Real: Schwarzer Freitag für Metro AG

Bundesweite, selbstorganisierte, bunte Proteste + traditioneller Verdi-Streik gegen Tochter der Metro AG

Vor Real-Markt Düsseldorf-Bilk: Aktion gegen Arbeitsunrecht präsentiert der Metro AG eine Riesen Rote Karte mit 800 Unterschriften aus ganz Deutschland. Martin M. Schulz wettert gegen skrupellose Manager und gierige Aktionäre.

Die Bürgerrechtsorganisation aktion ./. arbeitsunrecht zeigt sich zufrieden mit dem 7. Aktionstag #Freitag13, der sich am 13. Juli 2018 gegen die Einzelhandelskette Real (Metro AG) und die Schein-Gewerkschaft DHV richtete.

Elmar Wigand, Pressesprecher:

»Wir haben die arrogante und selbstherrliche Metro AG das Fürchten gelehrt. Es ist ein großer Erfolg, dass so viele Leute selbständig vor Ort aktiv geworden sind.«

Erstmalig konnte die Kampagne einen solchen Druck erzeugen, dass eine Gewerkschaft bundesweit zum Streik aufrief.


Es gab Protest-Aktionen in über 20 Städten; sie reichten vom Verteilen von Flugblättern vor Real-Märkten und in den Verkaufsräumen (Shop-Dropping) über Kundgebungen und kreative Performances.

Jessica Reisner, Campaignerin der aktion ./. arbeitsunrecht erklärt:

»Ich sehe Freitag, den 13. als eine temporäre soziale Skultpur. Der Aktionstag gegen Real war ein sehr schönes Kunstwerk. Ich bin begeistert über viele tolle Bilder und Berichte, die uns aus ganz Deutschland erreichten. Es ist ein großer Erfolg, dass sich so viele Gruppen zu eigenständigen Aktionen entschlossen haben.«

Der Schwarze Freitag vermittelt folgende Botschaft: Du kannst durch kleine Dinge Großes bewirken – wenn viele gleichzeitig handeln. Oder wie es die britische Pop-Gruppe Depeche Mode formulierte: »Everything counts in large amounts« (Alles zählt bei großer Dosierung).

Elmar Wigand, Pressesprecher zur Strategie:

»Der zentrale Baustein für eine lebendige Bewegung sind selbstverantwortliche, unbürokratische und schnell planbare Aktivitäten vor Ort, die von lokalen Netzwerken und Freundeskreisen organisiert werden.«

Metro AG wird nervös

Der Schaden für die Metro AG dürfte recht ordentlich gewesen sein. Hinter den Kulissen herrschte Nervosität bis hin zur Panik. In den Märkten wurde verstärkt Security aufgefahren. Im Würzburger Real-Markt kursierte ein Dokument im Stile eines Fahndungsplakats mit Fotos des aktion./.arbeitsunrecht-Teams (offenbar Screenshots unserer Vereinsseite).

Im Real-Markt im Park Center, Berlin-Treptow drangsalierte Kötter-Security Aktivisten mit Hausverboten, die von der Polizei durchgesetzt wurden. In Nürnberg das gleiche Szenario – allerdings fanden die fränkischen Ordnungshüter zur Enttäuschung der Marktleitung keinen Ansatz, die Aktion zu unterbinden.

Elmar Wigand, zu den überbordenden Ängsten der Metro AG:

»Die martialische Aufrüstung in den Märkten scheint auf den ersten Blick absurd – verkaufsfördernd ist das nicht. Auf den zweiten Blick stehen Ängste dahinter, die psychologisch verständlich sind: Die Metro-Manager wissen selbst am Besten, was für Grausamkeiten sie auf dem Kerbholz haben. Ihre Angst vor Strafe oder Vergeltung projizieren sie auf ‚linke Chaoten‘. Dabei sind wir gewaltfrei. Unsere Militanz besteht darin, dass wir offensiv von unseren Grundrechten Gebrauch machen.«

Rätselhaft: Was macht Verdi?

