Aktionstag 13. Mai 2016

Pressemitteilung 01/2016

Die Kampagne „Jetzt schlägt’s 13!“ nimmt Fahrt auf. Noch bis zum Ende dieser Woche können interessierte Einzelpersonen und Betroffene solche Unternehmen vorgeschlagen, die nach ihrer Meinung die Rechte von Betriebsräten, Gewerkschaften und Beschäftigten systematisch mit Füßen treten.

Die Aktion startete am vergangene Donnerstag. Bereits heute sind 15 Vorschläge eingegangen, darunter fünf aus dem Einzelhandel und zwei bekannte Online-Händler. Die Umfrage förderte mit den Firmen Drekopf, Essen und  Schulungskauf.de XXXL GmbH, Aachen aber auch zwei Fälle zu Tage, die bislang von der Presse unbeachtet blieben. (Eine Übersicht finden Sie >>hier.)

Breite Beteiligung möglich

Die aktion./.arbeitsunrecht wird aus den eingegangenen Vorschlägen geeignete Kandidaten ermitteln. Dies geschieht in einer Mitgliederabstimmung und mit Unterstützung einer Jury. (Wer sich jetzt noch entschließt, der aktion./.arbeitsunrecht als Fördermitglied beizutreten, kann mit entscheiden.)

Das Unternehmen mit den meisten Stimmen wird am Aktionstag Schwarzer Freitag, 13. Mai 2016 bundesweit in den Fokus von Protesten rücken.

Zeitplan

  • bis 25. März 2016: Vorschläge möglich >>http://www.archiv.arbeitsunrecht.de/jetzt-schlaegts-13-kandidaten/
  • 26. – 31. März 2016: Mitgliederentscheidung trifft engere Auswahl
  • 1. bis 25. April 2016: Online-Voting | 3 bis 5 Unternehmen stehen zur Auswahl
  • 26. April 2016: Bekanntgabe des „Gewinners“
  • 13. Mai 2016: Aktionstag gegen das ausgewählte Unternehmen

Derzeit überlegt die aktion./.arbeitsunrecht noch, ob sich der Aktionstag neben Unternehmen auch erstmals direkt gegen aggressive Anwaltskanzleien richten soll. Diese könnten in einer zweiten Kategorie ausgewählt werden.

Von der öffentlichen Nominierung und Online-Abstimmung versprechen sich die Initiatoren zwei Effekte:

  1. Gesteigerten Druck durch öffentliche Aufmerksamkeit – auch auf solche Firmen, die am Ende nicht ausgewählt werden.
  2. Hohe Identifikation und Beteiligung bei Betroffenen.

Zitate

„Bereits die Nominierungsphase macht deutlich, wie sehr die Themen Union Busting und Arbeitsunrecht den Beschäftigten in Deutschland unter den Nägeln brennen. Ich bin mit der Beteiligung sehr zufrieden. Sie ist rege und engagiert“,

sagte Elmar Wigand aus dem Kölner Büro der akton./.arbeitsunrecht.

„Die eingehenden Beträge sind sehr qualifiziert, unser Umfeld fördert zudem ständig neue Fälle zu Tage. Die öffentliche Sammlung hilft, die Decke etwas zu lüften, die immer noch über den dunklen Seiten der deutschen Arbeitswelt liegt“,

sagte Jessica Reisner, Campaignerin und Social-Media-Redakteurin der Initiative.

Presse-Kontakt

Für Nachfragen, Interviews und Hintergrundgespräche stehen Ihnen zur Verfügung:

Jessica Reisner – 0160. 93 233 756 | Elmar Wigand – 0221. 99 758 522 | kontakt(a)arbeitsunrecht.de


Mehr Informationen


Wenn Sie den Aktionstag Schwarzer FREITAG, DER 13. unterstützen möchten: Werden Sie Fördermitglied der aktion./.arbeitsunrecht! Eine Mitgliedschaft ist ab 2,50 im Monat möglich und steuerlich absetzbar.


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Die Kampagne “Jetzt schlägt’s 13!” erfährt freundliche Unterstützung durch die Bewegungsstiftung.


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