Schwarzer Freitag: Was sind deutsche Horror-Jobs?

Schwarzer Freitag, der 13. Januar 2017 - Aktionstag gegen Furchtbare Juristen + Horror-Jobs

Wir sammeln schlimme Arbeitgeber. Nennen Sie uns Kandidaten per Kommentarfunktion!

Fertigmacher gesucht: Welches Unternehmen wollen Sie für Freitag, den 13. nominieren?

Der 13. Januar 2017 ist ein Schwarzer Freitag. An diesem Tag wird die aktion./.arbeitsunrecht zusammen mit Unterstützer_innen in ganz Deutschland Protestaktionen gegen Horror-Jobs und schikanöse Unternehmen durchführen.

Wir rufen die arbeitende Bevölkerung zum Widerstand auf: Gegen Union Buster, Fertigmacher, Betriebsratsfresser, Lohndrücker und skrupellose Profit-Maximierer!

Bisher haben unsere Leser*innen vorgeschlagen: OBI | Bohnenkamp AG, Osnabrück | Randstad | real SB Warenhaus GmbH | Häuser KG DruckDiscount24.de, Köln | REWE Center Stanislawski & Laas, Hamburg | Phone Service GmbH | Drogeriekette Rossmann | Laudemann Bau, Sontra | Möbelhaus Segmüller | Median Klinik | Kleinbusservice, Geldhausen | Franziskus-Krankenhaus, Berlin | Microtherm GmbH, Pforzheim | Aldi Nord |  Obdachlosenzeitung BISS, München |

Nennen Sie uns Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser!

Mit dem Aktionstag am 13. Januar 2017 wollen wir die Schattenseiten der deutschen Arbeitswelt beleuchten und öffentlichen Druck auf üble Unternehmer ausüben. (Mehr Infos: Pressemitteilung, 14. 10. 2016)

Unser Ziel ist es, Beschäftigte, Gewerkschafter_innen und Betriebsratsmitglieder zu unterstützen, die am Arbeitsplatz auf unzumutbare Weise unter Druck gesetzt werden.

Jetzt sind Sie gefragt:

  • Welcher Arbeitgeber hätte Ärger verdient?

  • Warum genau? Was ist passiert?

  • Wer sind die Fertigmacher? Welche Anwälte & Unternehmensberater waren beteiligt?

  • Wurden weitere Spezialisten hinzu gezogen (Detekteien, PR, Mediation etc.)?

  • Gibt es Berichte (Zeitung, Blogs, Facebook, Gewerkschaftsmedien)?

Nutzen Sie die Kommentar-Funktion ganz unten für freie Meinungsäußerungen und Verbreitung unzensierter Hintergrund-Informationen!

ACHTUNG: Wenn ihre Nominierung anonym erscheinen soll, geben Sie sich bitte einen Fantasie-Namen an. Wir benötigen aber ihre korrekte E-Mail-Adresse (diese wird nicht angezeigt), damit wir evtl. Rückfragen zu konkreten Sachverhalten stellen können.

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38 Kommentare zu “Schwarzer Freitag: Was sind deutsche Horror-Jobs?
  1. Siegfried Heinze sagt:

    FA. SEGMÜLLER oh Gott was für ein Verein?
    Habe leider in dieser Firma vor einem halben Jahr in der Küchenabteilung 3.Stock angefangen. Obwohl ich die besten Zahlen aller 8 Neuen hatte, wurde mir letzte Woche gekündigt. Kannst sagen,dass ich ich in meinem 35 jährigen Berufsleben noch nie so viele arrogante kleine Verkäufer wie hier getroffen habe. Mobbing ist hier Gang und gebe, jeder jammert und keiner unternimmt etwas. DIE WOLLEN AUCH KEINE GUTEN

    Leute kauft lieber anders!!!!!

  2. Paddy sagt:

    Ich bin klar für die Obi-Baumarktkette. Sie hat sich in letzter Zeit mit besonders aggressiver Firmenpolitik hervor getan.Z.B.Entledigen von unbequemen Mitarbeitern. (Sömerda).

  3. Marko sagt:

    Ganz klar der angebliche top Arbeitgeber Obi! Der seine Mitarbeiter in den Märkten wie Menschen zweiter Klasse behandelt und nicht in der Lage ist einen Tarifvertrag an zu erkennen

  4. H.Z sagt:

    Ich nominiere OBI!

    Das Unternehmen unterdrückt die Betriebsräte und enthauptet den Gesamtbetriebsrat (wie in einem Kommentar vorher schon erwähnt)

    OBI verspricht eine Gehaltserhöhung die dann in eine Einmalzahlung von 400 € Brutto umgewandelt wurde. Das war mitte 2015.

    Anfang des Jahres wurde den Mitarbeitern ein neues Gehaltskonzept versprochen, von dem bis heute jeder Spur fehlt.

    Im Mai wurde der Tariflohn angehoben jedoch NICHT die Löhne der Mitarbeiter, die mittlerweile nur zwischen 75% und 80% davon verdienen!

    Täglich kommen neue Aufgaben, Pflichten und Verantwortung hinzu, jedoch kein Wort oder einer Geste der Dankbarkeit oder Wertschätzung seitens des Arbeitgebers.

  5. Thore sagt:

    Wie ist die Betriebsratdichte bei McDonald’s Deutschland?