Und sie bewegt sich doch: Die DGB-Gewerkschaft „Vereinigte Dienstleistungen“ (Verdi) rief am Freitag, 13. bundesweit zum Streik auf! Wir erhielten zahlreiche Kommentare dazu: Die einen freuen sich, dass wir der „lahmen Ente Verdi Beine gemacht“ hätten. Andere sehen die Verdi-Streikaktivitäten skeptisch, weil sie einen Rückgriff auf die immer gleiche Routine bedeuteten und wenig fantasievoll seien. Insgesamt aber überwiegt die Freude über diese neue Entwicklung des Schwarzen Freitag.

Jessica Reisner:

»Streiken ist gut und richtig. Wir freuen uns darüber und sind solidarisch. Jetzt gilt es, am Ball zu bleiben und konsequent durchzuziehen. Ein Streik muss sich entwickeln und dem Gegner auch weh tun.«

Intern rumorte es – insbesondere unter aktiven Betriebsräten, die auf eine Beteiligung am #Freitag13 drängten. Dabei blieb die Strategie von Verdi rätselhaft. In Pressemitteilungen schwieg Verdi die aktion ./. arbeitsunrecht und den Schwarzen Freitag durchgängig tot.

Dahinter steckte offenbar eine Generallinie, die von Bundesverwaltung und Landesfachbereichen vorgegeben wurde: Verdi-Sekretäre wurden ermahnt, nicht an unseren Aktivitäten teilzunehmen, Verdi-Mitglieder in Würzburg sollen sogar offiziell angewiesen worden sein, keine Verdi-Fahnen und Transparente mitzubringen.

Ein Düsseldorfer Verdi-Sekretär machte Beschäftigten in einer Tarifkommissionsversammlung mit Gerüchten Angst: Es könnte am Schwarzen Freitag zu unkontrollierbaren Gewalttaten kommen. Angeblich sei in Berlin am Schwarzen Freitag, 13. Oktober 2018 bei H&M eine Scheibe eingeworfen worden. Davon ist allerdings nichts bekannt. Es handelte sich um Fake-News.(1)

Aktie der Metro AG bleibt vorerst über 10 Euro

Die Aktie der Metro AG, die bereits seit Monaten auf Talfahrt war, blieb bei Handelsschluss der Frankfurter Börse am Freitag, 13. stabil über der psychologisch wichtigen Marke von 10 Euro, konnte im Tagesverlauf sogar ganz leicht zulegen. Möglicherweise hatte der Leerverkäufer Citadel Europe die Spekulanten-Szene beruhigt, die erfahrungsgemäß recht sensibel auf Streiks, Image-Kampagnen und Boykott-Aufrufe reagiert.

Citadel reduzierte seine Leerverkaufsposition (Wetten auf Kursverfall) am 11.7. 2018 spürbar von 1,09% auf 0,90% der METRO-Aktien, wie das Fachportal aktiencheck.de am 13.7.2018 meldete.(2) Andererseits könnte das Gerücht, Amazon wolle Real kaufen, manche Aktionäre zum Halten ihrer Position verleiten. Ein solcher Deal dürfte nun allerdings unwahrscheinlicher geworden sein: Ein Aufkauf von Real durch Amazon würde nach dem Aktionstag #Freitag13 ein PR-Desaster für den unbeliebten Online-Monopolisten bedeuten.


Fußnoten und Anmerkungen

(1) Wahr ist, dass in der „Protesthochburg“ Berlin am #Freitag13. Oktober 2017 überhaupt nichts gegen H&M stattfand – nicht einmal ein Flugblatt-Verteilen. Dieser gezielt gestreute Bullshit zielte offensichtlich darauf ab, unseren Aktionstag zu diskreditieren und Gewerkschafter von der Teilnahme abzuhalten.

(2) Vielleicht sollte hier folgende, marktberuhigende Meldung generiert werden: „METRO-Aktie: Spürbarer Rückzug von Leerverkäufer!“, aktiencheck.de,  13.7.2018


Bundesweite Aktionen

Diese Übersicht ist möglicherweise unvollständig. Gerne ergänzen wir Eure Berichte! Meldungen und Bilder bitte an: freitag13(at)arbeitsunrecht.de

