Jetzt schlägt’s 13! Was bisher geschah


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Freitag, 13. Oktober 2017

Aktionen gegen die Mode-Kette H&M (Hennes&Mauritz) an 14 Orten | Warum? Dossier H&M

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Wir konnten uns freuen über zahlreiche, phantasievoll ausgedachte und lustvoll umgesetzte Bilder und Darbietungen vor H&M-Filialen:

  • einen Zombie-Walk – Marsch der lebenden Arbeitszeitleichen in Aschaffenburg,
  • eine Modenschau der arbeitsrechtlichen Grausamkeiten in Herford,
  • das öffentliche Zerflexen von 38,5 Stunden-Fest-Verträgen zu Flex-Verträgen in Köln,
  • einen Hai-Alarm und die Absperrung eines arbeitsrechtlichen Gefahrengebiets vor dem H&M-Flaggschiff-Geschäft in Hamburg.

Hinzu kamen zahlreiche andere kleine und größere Aktionen an anderen Orten.

Großostheim: Kampf um 344 Arbeitsplätze begonnen

Besonders freute uns, dass wir mit dem Freitag, 13. Oktober 2017 den Skandal um die geplante Schließung des H&M-Lagers in Großostheim auf die Tagesordnung setzten konnten.

Großes Medienecho

Die Resonanz der Kampagne Jetzt schlägt’s 13! in Presse, Funk und Fernsehen ist sprunghaft gestiegen. Über die Lokalberichterstattung hinaus, die ebenfalls deutlich zulegte, haben mit tagesschau.de und Handelsblatt erstmals auch bundesweite “Leitmedien” berichtet. Zahlreiche Blätter druckten eine bundesweit verbreitete dpa-Meldung ab.

Auswertung der Proteste, Presseschau + Fotogalerie: Bundesweite Aktionen bringen H&M in Bedrängnis

Freitag, 13. Januar 2017

Aktionen gegen den Reha-Konzern Median-Kliniken, Waterland, Beiten Burkhardt

Schwarzer #Freitag13 am 13.1.2017 in Bad Oeynhausen vor Medain-Klinik

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Schwarzer Freitag, der 13. Mai 1927 - Börsen-Crash in New York. Titelblatt des Brooklyn Daily Eagle

Wall Street in Panik weil Börsen krachen. Im Mai 1927 fiel ein Schwarzer Freitag erstmals auf einen Dreizehnten – Pechtag trifft Pechzahl. Ein Aberglaube um Freitag den 13. etablierte sich laut Volkskundlern in Deutschland erst in den 1950er Jahren. Wir sind nicht abergläubisch, wir wollen Unternehmer und Kapitalbesitzer an die Vergänglichkeit ihres Reichtums erinnern. Und wir wollen das Drehbuch des Horrors am Arbeitsplatz umschreiben.

Aktionen in ca. 15 deutschen Städten, darunter:


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  • symbolische Desinfektion von Union Busting-Bazillen und Lohn-Dumping-Viren in Bad Oeynhausen (siehe Foto),
  • Kundgebung mit 50 Personen vor Beiten Burkhardt in Frankfurt,
  • Presse-Konferenz + Vampir-Demo in Düsseldorf
  • Verleihung des Negativ-Preises Der Blutige Pfahl an den Hedge Fonds-Manager, McKinsey-Zögling und Median-Aufsichtsratsvorsitzenden Carsten Rahlfs.

(Hintergründe | Übersicht der Aktionen, Fotos + Presse-Spiegel)

Freitag, 13. Mai 2016

Aktionen gegen Toys ‚R‘ Us und die Malteser

In einem spannenden  Online-Voting setzten sich die Beschäftigen der Spielwaren-Kette Toys ‚R‘ Us vor anderen Kandidaten durch (Hintergründe | Aktions-Bericht). Spontan schlossen sich eine Gruppe bulgarischer Putzfrauen bei der Malteser-Tochter MCS aus Duisburg und ihre Unterstützer_innen an (Hintergründe | Bericht). Zudem beteiligten sich Beschäftigte und Betriebsräte der Median-Klinik-Gruppe. Es gab:

  • Flugblatt-Aktionen und Proteste vor 14 Toys ‚R‘ Us-Filialen in Deutschland
  • Flashmob im Duisburger St. Anna-Klinikum der Malteser mit ca. 30 Leuten | Eine 8-Meter-Transparent hing von einer Brücke
  • Protest rund um die Zentrale des Malteser-Hilfsdienst in Köln-Kalk
  • Protest und Teach-in mit Werner Rügemer vor McKinsey in Köln
  • Aktive Mittagspause in sechs Kliniken der Median-Gruppe

Freitag, 13. November 2015

Aktionen gegen KiK und die Kanzlei Dirk Schreiner + Partner

Die aktion./.arbeitsunrecht e.V. rief für Freitag, den 13. November 2015 bundesweit zu Protest-Aktionen vor Filialen des Textil-Discounters KiK auf. Die Aktion wurde gut angenommen (siehe Auswertung + Bilder).

  • Es gab Aktionen an über 20 Orten in Deutschland, darunter eine Protestaktion mit 40 Teilnehmer_innen in Köln-Kalk.
  • Die Belegschaft im KiK-Zentrallager in Bönen bei Unna streikte. 50 Arbeiter zogen mit Unterstützer_innen vor die Tengelmann-Zentrale in Mülheim an der Ruhr.
  • In Hanau nahmen TeilnehmerInnen der IG Metall-Konferenz TarifMachtStark an einem Flashmob teil.

KiK hatte sich in einer bundesweiten Online-Abstimmung gegen die Meyer-Werft aus Papenburg und den Duftmittelhersteller Firmenich am Standort Kerpen durchgesetzt.

Bei allen drei Unternehmen wurden gewählte Betriebsratsmitglieder mit Methoden des Union Busting (Was ist das?) bekämpft. Die Geschäftsleitung zog verfolgungsnotorische UnrechtsAnwälte als Fertigmacher hinzu (Zu den Hintergründen siehe Pressemitteilung).

Freitag, 13. März 2015

Aktionen gegen Neupack und Großkunden Milram + Lidl

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Am Freitag, den 13. März 2015 fanden Aktionen an über 20 Orten statt, um den Betriebsratsvorsitzenden des Plastik-Schalen-Herstellers Neupack solidarisch zu unterstützen.

Solidarische Gewerkschafter und Bürgerrechtler verteilten Flugblätter bei Lidl und Supermärkten, die MILRAM-Produkte führten. Denn LidL und Milram sind Großabnehmer von Neupack und somit tragen sie eine Verantwortung für die skandalösen Zustände in ihrer Lieferkette.

Der IG BCE-Gewerkschafter Murat G. sollte mit Union Busting-Methoden zermürbt und aus dem Betrieb entfernt werden, darunter Wellen von substanzlosen, konstruierten Abmahnungen, Bespitzelungen durch Privatdetektive.

Solidarität hilft

Es handelte sich um durchsichtige Vergeltungsmaßnahmen gegen den bekanntesten Gewerkschafter im Betrieb, die vor Gericht allesamt scheiterten. Auch durch Solidarität und Aktionen wie den Schwarzen Freitag gelang es Murat, den Kopf über Wasser zu behalten und die Angriffe auf seine Person abzuwehren. Murat G. ist bis heute als Schichtarbeiter, Betriebsratsvorsitzender und Gewerkschafter bei Neupack tätig.

Hintergrund des Konflikts: Vergeltungsmaßnahme nach Streik

Schutzwall gegen Union-Busting Quark in Stuttgart

Schutzwall gegen Union-Busting Quark in Stuttgart, 13. März 2015.

Die Neupack-Belegschaft war am 1. November 2012 in einen unbefristeten Erzwingungsstreik getreten, um einen Haustarifvertrag zu erstreiten. Die Hamburger Unternehmer-Familie Krüger heuerte den Fertigmacher Arne Höck als Geschäftsführer an und beauftragte die Kanzlei Taylor Wessing mit juristischen Streikbruchmaßnahmen. Sie setzte Leiharbeiter als Streikbrecher ein.

Mehr dazu:


Wenn Sie den Aktionstag Schwarzer FREITAG, DER 13. unterstützen möchten: Werden Sie Fördermitglied der aktion./.arbeitsunrecht! Eine Mitgliedschaft ist ab 2,50 im Monat möglich und steuerlich absetzbar.


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Die Kampagne erfährt freundliche Unterstützung durch die Bewegungsstiftung.

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