  6. F. J. sagt:

    Wie wäre es mit Verdi, die ihren Mitarbeitern statt 5 % mehr Lohn nur 0,2 % zugestehen. Die wären perfekt für Ihre Heuchelei.

    • Masanoli sagt:

      Dieser Kommentar vergisst, dass ver.di eine Mitgliederorganisation ist. Die einzige Einnahmequelle sind deren Mitgliederbeiträge. Daraus ergibt sich ein zwangsläufiger Zusammenhang für die Möglichkeit der Gehaltserhöhung. Zudem sollt nicht vergessen werden, wie hoch das Gehaltsniveau innerhalb von ver.di ist. Viele Beschäftigte in der „freien“ Wirtschaft würden sich freuen, gerade das zu verdienen, was bei ver.di in der Verwaltung verdient wird. Neben dem Gehalt spielen auch Jahressonderzahlungen, Urlaubsanspruch und Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Hier hat ver.di eine Vorbildfunktion, von der sich viele eine Scheibe abschneiden könnten. Daher ist dieser Vorschlag unseriös.

  7. U. B. sagt:

    Ich schlage vor das Sozialunternehmen BISS e.V. in München

    Zur Einleitung: bei BISS werden Mitarbeiter zur Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug gezwungen. Wer das nicht mit macht wird erpresst, betrogen und bedroht. Ich war da als Schwerbehinderter Angestellt.

    Zum Arbeitsvertrag: Laut dem muss man 400 Zeitungen im Monat verkaufen und da steht 21 Stunden Woche. Mehrarbeit wird nicht bezahlt. Entscheiden wo man verkauft geht nicht die Plätze werden zugeteilt man steht dann auf der Straße oder in einer U Bahn Station mit 2 bis 3 Zeitungen in der Stunde manchmal gar keine. Man kommt so auf 40 bis 50 Stunden in der Woche. Sonntage und Feiertage sind Arbeitstage. Wenn man weniger schafft hat man weniger gehakt, als in der Gehaltsabrechnung steht, und muss das minus während seines Urlaubs nacharbeiten.

    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wird nach verkauften Zeitungen verrechnet also nicht nach Krankheitstagen sondern wie die Geschäftsleitung gerade lustig ist hat man die Vormonate mehr Zeitungen verkauft so wird auch die Mehrarbeit mit verrechnet. Wer Pech hat erhält so gar keine Lohnfortzahlung. Ohne Trinkgelder würden viele Mitarbeiter verhungern oder könnten nicht mal ihre Miete bezahlen.

    Gut haben es Topverkäufer die Schwarzarbeiten können zu ihrem Gehakt Weihnachtsgeld und viele andere Zahlungen werden in Bar bezahlt so halten alle ihren Mund und manche Topverkäufer kommen auf über 5000.- EURO was diese Schwarz verdienen.

    Als ich 2013 einen Betriebsrat gründen wollte und bar Zahlungen dem Jobcenter gemeldet habe wurde ich als unloyaler Mitarbeiter bezeichnet und wurde bedroht und nach einer verbalen Ausseinandersetzung gekündigt. Wohl gemerkt trotz Schwerbehinderung.
    Dazu ein Bericht in der TAZ September 2014, sowie Berichte in verschiedenen Zeitungen, dass gegen den Verein BISS seit November 2014 ermittelt wird wegen gewerbsmäßiger Steuerhinterziehung.
    https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5033092&s=BISS+Obdachlosenzeitung/

    Was mich ärgert Verdi und der DGB wissen darüber seit 2010 sind aber der Meinung mit Windmühlen legt man sich nicht an. Nicht nur das man Mitarbeiter betrügt bei Lohnfortzahlung. Man betrügt auch Jobcenter und Krankenkassen.

    Quellen:
    Bis(s) zur Erschöpfung, taz, 17.9.2014 – http://www.taz.de/!5033092/
    Ermittlungen gegen „Biss“ und Ärger bei „Charity München“, Münchner Abendezeitung, 15.1.2016 – http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.muenchner-obdachlosenzeitungen-ermittlungen-gegen-biss-und-aerger-bei-charity-muenchen.b2e0cb25-3414-4b00-a712-754d731d1187.html

  8. Christine Westermann sagt:

    Ich nominiere die Aldi Nord Gesellschaften , da sie zum wiederholten Male die Betriebsräte unter Druck setzt eine Betriebsvereinbarung zu unterschrieben die zum Nachteil der Beschäftigten ist.

    Sie drohen mit Auflösungen einzelner Abteilungen oder Schliesungen ganzer Zentralen .Betriebsräte werden persönlich angegangen . Beiträge auf youtube. Zuletzt soll eine BV unterschrieben werden Früh/Spät Sonn- und Feiertagsarbeit regelt. Die Arbeitszeiten sind in der BV so flexibel das der Mitarbeiter seine Freizeit nicht mehr planen kann.
    Der Abschied von Familie und Freunden.

    Ergänzung der Redaktion:
    youtube-video: Aldi macht Angst, verdi April 2016

    siehe auch „Die Fertigmacher – Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung“ von W. Rügemer und E. Wigand, 2014, Seite 147, papyrossa Verlag. Dort heißt es unter anderem: „Zur Methode der möglichst hohen Kostentransparenz gehört auch das möglichst geringe Personal – die Mehrzahl in Teilzeit – mit Allroundeinsatz, hoher Arbeitsdichte, rigoroser Überwachung und unvergüteten Überstunden. Gezielt werden nicht nur „regulär“ Beschäftigte, sondern auch Azubis, ältere Filialleiter und untere Manager verschlissen und schnell hinausgemobbt, um Kosten zu sparen. Die Verantwortlichen, die ihre Filiale betriebsratsfrei halten und auch dadurch Betriebskosten senken, werden belohnt.