  • Bamberg: Flyeraktion | Veranstalter vor Ort: attacitos
  • Berlin: real Park-Center Treptowr | Veranstalter Mitglieder und Sympathisanten aktion ./. arbeitsunrecht | Redner: Pascal Meiser Die LINKE Mitglied des Bundestags und des Ausschusses für Arbeit und Soziales und andere | Kurz-Bericht: „Wir mußten improvisieren weil uns das Centermanagement ein Hausverbot erteilt hat und zur Umsetzung einiges an Sicherheitspersonal (Kötter Security) und Polizei aufgeboten wurde.“
  • Celle: Veranstalter vor Ort: verdi Ortsverein Celle | Kurz-Bericht: „Der Verdi-Ortsverein Celle berichtet von einer hypernervösen Marktleitung die mit Verboten rumpolterte. Der Verdi Ortsvereins Celle protestierte unter der Leitung der Ortsvereinsvorsitzenden Annegret Meyer gegenüber dem Haupttor zum Parkplatz des Real Marktes an der Hasenbahn in Celle mit einem Infostand.“
  • Düren :Veranstalter vor Ort: Werkstatt für Aktionen und Alternativen http://waa.blogsport.de/2018/06/29/aktionstag-schwarzer-freitag-der-13/
  • Düsseldorf-Bilk: Veranstalter vor Ort: aktion ./. arbeitsunrecht e.V. und andere | Es sprechen: Der Wahre Martin Schulz  des ak SPD ./. arbeitsunrecht, Christian Leye, Landessprecher Die Linke NRW, Poetry-Slammer Jean-Philippe Kindler, Jessica Reisner von aktion ./. arbeitsunrecht | anschließend: auf zur Tonhalle Düsseldorf! 19.00 Uhr Kundgebung an der Tonhalle (wird von der Metro AG gesponsert) | Kurz-Bericht: Die knapp 2×3 Meter große Rote Karte wurde auf der Freifläche vor den Düsseldorfer Arcaden, direkt gegenüber von Real mit einem hydraulischen Kran von einem Pritschen-LKW fünf Meter in die Höhe gezogen. Passanten äußerten ihre Zustimmung zu den Wortbeiträgen durch zahlreiche bestärkende Zwischenrufe. Es wurden gut 900 Flyer verteilt – auch direkt auf dem Real-Parkplatz auf der Friedrichstr., wo Unterstützer*innen das Gespräch mit Real-Kunden suchten. Am Markt selbst war reichlich Security aufgefahren worden. Im Anschluss fand an der Tonhalle Düsseldorf während des Einlasses zu einem abendlichen Konzert des Jazz-Gitarristen Pat Matheney eine zweite Kundgebung samt Lautsprecheranlage, LKW und Riesen-Roter Karte statt. Das versammelte grau melierte Bildungsbürgertum reagierte durchaus aufgeschlossen und würdigte die Wortbeiträge mit Applaus, sowie die Rede von Werner Rügemer, die Elmar Wigand dort verlas. Auch die Gratis-Ausgabe der Zeitung junge Welt wurde interessiert entgegen genommen.
  • Essen: Veranstalter vor Ort: DIE LINKE, Akuwill (Aktionskreis gegen Unternehmerwillkür) und solidarische Aktive aus dem Handel
  • Hamburg St. Georg 1  Aktionsgruppe gegen Hartz IV und prekäre Arbeit attac HH (Kontakt: hamburg@attac.de) | Kurz-Bericht: „Zwischen 14 bis 16 Uhr verteilten wir vor dem Real am Berliner Tor mit 14 Leuten 600 Flyer. Wir hatten Plakate auf den Boden geklebt. Passanten bestätigten als Beschäftigte schlechte Erfahrungen bei Real gemacht zu haben. Zum Beispiel bei Ferienjobs. Oder auch: Überstunden wurden nicht bezahlt, eine Woche Probearbeiten ohne Bezahlung, Mobbing. Stets mit dem Fazit: ‚Ich bin froh, da nicht mehr zu arbeiten‘. Wir erlebten heftige Zustimmung: “Gut dass ihr das macht“, „Wo kann man unterschreiben?“, „Was kann man tun?“
