Schwarzer Freitag: Heraus zum 13. Mai!

Aufruf zum Aktionstag gegen Union Buster und Fertigmacher

Für Deine Rechte kämpfen Du musst!

Für Deine Rechte kämpfen Du musst! Das Imperium zu Fall bringen Du kannst.

Wir erklären Freitag, den 13. zum Widerstandstag der Lohnabhängigen gegen skrupellose Unternehmer und ihre professionellen Dienstleister.

Wir rufen alle Gewerkschafter, Bürgerrechtler, Antifaschisten und sozialen Aktivisten auf, am Freitag, den 13. Mai 2016 aktiv zu werden.

Die Spielwaren-Kette Toys R Us und die Unternehmensberatung McKinsey stehen im Fokus bundesweiter Proteste.

Hinzu kommen Aktionen gegen skrupellose Unternehmen und Rechtsanwälte, die aus lokalen Konflikten erwachsen sind, etwa gegen die Reinigungsfirma Zingsheim (ZHS, Subunternehmer für Hotels) oder Büros der Kanzlei Wittig Ünalp.

Lokale Gruppen, Ad-hoc-Komitees und Einzelpersonen mögen sich eigenverantwortlich beteiligen!

Börsen-Crashs und Horror-Filme

Der Begriff „Schwarzer Freitag“ entstand durch spektakuläre Börsen-Crashs. Der erste Schwarze Freitag brachte am 11. Mai 1866 eine Welle von Bankenpleiten. Das Datum Freitag, der 13. ist bekannt geworden durch eine Horror-Film-Serie der 1980er Jahre.

Damals unter Reagan, Thatcher und Kohl begann das Elend, in dem wir heute gelandet sind. Heute bedeutet für viele der Weg zur Arbeit den alltäglichen Horror. Nicht nur die deutsche Arbeitskultur ist oft gruselig, zum Fürchten sind auch Bezahlung, Arbeitsbedingungen und Stundenzahl.

Protest_Hannover_kleinDer angebliche „Konjunktur-Aufschwung“, den manche gar für ein Wirtschaftswunder halten, ist für einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland nur ein Märchen oder ein schlechter Witz. Einen Aufschwung haben in der Bundesrepublik nur Superreiche, Aktionäre, Unternehmer, Steuerflüchtlinge und ihre Manager. Und das seit 30 Jahren. Alles andere ist Augenwischerei oder freiwillige Selbst-Verblödung.

In ganz Europa stehen Jugendliche, Arbeitslose und Beschäftigte auf und protestieren. Es ist an der Zeit, dass stilles Erdulden und ängstliches Wegducken auch in Deutschland ein Ende haben.

Drehen wir am Freitag den 13. den Spieß einmal um! Erinnern wir die Besitzenden an die Vergänglichkeit ihres Reichtums; setzten wir sie mit dem unter Stress, was sie am meisten fürchten: Solidarität und phantasievolle Aktionen der Arbeitenden, Ausgebeuteten und an den Rand gedrängten!

Gehen wir gemeinsam am Freitag, den 13. Mai 2016 auf die Straße!

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Wir wenden uns an:

  • Beschäftigte, die unter Lohndumping, Befristungen, alltäglichen Schikanen und Drangsalierung leiden,
  • linke Kräfte und Antifaschist_innen, die in der Arbeitswelt einen zentralen Bereich der Gesellschaft sehen,
  • Bürgerrechtler_innen, die Arbeitsrechte als integralen Teil der Menschenrechte sehen,
  • Demokrat_innen, deren Vorstellung von Volksherrschaft nicht vor den Werkstoren halt macht,
  • Arbeitslose, Schüler und Rentner_innen, die als Alternative zum Horror der Arbeitswelt nur Ausgrenzung und Armut vor Augen haben,
  • Gewerkschafter_innen, die ihre Organisationen durch Konflikte und Kämpfe wieder beleben wollen,
  • Mitglieder von Betriebsräten, Vertrauenskörpern und Betriebsgruppen, die Angriffe zu erdulden haben oder zu erdulden hatten.

Lasst uns den Schwarzen Freitag als Tag des Widerstands nutzen:

  • gegen den alltäglichen Horror auf der Arbeit,
  • gegen Fertigmacher und Menschenschinder,
  • gegen wirtschaftskriminelle Profit-Macher,
  • gegen furchtbare Juristen und Union Busting-Berater!

Statten wir ihnen Besuche ab!

Informieren wir Belegschaften, Vorgesetzte, Kunden und Passanten über die schmutzigen Machenschaften hinter den Kulissen und was wir davon halten!

In einer Online-Abstimmung zum 13. Mai 2016 hat sich Toys ‚R‘ Us als skrupelloses Unternehmen durchgesetzt (Warum?). Die Unternehmensberater von McKinsey stehen als professionelle Fertigmacher im Zentrum der Proteste (Warum?).

Darüber hinaus wird es Aktionen gegen andere Fertigmacher geben, die aus lokalen Konflikten erwachsen sind.

Die aktion./.arbeitsunrecht – Intitiative für Demokratie in Wirtschaft & Betrieb koordiniert und vernetzt die geplanten Aktivitäten. Die Verantwortung für Proteste vor Ort übernehmen lokale Solidaritäts-Komitees, Ad-hoc-Gruppen und Unterstützer_innen in Eigenregie.


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Hier können Sie Flugblatt-Vorlagen, Banner etc. herunter laden: Material


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Was bisher geschah – Aktionstage am 13. März und 13. November 2015


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Die Kampagne erfährt freundliche Unterstützung durch die Bewegungsstiftung.
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