  9. R. K. sagt:

    Nominiert: Fa. Microtherm GmbH, Pforzheim und IGM Porzheim

    Von ca. 70 Mitarbeitern wurden 20 in eine Transfergesellschaft zum 01.07.16 ausgelagert im ausdrücklichen Einvernehmen mit der Gewerkschaft! Darunter ALLE über 60-Jährigen!
    Für die Vertragsunterzeichnung in die Transfer-Ges. blieb nicht mal 1 Woche Bedenkzeit/jur. Beratung, andernfalls drohte die Kündigung. Noch im Dezember 2015 war die Firma angeblich auf einem guten Weg in die Vorgabenerfüllung. Im Mai hieß es dann: Seit Oktober 2015 läuft es extrem schlecht!
    Wie schon seit einigen Jahren üblich: Lügen und täuschen, um von der unfähigen GL abzulenken.

  10. Marc sagt:

    OBI-Vertriebsleiter skrupellos !

    Anweisung vom Verkaufsleiter (VL) an den Marktleiter eine eigentlich harmlose Email vom Gesamtbetriebsrat (GBR) mit Ansprechpartnern für uns Mitarbeiter aus dem Posteingang zu löschen.
    Hinweis danach auch an den Papierkorb (löschen) zu denken. Unglaublich wie massiv gegen den GBR bei OBI vorgegangen wird. Klare Nominierung für OBI!

  11. Helmut Born sagt:

    Ich nominiere real,-, weil der Metro Vorstand nur 1 Woche nach dem er den Kaufhof für 2,8 Milliarden € an die kanadische Hudson Bay Companie verkauft hatte die Tarifbindung durch die OT Mitgliedschaft im Einzelhandelsverband gekündigt hatte.
    Damit hat das auf Verbandsseite bedeutenste Unternehmen aus dem Tarifvertrag verabschiedet und damit die Axt
    an den Tarifvertrag im Einzelhandel gelegt.

  12. P. L. sagt:

    Ich nominiere das feine KATHOLISCHE Franziskus-Krankenhaus in Berlin und damit gleichzeitig die Katholische Kirche mit Bischof Heiner Koch.
    Das Motto des Krankenhauses ist „Pax et bonum – Der Friede und das Gute“.

    http://www.franziskus-berlin.de/

    Seit das Krankenhaus seit Ende 2015 zum katholischen Elisabeth Vinzenz Verbund gehört, gilt das nicht mehr für die Mitarbeiter. Unter Federführung des zuständigen Geschäftsführers Dreißigacker des verschwesterten St. Joseph-Krankenhauses Berlin werden jahrzehntelang beschäftigte Mitarbeiter der Küche und alle Physiotherapeuten aus betrieblichen Gründen gekündigt und durch Billiglöhner einer Firma ersetzt, die perverserweise von ……ja….von Tobias Dreißigacker geführt wird.

    https://www.moneyhouse.de/Tobias-Dreissigacker

    http://www.aundotherapieberlin.de/impressum/

    Die Beschäftigten sind auf sich alleine gestellt. Die Verschachtelung der Organisation und die komplette Übernahme durch eine Billiglöhnerfirma interessiert die katholische Kirche überhaupt nicht.
    Es erfolgt ein 1:1 Betriebsübergang, die zu teuren alten Kräfte werden nach Hause in die Arbeitslosigkeit geschickt.

    • Amos Tekoa sagt:

      Ein traurige Geschichte gegen jede angebliche Christlichkeit.
      Ergänzend muss erwähnt werden, daas auch andere Bereiche massiv betrroffen sind. Nämlich alle Bereiche außerhalb von Pflege und Ärztschaft.

  13. M. S. sagt:

    Geldhauser Kleinbusservice pflegt mit seinen Fahrern sehr kreative Arbeitsverträge zu vereinbaren, die wenig mit deutschem Arbeitrecht zu tun haben.
    Die Fahrer werden ausschließlich für die Zeit bezahlt, die sie behinderte Menschen fahren. Fahrten von einem Auftrag zum anderen werden nicht bezahlt. Das bedeutet, dass das wirtschaftliche Risiko des Unternehmens 1:1 auf die Fahrer abgewälzt wird. Falls etwa in Schulferien keine Aufträge mehr vorhanden sind, behält sich Geldhauser das Recht vor Mitarbeitern keinen Lohn mehr zu bezahlen. Das heißt, Geldhauser erhält in diesem Fällen rechtswidrige staatliche Subventionen, wenn Mitarbeiter Geld von der Agentur von Arbeit erhalten müssen.

    Neue Mitarbeiter werden für Fahrten von Schwerbehinderten überhaupt nicht zuvor ausgebildet. Sie erhalten neben dem stressigen Job nur an den Wochenenden ab und zu Fortbildungen. Mit berichtete ein Fahrer, dass er nach drei Monaten aus Gewissensgründen gekündigt hat. Er musste u.a. eine junge Frau nach einer Skoliose-Operation fahren ohne eine Erste-Hilfe-Ausbildung für Unfälle mit Behinderten erhalten zu haben. Übrigens hat die Regierung von Oberbayern den Auftrag für die Fahrten von Behinderten an Geldhauser vergeben.