  • Hamburg St. Georg 2  Veranstalter vor Ort Freie Arbeiter*innen Union FAU HH, Industrial Workers of the World IWW HH, ATIK (Konföderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa) | Kurz-Bericht: Neben Informationen zu den Praktiken von real wurde außerdem das Überlebenshandbuch der KEAS (Kölner Erwebslose in Aktion) zu Erwerbslosigkeit und ein Ratgeber der Wobblies&Gäste zu Leiharbeit verteilt, die einige wohl noch brauchen werden. Es ständig Sicherheitspersonal vor der Türe. Passanten, mit denen wir ins Gespräch kamen, erzählten von eigenen schlechten Erfahrungen mit schlechten Löhnen und Leiharbeit.  Auf dem Blog von ATIK findet sich auch ein kurzer Bericht über die Aktion bei Real auf Türkisch.
  • Hürth: Veranstalter vor Ort: Die LINKE Rhein-Erft
  • Köln: Veranstalter vor Ort: Die Linke Köln AG Betrieb & Gewerkschaft, aktion ./. arbeitsunrecht | Es sprechen: Werner Rügemer von aktion ./. arbeitsunrecht, Eva-Maria Zimmermann Vorstandsmitglied Die LINKE OV Köln Nord und Mitglied der AG Betrieb & Gewerkschaft, Benedikt Frank Gewerkschaftssekretär, Solidaritäts-Grußwort von Liefern am Limit durch Orry Mittermayer. | Kurz-Bericht: Es waren ungefähr 30 Teilnehmer vor Ort. Der Marktleiter versuchte die Geschäftspolitik des Managements zu rechtfertigen.
  • Köln Porz: Flyer-Aktion
  • Lengfeld: Flyer-Aktion | Kurz-Bericht: Hier war Security anwesend und etliche Mitarbeiter standen Schmiere. Das Personal und auch die  Securtity waren sehr freundlich und uns im Herzen auch zugetan.
  • Nürnberg: Veranstalter: ISA Initiative Solidarischer ArbeiterInnen https://www.isa-nbg.de/ und FAU Nürnberg http://faunbg.blogsport.de/Kurz-Bericht: „Von 17 bis 19 Uhr haben wir bei Real in Nürnberg in der Virnsberger Str. die Kunden über die ausbeuterischen Machenschaften bei Real informiert. Die Filial-Leitung reagierte äußerst nervös, verwies uns vom Parkplatz, so dass wir die Einfahrt nutzen mussten, um unsere Flugblätter zu verteilen. Dies führte dann häufiger zu kleineren Staus, die Passanten reagierten aber größtenteils mit Interesse und Zustimmung. Auch die herbeigerufene Polizei fand zum Ärger der Filial-Leitung keinen Grund, die Aktion zu unterbinden.“
  • Siegen: Veranstalter vor Ort: DIE LINKE Siegen-Wittgenstein zusammen mit UnterstützerInnen von aktion ./. arbeitsunrecht | Kurz-Bericht: „Kaum dort angekommen, kamen 2 Security-Kräfte aus dem Markt und erklärten uns ziemlich bestimmt, dass das hier Privatgelände sei und das Verteilen von Infomaterial vor dem Eingang und auf dem gesamten Parkplatz verboten sei. Später kam dann auch noch der Marktleiter dazu und bestätigte deren Aussage. Er wies uns auf sein Hausrecht hin und kündigte an, widrigenfalls die Polizei hinzuzuziehen. So blieb uns als nicht anderes übrig, als uns an die Einfahrten zu dem Parkplatz zurückzuziehen und die Handzettel „Der Horror ist real“ und die junge Welt mit den Artikeln zu real (auf Seite 5 und 8) an den Einfahrten zu verteilen. Je ein Security-Mitarbeiter überwachte unsere Verteil-Aktion. Auch der Marktleiter beobachtete uns aus gebührender Distanz. Dieses Herumlaufen in den Einfahrten zum Markt war zwar nicht ganz ungefährlich, aber anders hätten wir die Infos ja nicht an den Mann/die Frau bringen können. Trotz der Schwierigkeiten gelang es uns in kurzer Zeit die Handzettel und 100 Exemplare junge Welt an die ein- und ausfahrenden real-Kunden zu verteilen.
  • Würzburg: Veranstalter vor Ort aktion ./. arbeitsunrecht e.V. und andere