  14. M. S. sagt:

    Die Süddeutsche Zeitung verstößt seit Jahren gegen das Urheberrecht und bezahlt freie und feste freie Mitarbeiter unter Tarifniveau. Die jedoch wagen sich nicht zu beschweren und zu kämpfen, da jeder, der aufmuckt keine Aufträge mehr erhält.

    Die Zahl der Redakteure ist durch Kündigungen so gesunken, dass die verbliebenen ein unmenschlich hohes Arbeitspensum erledigen müssen.

  15. Zantopp sagt:

    Vorschlag: für den „schwarzen Freitag“ schlage ich die Lehrerausbildungsstätte in Dresden vor. Die Referendare werden dort schikaniert. Schriftdokumente können vorgelegt werden, Verstoß gegen die EMRK.
    http://www.lehrerbildung.sachsen.de/14776.htm

  16. Walburga Erichsmeier sagt:

    Hallo Ihr,

    ich möchte den Beitrag von Tim B. zum Median Konzern hiermit noch einmal unterstützen.
    Der Median Konzern ist als Markführer im Bereich Reha mit seinen Kliniken in ganz Deutschland vertreten. Seit Monaten werden Gewerkschafter, Betriebsräte und Beschäftigte durch Einsatz aller Mittel unter Druck gesetzt. Langjährig Beschäftigte müssen ihre Rechte einklagen, ob es nun um die Erteilung eines korrekten Zwischenzeugnisses geht, oder die Jubiläumszulage, das Essensgeld … Diese Liste könnte man noch um viele Beispiele verlängern.
    Aktuell will man auch noch den langjährigen Betriebsratsvorsitzenden der Klinik am Park, der seit 42 Jahren im Betrieb arbeitet in Zwangsrente schicken, obwohl der Kollege vorab ein Urteil beim AG Minden erwirken konnte, dass seine Beschäftigung auch über den 01.10.2016 hinaus geht. Dieses Urteil wird vom Arbeitgeber ignoriert und er fordert den Betriebsratsvorsitzenden am 24.10.2016 mehrmals unter Zeugen auf den Betrieb zu verlassen, ansonsten würden sie wegen Hausfriedensbruch klagen.
    Aus der Zeitung musste der Kollege dann erfahren, dass ihn für den Monat Oktober auch kein Gehalt mehr gezahlt wird.
    Der Median Konzern nimmt viel Geld in die Hand um seinen Konzern frei von Gewerkschaft und Betriebsrat zu bekommen. Er verfolgt sein Ziel systematisch und zielgerichtet mit einem Menschverachtenden Vorgehen, dies muss unbedingt an den Pranger gestellt werden. Dies darf keine Schule machen, solch ein Vorgehen kann von uns nicht toleriert werden.
    Deshalb nominiere ich den Median Konzern!!

  17. Tim B. sagt:

    Ich nominiere die Median Klinik Bad Oeynhausen

    Quellen:

    Ergänzung der Redaktion: Die Median Geschäftsführung schloss zum 30.06.2016 die Weserklinik (eine der Quellenhofkliniken bei Bad Salzuflen und Bad Oeynhausen) und machte auf einer Mitarbeiterversammlung die Belegschaft, die zur Durchsetzung ihrer Tarifforderung gestreikt hatte, für die Schließung verantwortlich. 140 Beschäftigte wurden ihm Rahmen dieser Vergeltungsmaßnahme gekündigt.
    Die Median GmbH wird seit Ende 2014 vom Private Equity Fond Waterland betrieben. Aber auch die vorhergehende Geschäftsführung bespitzelte den engagierten Betriebsratsvorsitzenden der Median-Quellenhofkliniken in Bad Oyenhausen Herbert T. bereits und versuchte ihn mit konstruierten Kündigungen aus dem Betrieb zu entfernen (https://drei.verdi.de/2015/ausgabe-55/schwerpunkt/seite-4-5/drohung-mitten-im-streik). Aktuell versucht Waterland den Betriebsratsvorsitzenden jetzt per Zwangsverrentung los zu werden (http://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/bad_oeynhausen/bad_oeynhausen/20957486_Medianklinik-setzt-Betriebsrat-vor-die-Tuer.html). Median betreibt laut wikipedia 78 Rehabilitationskliniken, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen an 48 Standorten. Laut Verdi sind es seit dem Zusammenschluss mit RHM und dem Kauf der Klinikgruppe Allgemeine Hospitalgesellschaft AG (AHG AG) Ende Juli 2016 sogar bundesweit über 120 Einrichtungen mit gut 15.000 Beschäftigten.
    Verdi schreibt über Median: Um die Gehälter flexibel an die Marktlage anpassen zu können, begeht Median flächendeckende Tarifflucht. Bestehende Tarifverträge wurden gekündigt und zugleich erklärt, dass Median für neue Tarifverhandlungen mit ver.di nicht zur Verfügung stehe. Stattdessen wolle man versuchen, mit den Betriebsräten vor Ort sogenannte „flexible Lohnmodelle“ verabreden. Im schlimmsten Fall gelten künftig nur noch die gesetzlichen Mindeststandards.(https://gesundheit-soziales.verdi.de/geld-tarif/konzerne-tarifbereich/median)

  18. Thomas O. sagt:

    Die Firma Möbelhaus Segmüller in Friedberg bei Augsburg hat immer noch keinen Betriebsrat.
    Die Mitarbeiter die versuchen einen Betriebsrat aufzubauen werden schnellstens „rausgeekelt“ so das der Rest der Mitarbeiter Angst haben bzw. mundtot gemacht werden.
    „Wer zahlt der Bestimmt“

    Segmüller hat Filialen in Filialen in Frankfurt, Weiterstadt (b. Frankfurt), Mannheim, Nürnberg, Stuttgart, Friedberg (b. Augsburg) bis Parsdorf (b. München).
    Quelle: http://www.segmueller.de/unser-unternehmen

  19. Helmut T. sagt:

    ich nominiere die Firma Laudemann-Bauunternehmung Sontra.

    Quellen:
    Firmen-Geschichte (Selbstdarstellung): http://www.laudemann-gmbh.de/neueseiten/21.html

  20. Werner Rügemer sagt:

    Die Drogeriekette Rossmann ist Vorreiter für flächendeckende Werkverträge – Verdacht auf illegale Arbeitnehmerüberlassung?

    Auslagerung durch Werkverträge:
    Der Rossmann-Clan verdient gut mit der Masche: in den Drogeriemärkten der Kette arbeiten neben den Beschäftigten von Rossmann Werkvertragsarbeiter. Die Werkvertragsarbeiter werden von Firmen angeheuert, an denen Rossmann Anteile hält. Die Werkvertragsarbeiter*innen werden schlechter bezahlt als das Stammpersonal und „flexibel eingesetzt“. Anstatt mehr Personal fest einzustellen, schreibt sich Rossmann selbst Rechnungen. Dirk Rossmann soll laut wikipedia zu den 600 reichsten Menschen weltweit zählen. 2016 ist sein Unternehmen die zweitgrößte deutsche Drogeriemarktkette mit 2.000 Filialen und 29.000 Mitarbeitern in Deutschland, weiterhin ist Rossmann in Ost- und Südosteuropa vertreten.

    Die Drogeriekette Rossmann ist zu 60 % Eigentum der Rossmann-Familie, 40 % gehören der A.S.Watson Group, die zur CK Hutchison Limited, Hongkong: die hat 120.000 Beschäftigte weltweit im Bereich Einzelhandel, Energie, Telekommunikation, Getränke, Nahrung, Kosmetik. Motto „happy workplace“.

    Rossmann gründete die Instore Solutions Services GmbH ISS, diese schloss mit der „christlichen“ Gewerkschaft DHV Tarifverträge ab. ISS war in Wirklichkeit eine Beteiligungsgesellschaft von Rossmann: Rossmann war neben dem Geschäftsführer einziger Gesellschafter.

    ISS gründete mit anderen Einzelhandelsketten 2010 den Arbeitgeberverband Instore und Logistik ILS, die 50.000 Werkvertragler sind zu dreiviertel Minijobber nach dem Hartz Gesetz I. (siehe Die Fertigmacher S. 130 f.)

    Im April 2016 berichtete das Magazin Der Stern über Arbeit auf Abruf, keine festen Stunden und sogar ein Unterlaufen des Mindestlohns bei ISS-Beschäftigten, die bei Rossmann Regale einräumen.

    Aufgrund von Kritik stellte Rossmann um: Jetzt hat die Firma promota.de die Aufgaben von ISS übernommen. promota.de hat mindestens 2 Tochterfirmen: Tempus und Impuls One, die v.a. für Rossmann Werkvertragler liefern.

    Illegale Arbeitnehmerüberlassung?
    Der Stern („K.O.-Punkt“, 6.10.2016) und Report Mainz 4.10.2016: regulär Rossmann-Beschäftigte und Werkvertragler arbeiten teilweise dasselbe, Arbeitsrechtler Prof. Peter Schüren sieht starke Anzeichen für Schein-Werkverträge. Stern und Report Mainz haben Aussagen von Beschäftigten dazu. Bei Überprüfungen durch TÜV Rheinland werden die beiden Gruppen – eigene Beschäftigte und Werkvertragler – schnell getrennt. Report Mainz zeigt interne Papiere von Tempus, in denen die Werkvertragler angewiesen werden, wie sich während einer Überprüfung durch den TÜV zu verhalten ist. Der Stern titelt mit Verdacht auf illegale Arbeitnehmerüberlassung.

    Dazu Pressemitteilung 5.10.2016 Rossmann: TÜV habe Korrektheit bescheinigt. Weitere Werkverträge bzw. Subunternehmer gebe es für Inventuren, Hausmeister, Elektroarbeiten, Glasreinigung, Fahrstuhlwartung, Sicherheitsdienste, Foto-Labore, Betreuung der Elektron. Artikelsicherung. Nette Neben-Bemerkung zum Medienbetrieb: „Auch die journalistische Arbeit der Redaktionen wird in Teilen an freie Journalisten vergeben, die dann auf Grundlage eines Werkvertrags Zeilen produzieren.“

    Quellen:

  21. Arem G. sagt:

    Ich nominiere die Phone Service GmbH

    • -die Techniker, die für Smartphone-Reparaturen zuständig sind, müssen auch Kostenvoranschläge machen, kassieren, Rechnungen erstellen, Reklamationen abwickeln, Telefonauskunft, Inventur, Wareneingang, Warenausgang
    • in der Freizeit Geld soll Geld aus der Kasse zur Bank gebracht werden
    • auf Google gibt es – vermutlich unter Zwang – fake-Bewertungen von Technikern die sich als Kunden ausgeben, Werkzeug und Arbeitsmaterial muss oft selbst beschafft und bezahlt werden.
    • es gibt keinen Betriebsrat
      -erfahrene Leute werden schnell wieder rausgeworfen, obwohl sie wertvoll sein könten für die Firma
    • Es arbeiten viele Immigranten dort, die oft wenig Ahnung von Ihren Rechten als Arbeitnehmer haben.
    • um den gesetzlichen Mindesturlaub zu bekommen, brauchte man schon Rechtsbeistand
    • Fortbildung während der Arbeitszeit ist nicht erlaubt, soll in der Freizeit gemacht sein
    • keine Zuschläge für Arbeiten an Heiligabend, verkaufsoffener Sonntag, Silvester, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, keine Gehaltserhöhung
    • es gibt Filialen bei denen nie ein Abteilungsleiter da ist
    • Um Kosten zu sparen, sind die Filialen ständig unterbesetzt.
  22. M.H. sagt:

    Habt Ihr schon mal an Lidl gedacht?
    Bei denen geht es auch nicht mit rechten Dingen zu.
    Mindestlohn gerade noch, aber dafür macht man unbezahlte Überstunden.
    Krank sein gibt es nicht und wenn wird das überwacht.

    M.H.

  23. Katalin Nemeth sagt:

    Mh, die Begründungen der bisherigen Nominierungen der 5 Kommentatoren (| Bohnenkamp | Randstad | real SB Warenhaus GmbH | Häuser KG DruckDiscount24.de) wirken ja nun nicht wirklich sachlich oder fundiert, sondern nach persönlichem Beleidigtsein.
    Das wirkt insgesamt eher unseriös.
    MfG
    Katalin Nemeth

    • redaktion01 sagt:

      Liebe Frau Nemeth,

      wir können Ihre Einschätzung nicht teilen. Dass Leute Unternehmen nominieren, die sie aus persönlicher Erfahrung kennen, ist genau in unserem Sinne. Hier geht es sicher nicht um „Beleidigtsein“. Das ist unserer Auffassung nach eine unzulässige Verharmlosung.

      Wir sammeln in einem ersten Schritt recht ungefiltert Anregungen. Daraus werden wir drei Kandidaten auswählen, die wir ab 1. November zur Online-Abstimmung stellen. Ab dann werden wir auch tiefer graben und zusätzliche Recherche-Ergebnisse zu den Unternehmen präsentieren.

      Darf ich fragen für welche Personalabteilung oder Personaldienstleistung – so meine Vermutung – Sie selbst arbeiten? Oder woher rührt ihre Sorge?

      Mit freundlichen Grüßen
      Elmar Wigand

      • Katalin Nemeth sagt:

        Guten Tag Herr Wigand,
        nun ich bezog meine Annalyse der Unsachlichkeit aus den Formulierungen der ungefilterten Kommentare/ Nominierungen selbst. Ich zitiere exemplarisch aus der Kommentar-Nominierung für Bohnenkamp: „Erkrankt ein Mitarbeiter wird er zu einem Krankenrückehrergespräch genötigt und ihm wird da ordentlich der Kopf gewaschen.“, „Viele Vorgesetzten verdanken ihren Posten nicht ihren Leistungen, sondern einer Vetternwirtschaft, die dafür sorgt,daß man grenzdebil bis ungeeignet diesen Posten inne hat,…“
        Also, die Umschreibungen „Kopf waschen“, „Vetternwirtschaft“ und „grenzdebil“ sind nicht nur emotional und rein persönliche Einschätzungen.
        Nein, ich arbeite nicht in einer Personaldienstleistung oder ähnlichen Position, ich bin freiberuflich tätig. Dennoch sind mir bereits Unfairness und Ungerechtigkeit direkt und indirekt widerfahren. Ich unterstütze ausdrücklich die Arbeit von Ihrem Verein – soweit diese fair und der Sache dienlich ist. Das sehe ich in den von mir monierten Kommentaren/Nominierungen nicht. Da wird sich meines erachtens auf dem Rücken der Arbeitgeber „ausgekotzt“, statt sachlich Mißstände zu benennen.
        Soll das die weitere Vorgehensweise sein?
        MfG
        Katalin Nemeth

  24. HaPe sagt:

    Ich nominiere REWE Stanislawski & Laas GmbH & Co. oHg, Hamburg

    weil seit der Privatisierung dermaßen Personal abgebaut wurde, das die Mitarbeiter/innen täglich von einer Abteilung in die Andere verschoben werden um entstandene Personallücken in den anderen Bereichen zu füllen, damit die Kunden wenigstens einigermaßen bedient werden können.

    Auch Mehrarbeitsstunden der Mitarbeiter/innen sind an der Tagesordnung und werden erwartet. Der Erfolg einer solchen Personalplanung / Reduzierung zeigt sich besonders durch stressbedingte Krankheitsausfälle der Mitarbeiter/innen und nicht zu letzt in schlecht aufgeräumten und bestückten Regalen und Regalwegen.