Bilder vom Freitag, 13. Juli 2018

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4 Kommentare zu “Real: Schwarzer Freitag für Metro AG
  1. Jessica Reisner sagt:

    Die „Seite Solidarität für alle Mitarbeiter/innen von REAL“ berichtet am 17.07.2018 auf facebook:

    In der Stellungnahme schreibt die Real-Geschäftsführung das es nur minimale Beeinträchtigungen gibt und man alles in Griff hätte. Dabei gab es starke Beeinträchtigungen wie unsere stillen Beobachter berichten.In Nrw gab es lange Schlangen an den Kassen.Oder komplette Theken waren zu oder zum Teil leere Regale. Oder zum Teil wurde ein Haufen Security rangekarrt,so das viele Kunden dadurch gar nicht zu Real einkaufen gegangen sind. Auf Nachfrage bei den Kunden sagten die meisten das man sich dadurch unwohl fühlt. Einige Kunden wurden sogar belästigt und das in zivilen Klamotten.Das alles nur weil man dachte es wären Aktivisten oder Flashmobber.
    Die Geschäftsführung hat also indirekt sogar den Streik von Ver.di unterstützt. In vielen Real- Märkten wurden erfolgreich Flyer gestreut. Es gab viel Feedback darauf. Gegenaktionen seitens der Geschäftsführung wurden sofort beantwortet. Mit Flashmobs oder Aktionen in zivil.

    In manchen Real-Märkten wurden Hausverbote an Ver.di-Mitglieder erteilt. Daraufhin wurden Kunden überredet Flyer in den Märkten zu streuen. Die Aktionen von Arbeitsunrecht haben viel Kundensolidarität erzeugt und in Zukunft müssen solche Aktionen öfters kommen.

    Es gab noch mehr Kurioses. Die Polizei kontrollierte in einigen Real-Märkten die Security und ergriff Massnahmen gegen sie. Real-Kollegen wurden von Security auch bedrängt und man wollte das menschliche Bedürfnis auf Toilette zu gehen verweigern. Also hat die Geschäftsführung auch versucht gegen Grundrechte zu verstoßen. Die Angst scheint auch gross gewesen zu sein. Manch ein Geschäftsführer wusste nicht wo er hinschauen sollte, so unangenehm war es für sie. Es wurden auch Namen von Geschäftsführern und Managern verteilt,die aktiv Tarifflucht und Ausbeutung unterstützen.
    Also durch die Polizei und rangekarrten Securitys der GF bekamen die Aktionen von Arbeitsunrecht noch mehr Aufmerksamkeit. Wir sagen danke für die Unterstützung.?????
    So gesehen können wir sagen das die Aktionen und Streiks bei Real erfolgreich waren.

    Danke an unsere stillen Beobachter in den Real-Märkten!

  2. emg sagt:

    Hallo, liebes Team,
    wenn ich einkaufen geh, bemerk ich leider, dass j e d e s größere Unternehmen Deutschland ausverkauft, dass jedes Unternehmen Billigst-Arbeitskräfte einsetzt. Abgesehen davon, dass wir fast nur noch ausländische (oft unter unwürdigsten Bedingungen) billigst hergestellte Waren bei uns verkaufen.
    Aufgefallen ist mir grad bei der Rossmannkette hier im Norden: Neuerdings haben die nur noch zwei „Verkäuferinnen“ an der Kasse, die manchmal kaum Deutsch sprechen. Dazu das Vielfache an Beschäftigten mit schwarzen Schürzen und dem Aufdruck IMPULS. Ich habe jemanden von diesen Hin- und Herhetzenden angesprochen – Billigstarbeitskräfte, die keinen blassen Schimmer haben vom Sortiment oder oder…, nur für ihre paar Meter Regal verantwortlich sind.
    Und selbst wenn einem Großunternehmen (vielleicht berechtigter) Schaden zugefügt wird, hat der Boss längst seine Milliarden auf die Seite geschafft auf Kosten der Arbeitenden. Manchmal taucht er unter einer anderen „Artikelbezeichnung“ (andere Firma) wieder auf.
    Viele Grüße und danke für Euren Einsatz!

  3. YY sagt:

    Die Proteste in München waren in der Nähe des Reals im Norden Münchens weit entfernt von der nächsten S-Bahn- und U-Bahnhaltestelle. Leider haben nur wenige Personen demonstriert. Zum Demonstrieren wäre das Stadtzentrum Münchens geeigneter gewesen, so wie am 13.04.2018, auch wenn es im Stadtzentrum von München keinen Real gibt. Auf dem Gelände von Real konnte man ohnehin nicht demonstrieren.

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