    Und da warnt Herr Stanislawki im Hamburger Abendblatt v. 12.10.16 vor zu viel Stress im Berufsleben und Alltag. Originaltext : „Als Chef muss ich dafür sorgen, dass meine Beschäftigten gesund arbeiten können. Ich bin für die Unternehmenskultur verantwortlich. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Aufgaben bekommen, die sie bewältigen können, und die Zeit, die es dafür braucht. Sie haben Anspruch auf einen Feierabend, der den Namen auch verdient hat, damit sie dafür sorgen können, dass es auch zu Hause läuft. Sie sollen wissen, dass ich ihre Leistungsbereitschaft und ihren Einsatz wertschätze und dass jeder Einzelne für den Erfolg unseres Geschäfts wichtig ist.“

    Welch eine Farce!

    Quellen:
    Ex-Trainer Holger Stanislawski warnt vor Stress im Job, Hamburger Abendblatt, 12.10.2016

    Website REWE Stanislawski & Laas, Impressum

  25. Kampfente sagt:

    Hallo, da wäre auf jeden
    Fall die Häuser KG, Offsetdruckerei zu nennen, auch bekannt unter druckdiscount24.de, Venloer Straße 1271, Köln

    Die Firma Verhindert mit Kündigungen die Gründung eines Betriebsrat.

    Quellen: Interessante Zahlen, Daten und Fakten, druckdiscount24.de

  26. M. B. sagt:

    Ich nominiere die Real Sb Warenhaus Gmbh für den schwarzen Freitag am 17.Januar 2017.

    Man hat in diesem Unternehmen mit der Angst der Arbeitnehmer gespielt, in dem man indirekt mit einem Verkauf per Ultimatum gedroht hat.
    Daraufhin gab es eine Abstimmung über einen Zukunftstarifvertrag, der nur finanzielle Verschlechterungen für die Arbeitnehmer mit sich bringt.

    Man hat eine neue Unternehmenskultur versprochen, aber bisher sind Arbeitsverdichtung, zu wenig Personal, Psychostress, chaotische Arbeitszustände, schlechte Arbeitsbedingungen ….Lohndumping, Druck von oben nach unten, Mobbing, Auszubildene als Lückenfüller und Vieles mehr an der Tagesordnung.

    Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit weiter über diese Zustände informiert wird. Am 17.Januar 2017 Schwarzer Freitag für Real!

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/metro-mitarbeiter-sollen-real-umbau-mitfinanzieren/13449640.html

  27. René sagt:

    Das Zeitarbeitsunternehmen Randstad ist in Deutschland Marktführer, man rühmt sich eines flächendeckend Betriebsrates.

    Trotz alledem sind falsche Eingruppierungen, Schikane, Rechtsbruch bei Randstad an der Tagesordnung. Der BR ist weitgehend auf Arbeitgeberlinie – und solche BRs, welche ihrer Aufgabe als gewählte Arbeitgebervertreter_innen nachkommen, werden mitunter schon mal krankenhausreif gemobbt.

    Perfide ist auch der Hintergrund, dass insbesondere Randstad-Betriebsratsmitglieder mit ver.di Mitgliedschaft in der Tarifkommission Leiharbeit mitwirken – und über Arbeitsbedingungen verhandeln, von welchen sie nicht profitieren.

    Man nutzt den Einfluss in den DGB-Gewerkschaften und über die Betriebsräte zur Politik, allerdings spüren die Leiharbeitnehmer_innen wenig davon.

    Quellen:
    Selbstdarstellung Randstadt Betriebsrat, http://www.randstad.de/ueber-randstad/randstad-deutschland/betriebsrat
    ver.di und die Tarifrunde Leiharbeit, http://www.labournet.de/politik/alltag/leiharbeit/tarifverhandlungen/ver-di-und-die-tarifrunde-leiharbeit-201617/

  28. Conrad Meier sagt:

    Bohnenkamp AG – Bossing, Union Busting, Mitarbeiterdrangsalierung, üble Ausbeutung etc….ein Sauladen!

    Die Bohnenkamp AG ist laut Eigendarstellung „Europas führender Vermarkter und Großhändler für Landwirtschaftsreifen und ein Spezialist für EM- und Industriereifen.“ Sehr wichtig ist der Firma die Imagepflege nach Außen. Somit werden regelmäßiige Pressekontakte gepflegt und eine permanente Propagandamaschinerie sorgt für die Aufrechterhaltung des Images.

    Deren Fratzenbuchseite: https://www.facebook.com/BohnenkampOS/about/?entry_point=page_nav_about_item

    Die Realität selbst läßt sich mit „Außen hui – Innen pfui“ beschreiben.

    Erkrankt ein Mitarbeiter wird er zu einem Krankenrückehrergespräch genötigt und ihm wird da ordentlich der Kopf gewaschen.
    Der Umgangston der Vorgesetzten mit den Mitarbeitern ist schroff bis hin zum Überschreiten der Grenze der Zumutbarkeit.

    Viele Vorgesetzten verdanken ihren Posten nicht ihren Leistungen, sondern einer Vetternwirtschaft, die dafür sorgt,daß man grenzdebil bis ungeeignet diesen Posten inne hat, weil ein Verwandter dort auch arbeitet in einer leitenden Position. Das sorgt schon für die eine oder andere skurrile Anweisung oder Aussage.

    Vor einigen Jahren haben Kollegen sich dort zusammengetan und haben versucht einen Betriebsrat zu gründen. Diese wurde von der Geschäftsführung und derer speichelleckenden Vasallen verhindert.

    Die entsprechenden Kollegen wurden eingeschüchtert, von der Geschäftsführung / Vorstand und von deren Lakaien gemobbt, drangsaliert, schikaniert,abgestraft, strafversetzt usw. Was dazu führte,daß die Kollegen, die den Betriebsrat anstießen am Ende alleine dastanden, da die meisten anderen Kollegen verängstigt und eingeschüchtert waren.

    Im Betrieb herrscht ein Klima der Einschüchterung, Drangsalierung und Angst und viele Kollegen sind Lumpen, die sich dafür hergeben ihre Kollegen auszuspitzeln für die Geschäftsführung / Vorstand und Kollegen anzuschwärzen wo es nur möglich ist. In der Hoffnung irgendwann den Judaslohn einer Beförderung oder einer Erhöhung des Weihnachtsgeldes oder zusätzlicher Privilegien zu erhalten.

    Weiterhin gibt es in dieser Firma am Standort Osnabrück weit über 100 mit Zeitarbeitern besetzten Dauerarbeitsplätze. Damit werden systematisch „Normalarbeitesverhältnisse“ untergraben und das Lohnniveau abgesenkt.Vor allem geht es der Geschäftsführung / Vorstand um Spaltung der Belegschaft und Flexibilisierung. Die Leiharbeitslöhne können in der Regel durch Hartz 4 aufgestockt werden, womit sozusagen eine staatliche Lohnsubventionierung stattfindet.

    Weiterhin gelten die Zeitarbeitsgehälter laut Kostenstelle als „Materialkosten“. Somit können diese Löhne auch noch steuerlich abgesetzt werden!

    Die Zeitarbeiter werden diskriminiert behandelt. Sie erhalten keine Arbeitskleidung wie die Festangestellten und müssen mit minderwertigerer Arbeitskleidung arbeiten. Was zum Beispiel sich durch die billigsten Arbeitsschuhe überhaupt zeigt. Diese werden von den Zeitarbeitsmenschenhändlern gestellt. Ohne Dämpfung in der Sohle und absolut unbequem schmerzen die Füße und der Rücken nach jeder Schicht.

    Weiterhin spürt man schon die Verachtung diveser festangestellter Kollegen und Vorgesetzten gegenüber den Zeitarbeitern. Bis hin zum „Mobbing“.

    In der Betriebspropaganda wird den Zeitarbeitssklaven suggeriert, sie hätten eine Chance auf eine Übernahme. In der Realität ist das nur die Möhre für den Esel, damit der Karren gezogen wird.
    Kaum einer ist jemals übernommen worden!

    Mehr:
    Historie Bohnenkamp AG, Osnabrück – http://www.bohnenkamp.de/sites/Historie.html

  29. Jessica Reisner sagt:

    Ich nominiere die Baumarktkette OBI.

    Grund:
    Fortgesetztes Union Busting und Betriebsratsbekämpfung, darunter die Enthauptung des Gesamtbetriebsrats (GBR) durch Verkauf des OBI-Markts in Sömmerda (Thüringen). Der Verkauf geschah nicht aus wirtschaftlich nachvollziehbaren Gründen, sondern um 1. den GBR-Vorsitzen los zu werden, 2. um Angst und Schrecken unter den Mitarbeitern in ganz Deutschland zu verbreiten. Der GBR-Vorsitzende Bernhard G. war gleichzeitig Vorsitzender der Konzernbetriebsrats Tengelmann.

    Um auch die stellvertretende GBR-Vorsitzende Gertrud W. los zu werden, sollte auch die OBI-Filiale in Augsburg geschlossen werden. Nur eine einstweilige Verfügung des Betriebsrates konnte die Schließung vorläufig stoppen.

    Welche Fertigmacher sind beteiligt?
    Die internationale Groß-Kanzlei Freshfields zeichnet für die juristische Umsetzung der Betriebsratsbekämpfung per Standortschließung verantwortlich.

    Hintergrund:
    Seit Jahren streiten gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte bei OBI um Mitbestimmungsrechte und die Bezahlung der Mitarbeiter nach Tarifvertrag. Immer wieder streikten Mitarbeiter dafür in den Märkten.
    Besitzer der Kette ist der Milliardär Karl Erivan Haub (u.a.auch Kik und Kaiser’s Tengelmann), der zu den 200 reichsten Menschen der Welt zählen soll.
    Freshfields ist die älteste Wirtschaftskanzlei der Welt und bis heute eine der mächtigsten. Ihre Juristen schrieben an Finanzmarkt-Gesetzen der Bundesregierung mit, darunter das Finanzmarktmodernisierungsgesetz, das aggressiven Investoren („Heuschrecken“) den Weg geebnet hat.

    Quellen:
    https://arbeitsunrecht.de/frontberichte-4-2016/
    https://lobbypedia.de/wiki/Freshfields_Bruckhaus_Deringer
    http://obi-verdi.blogspot.de/2016/07/verkaufte-verkaufer-gesamtbetriebsrat.html
    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Protest-in-Soemmerda-Neuer-Besitzer-uebernimmt-Obi-Markt-639025261
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Obi-schliesst-Filiale-im-Fabrikschloss-id38300212.html
    http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/obi-betriebsrat-100.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tengelmann_(Unternehmen)

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